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Kostenbewusst bauen mit hochwertiger Naturdämmung

Effiziente Sanierung für gesundes Ambiente

Nachhaltigkeit, Umweltschutz und vor allem die Wohngesundheit stehen im Mittelpunkt beim Bauen und Sanieren mit Naturfaserdämmstoffen. Natürliche Dämmstoffe von Homatherm können Informationen der Homanit Building Materials GmbH zufolge durch sehr gute bauphysikalische Eigenschaften sogar dazu beitragen, einen Bau besonders günstig werden zu lassen. Sie sind keineswegs nur für luxuriöse Gebäude geeignet – wie das Beispiel eines umfangreich sanierten Gebäudes im Südharz zeigt. Da die Substanz des Obergeschosses ohnehin fast vollständig erneuert werden musste, wurde sich statt der ursprünglichen Satteldachform mit Betondachsteinen für eine Aufstockung in Holzrahmenbauweise mit einem Pultdach und einer preiswerten sowie sicheren Deckung aus Blech entschieden. Die Wände konnten als einseitig beplankte Elemente zur Baustelle geliefert und mit einem kleinen Kran an einem Tag aufgestellt werden. 

Berga (ABZ). – Nachhaltigkeit, Umweltschutz und vor allem die Wohngesundheit stehen im Mittelpunkt beim Bauen und Sanieren mit Naturfaserdämmstoffen. Das ist aber noch lange nicht alles. Natürliche Dämmstoffe von Homatherm können durch die sehr guten bauphysikalischen Eigenschaften sogar maßgeblich dazu beitragen, einen Bau besonders günstig werden zu lassen. Sie sind keineswegs nur für luxuriöse Gebäude geeignet – wie das Beispiel eines umfangreich sanierten Gebäudes im Südharz zeigt. 2015 erstand ein junges Bauherrenpaar sehr günstig ein traumhaftes Grundstück in Dorfrandlage im südlichen Harz. Es war ein spontaner Kauf, aber grundsätzlich gut überlegt: "Wir haben schon länger nach einem günstigen Grundstück gesucht, das unseren Ansprüchen genügt. Es sollte einen großen Garten haben, um Gemüse anzubauen, alte Bäume und vor allem ein Haus, das nicht zu groß ist, damit die Sanierung mit viel Eigenleistung und überschaubaren Kosten auch irgendwann fertig wird", berichtet der Bauherr. Das alte Wohnhaus mit etwa 70 m² Grundfläche und einem nahezu quadratischen Grundriss wird von einem Anbau und einigen Nebengebäude, u. a. eine alte Scheune mit wuchtigen Natursteinmauern, eingerahmt. Den Anbau und die Scheune konnten die Bauherren in Eigenleistung instand setzen, jedoch war beim Wohnhaus schnell klar, dass umfangreichere Maßnahmen nötig sind: "Das Erdgeschoss war ganz gut in Ordnung, mit soliden Vollsteinmauern, guter Raumaufteilung und Isolierverglasung, aber das Obergeschoss war leider kaum nutzbar. Es bestand teils aus Fachwerk mit massiven Schäden und zu schwachem Holz, einfach verglasten Fenstern und viel zu kleinen, verschachtelten Räumen. Es war zugig und kaum warm zu bekommen", so der Bauherr. Eine Sanierung war nicht lohnend, und als das Ehepaar ihre Tochter bekam, fiel schnell die Entscheidung zu einem Umbau. Es war jedoch klar, dass dieser in Eigenleistung nicht mehr zu schaffen war. Trotzdem blieb das Paar bei der Maxime, eine natürliche, zweckmäßige und vor allem preiswerte Lösung zu finden, da die Risiken eines hohen Kredites nicht akzeptabel waren.

Weil die Substanz des Obergeschosses ohnehin fast vollständig erneuert werden musste, entschieden sich die Bauleute statt der ursprünglichen Satteldachform mit Betondachsteinen für eine Aufstockung in Holzrahmenbauweise mit einem Pultdach und einer preiswerten und sicheren Deckung aus Blech. So konnte das Obergeschoss voll genutzt werden und die einfache Bauform erlaubte einen günstigen und schnellen Bauablauf. Zudem bietet sie ein sehr günstiges Verhältnis von Innenraumvolumen zur Gebäudehüllfläche, auch dies spart Kosten für Bau, Instandhaltung und Heizenergie. Die Wände konnten als einseitig beplankte Elemente zur Baustelle geliefert und mit einem kleinen Kran an einem Tag aufgestellt werden. Mit dem Abriss und der Erstellung der Betonauflager für den neuen Aufbau war das Gebäude innerhalb von nur zwei Wochen wieder komplett dicht. Neben den offensichtlichen Vorteilen hat diese Bauform jedoch auch einige Nachteile, wie der Bauherr erläutert: "Das Pultdach ist nur schwach geneigt. Damit scheint im Sommer die Sonne den ganzen Tag auf das Dach und erhitzt es sehr stark. Auch der Regen fällt fast senkrecht auf das Blech, das kann sehr laut werden."

