Kostenexplosion bei Brückensanierungen

Berlin (ABZ). – Bundesweit sind die Kosten für die notwendige Sanierung maroder Eisenbahnbrücken während der Coronavirus-Pandemie um rund 20 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums von Minister Andreas Scheuer (CSU) an den Grünen-Haushaltspolitiker Sven-Christian Kindler hervor. Die Gesamtsteigerung hängt laut Scheuer auch damit zusammen, dass es bei den verschiedenen Gewerken des Schienenbaus wie Oberleitungen, Lärmschutz- und Stützbauwerken jährliche Kostensteigerungen zwischen zwei und vier Prozent gegeben habe.

Aus Sicht des Grünen-Haushaltspolitikers Kindler reichen die bisher zugesagten Mittel von 1,5 Milliarden Euro jährlich für die Bahn-Infrastruktur deshalb nicht aus: "Mit Blick auf die massiven Baupreissteigerungen im Schienenbau kommt die eingefrorene Finanzplanung der Bundesregierung für die Bahn einer Kürzung gleich." Eine neue Bundesregierung müsse die Mittel für die Bahn deutlich aufstocken, die Mittel für den Bahnausbau müssten verdoppelt werden. "Bei Straßen sitzt bei Andreas Scheuer das Geld immer locker, aber bei der Bahn knausert er. Das ist in Zeiten der Klimakrise gegen jeden gesunden Menschenverstand", kritisiert Kindler den CSU-Bundesminister für Verkehr.

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