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Kreuzgang eines Klosters vervollständigt

Zwei Baustile passend verbunden

Im Kloster Hernau montierten die ausführenden Mitarbeiter 3150 x 2700 mm große Gläser und installierten sieben Schiebetürenelemente mit Einscheibenverglasung.

Salzburg/Österreich (ABZ). – Das Kloster Hernau steht unter Denkmalschutz. In der Nachbarschaft wurde kürzlich ein Gebäude errichtet, das für eine Baulücke gesorgt hat.

Deshalb haben Klosterbewohnerinnen dort vor Kurzem eine eigene Immobilie errichtet. Damit eine neuer Kreuzgang das ganze Jahr über genutzt werden kann, wurden einfachverglaste Schiebetüren eingebaut.

Das Kloster der Eucharistie Schwestern in Salzburg besteht aus zwei Vollgeschossen und einem Dachgeschoss mit auffallenden Dachgauben. Ergänzt wird es von einer organisch-zylindrischen Klosterkapelle. Im südwestlichen Teil gibt es einen Kreuzgang, der in einem Abschnitt von einer gewellten Betondachkonstruktion überspannt wird. Für einen angrenzenden Neubau beauftragten die Klosterbewohnerinnen den Architekten Christoph Scheithauer. Er hat ein dreigeschossiges Gebäude entworfen, das die Baufluchten des Klosters und des benachbarten Caritas-Neubaus aufnehmen soll. Scheithauers Entwurf gliedert sich in drei Teile: in einen zweigeschossigen Wohnbauteil mit konischem Satteldach, einen Kreuzgang und einen Gelenkbau, der das Kloster mit dem Wohnbau verbindet.

Die Planung des Erdgeschosses gestaltete sich dem Architekten zufolge als Herausforderung: "Wir wollten die Intimität des Kreuzganges bewahren. Deshalb sind die Räume parterre ausschließlich Klostermitgliedern oder ihren Gästen vorbehalten", so Scheithauer. Daher plante er zwei großzügige Pflegezimmer ein und legte bei seinen Entwürfen eigenen Angaben zufolge Wert darauf, denkmalgeschützte und neue Architektur passend miteinander zu verbinden.

Dies sei besonders am Kreuzgang deutlich zu erkennen. Da der bestehende Kreuzgang aus bauorganisatorischen Gründen teilweise rückgebaut werden musste, sollte ein neuer errichtet werden. Der noch erhaltene denkmalgeschützte Abschnitt des Kreuzganges ist beidseitig offen, und der Anbau wurde mit Sichtbeton konstruiert.

Damit der neue Kreuzgang ganzjährig genutzt werden kann, plante Scheithauer den Gang mithilfe des Schiebetürensystems GM Toproll 10/14 von Glas Marte. Das System schließt den Kreuzgang zum Innenhof ab. Das Schiebetürensystem GM Toproll 10/14 leitet die Last des Glases nicht – wie oft üblich – in den Boden ab. Stattdessen ist das Glas in das System eingehängt und an der Decke befestigt. Dadurch konnten die Verantwortlichen auf eine Bodenführung verzichten.

Im Kloster Herrnau montierten die ausführenden Mitarbeiter 3150 x 2700 mm große Gläser und installierten sieben Schiebetürenelemente mit Einscheibenverglasung. Dabei sei die schlanke Profilgeometrie des Glas-Marte-Systems sehr wichtig gewesen, denn so könne viel Licht in den Kreuzgang gelangen. Mit dem pulverbeschichteten anthrazitfarbenen Rahmen fügen sich die Schiebetüren in den Anbau ein.

Das System eignet sich laut Hersteller ebenso gut für Balkonverglasungen mit raumhohen Glasschiebern des Typs ESG (maximal Anlagenhöhe in etwa 2800 mm) und sei auch für Loggien- und Terrassenverglasungen ein guter Witterungsschutz. Herstellerangaben zufolge kann das GM Toproll-System einfach montiert werden, hat einen geräuscharmen Lauf und ist sehr langlebig.

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