Die genannten Nachteile konnten durch eine geschickte Materialwahl bei der Dämmung kompensiert werden. Im Dach wurden mit 12 cm holzFlex und 4cm flexCL flexible Dämmmatten zwischen den Sparren und die druckfeste Dämmplatte Homatherm UD standard in 8 cm Dicke auf den Sparren verbaut. Dieser Aufbau gewährleistet einen U-Wert von 0,18 W/m²K und eine Phasenverschiebung von mehr als 13 Std. – was bedeutet, dass die Strahlungswärme der Sonne mehr als 13 Std. braucht, um durch die Dämmung zu dringen. Sobald die Sonne untergegangen ist, kühlt die Dachfläche über Nacht wieder aus. Ein vergleichbarer Aufbau mit konventioneller Dämmung lässt die Hitze meist nach spätestens sechs Stunden in den Innenraum.

Eine hinterlüftete Lärchenholzbekleidung bildet die Fassade des Obergeschosses.

Eindrucksvoll ist auch der Schallschutz: "Nachdem wir gehört haben, wie laut der Regen auf das Trapezblech schlägt, haben wir uns schon einige Sorgen gemacht, schließlich kommen die Schlafzimmer ins Obergeschoss. Wir haben uns daher entschieden, die flexible Dämmmatte flexCL in den Dachaufbau zu integrieren. Mit Erfolg: In den fertig gedämmten Räumen haben wir schon einigen Gewitterschauern gelauscht. Die Befürchtungen waren unbegründet; es kommt nur ein leises Rauschen an", erläutert die Bauherrin lächelnd.

Stolz macht der Bauherr noch auf ein anderes Detail aufmerksam: "Der Treppenaufgang ist noch nicht verkleidet, hier sieht man noch den Übergang von den alten Erdgeschossmauern zu den neuen, mächtigen Deckenbalken." Backsteine mit staubigem Mörtel sind sichtbar, darauf eine Dämmplatte von Homatherm und darüber das neue Holz, aufgrund der großen Dimension mit einigen Rissen. Bei konventionellen Dämmstoffen muss verhindert werden, dass feuchtwarme Innenraumluft in die Dämmung gelangt. Das heißt, dass dieser Übergang innen durch eine absolut dichte Folie geschlossen werden müsste. Dies stellt Handwerker vor eine fast unlösbare Aufgabe: Wie kann auf diesen schwierigen Untergründen mit den unterschiedlichen Formen ein dauerhaft dichter Anschluss gewährleistet werden, zumal der Spalt nur an der Treppe von innen zugänglich ist? Dazu der Bauherr: "Durch die Diffusionsfähigkeit der Holzfasern in der Dämmung können gewisse Mengen Feuchtigkeit aufgenommen und sicher wieder abgegeben werden. Das hat uns hier den enormen Vorteil gebracht, dass die Luftdichtung in den Dämmaufbau hinein gelegt werden konnte. Damit konnte einfach von außen auf die erste Lage Dämmung eine diffusionsoffene Folie um den Geschossübergang gezogen werden – was viel einfacher und sicherer ist, als der Versuch, innen eine dichte Dampfsperre zu verlegen. Die Homanit Building Materials GmbH und Co KG hat uns die Sicherheit dieser Lösung durch eine bau-physikalische Berechnung bestätigt."

Die zufriedenen Bauherren nehmen die spannendste Frage fast vorweg: Ist das Konzept, vor allem auch in finanzieller Hinsicht, aufgegangen? "Voll und ganz. Die Baukosten inkl. Material, Abriss, und Fertigstellung von Dach und Fassade belaufen sich bis jetzt auf knapp 50 000 Euro; mindestens 60 000 Euro betrugen die Schätzungen der Architektin, allerdings inklusive Planung", so die Bauherrin. "Für 195 m³ nutzbares neues Raumvolumen sind das sehr niedrige Kosten. Zudem darf man nicht vergessen, dass die Dämmung nicht nur einen günstigen Bau ermöglicht hat, sie führt auch zu einem hochwertigen Gebäude mit angenehmen Eigenschaften. Wir können jetzt für unsere Tochter ein tolles Kinderzimmer einrichten mit dem guten Gefühl, keine gefährlichen oder ungesunden Materialien verbaut zu haben." Damit haben sich die etwas höheren Materialkosten für die Dämmung durch einen problemlosen Bauablauf und sehr zweckmäßige, dauerhafte Lösungen für die glücklichen Bauleute mehr als bezahlt gemacht. Ihr Fazit: "Schallschutz, Hitzeschutz und Feuchteschutz sind die großen Trümpfe der Homatherm Dämmung. Mit Glaswolle und Hartschaumdämmung wären die bei so einem Bauvorhaben zwangsläufig auftretenden Probleme nur unbefriedigend oder mit viel höherem Aufwand gelöst worden."

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 32/2018.

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