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Kundenindividuelle Lösungen

Spezialmaschinen für jeden Einsatz

Anwendungen im Tiefbau, die nicht unter alltäglichen Bedingungen stattfinden, erfordern eine besondere individuelle Konfiguration der eingesetzten Maschinen. Der Baumaschinenhändler und Systempartner Kiesel bietet mit den Baggern und Radladern von Hitachi Maschinen, die optimal mit besonderen Features für ihre künftigen Aufgaben ausgestattet sind. Im Bild ein Hitachi ZX210LC-VA, der Spundbohlen für eine tiefe Kanalbaustelle setzt.

Bremen/Epe (ABZ). – Das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Qualität der Maschinen, vor allem aber die Präsenz des Service und eine gute Ersatzteilversorgung entscheiden bei den meisten Unternehmen über die Anschaffung von neuen Baumaschinen. So auch bei Gottfried Stehnke aus Osterholz-Scharmbeck und der Anton Meyer GmbH & Co. KG aus Neuenhaus – beide haben sich für eine individuell konfigurierte Maschine aus dem Hause des Systempartners Kiesel entschieden.

Vor einigen Monaten hat Gottfried Stehnke einen Hitachi ZX210LC-VA mit zahlreichen besonderen technischen Features angeschafft. Kiesel konnte das Unternehmen mit seinem engen Servicenetz ebenso überzeugen wie mit der umfassenden Beratung durch Vertriebsrepräsentant Fredyi Audi und der Möglichkeit, kundenindividuelle Sonderlösungen anzubieten. Roland Caillé, technischer Leiter, hebt hervor: "Kiesel hat sich hier einen Namen gemacht: Für spezielle Anwendungen werden ganz individuelle Lösungen geboten." Die Hauptanforderung an den Hitachi ZX210LC-6 ist eine besonders hohe Zugkraft für das Setzen und Ziehen der Spundbohlen in tiefen Kanalbaustellen, wie Caillé erläutert. Bei den Vorführungen für die Auswahl der Maschine, an denen zahlreiche Hersteller teilnahmen, schnitt Hitachi am besten ab.

Einsatz bei einer Kanalreparatur im Wohngebiet: Auf dieser Baustelle in Bremen wurde eine Beschädigung am Kanal behoben. Die Sohle des alten Kanalrohrs befindet sich in einer Tiefe von 5,46 m. Deswegen müssen abschnittsweise Bohlen mit jeweils 200 kg Gewicht und einer Länge von 5,50 m eingerammt werden, um die Baugrube in der erforderlichen Tiefe abzustützen. Danach kann der Bagger die Grube ausheben, das alte Rohr entnehmen und das neue Rohr einlegen – dann wird verfüllt, verdichtet und geschlossen. Holzbohlen verhindern, dass Leitungen, die im Arbeitsbereich verlaufen, beschädigt werden. "Dieser Hitachi war der einzige Bagger, der das geschafft hat, was wir hier machen", erklärt der erfahrene Maschinenführer Ralf Fricke. Der Hitachi ZX210LC-6 wurde auch aufgrund seiner kompakten Abmessungen für den Einsatz im innerstädtischen Bereich ausgewählt. Er hebt dabei im Verhältnis zum Eigengewicht beeindruckend hohe Lasten am langen Ausleger, an dem die Ramme mit einem Gewicht von 1,2 t befestigt ist.

Die Einstellungen des Baggers wurden speziell auf die Anforderungen an Arbeiten mit der Ramme angepasst, das Gerät arbeitet hier sichtbar flüssig und effizient. Sofort fällt auf: Die Ausrüstung mit Kunststoffbodenplatten verhindern Beschädigungen auf der Straße – zudem besitzt die Maschine viele weitere Extras. Neben dem langen Ausleger hat sie eine speziell verstellbare LED-Beleuchtung, einen Kompressor für Kanalabdichtungsanlagen, eine Zentralschmieranlage sowie Anschlagpunkte für das Heben schwerer Schächte und auch ein Dach mit Panzerglas, so dass man gut nach oben sehen kann und somit in allen Arbeitsstellungen das Stielende im Blick hat. Mit angebaut ist auch ein HKS Tiltrotator, damit der Bagger in alle Richtungen drehen und damit Leitungen freilegen kann – dadurch ersetzt er der Kolonne viel Handarbeit und kann schneller und präziser arbeiten. Ralf Fricke fasst seine bisherigen Erfahrungen zusammen: "Der Hitachi ist schnell und kraftvoll. Es wurde alles so konfiguriert, wie wir das brauchen, die Technik und der Service von Kiesel haben hier wirklich gut gearbeitet."

Der Hitachi ZX490-6 mit Profillöffel auf der Pipeline-Baustelle in Nordrhein-Westfalen: Die Maschine ist für zügiges Öffnen der Gräben und anschließendes Verschließen nach Verlegung der Rohre zuständig.

In Nordrhein-Westfalen hat die Anton Meyer GmbH & Co. KG in einer ARGE mit PPS Pipeline Systems und der Firma Vorwerk eine Loopleitung von Epe bis Legden zu bauen, die bis Ende 2018 fertiggestellt werden muss. Geschäftsführer Thomas Beyer erklärt, welche Arbeitsschritte für den Bau einer Pipeline abgearbeitet werden müssen: Zunächst wird die Trasse durch Rodung geräumt, danach der Mutterboden abgetragen und auf der Trasse gelagert. Anschließend werden die Rohre ausgefahren, von denen jedes Teilstück eine Länge von 18 m hat. Diese werden auf Holzblöcken gelagert und von der Schweißkolonne in einem besonders entwickelten Verfahren in mobilen Schweißkabinen verschweißt. Sobald die Leitung fertig erstellt ist, wird der Rohrgraben geöffnet, die Leitung am Strang eingelegt, das Material lagenweise wieder verfüllt und verdichtet. Am Schluss wird der Mutterboden wieder aufgebracht und es erfolgt die Rekultivierung der Landschaft. Der Hitachi ZX490-6 stellt für Beyer ein Schlüsselgerät auf der Baustelle dar, bei dem vor allem Kraft und Leistung zählt. "Diese Maschine ist für uns der richtige Kompromiss aus Größe und Geschwindigkeit, darum haben wir uns für die Größenordnung von 50 t entschieden. Beim Öffnen von Rohrgräben ist es wichtig, die passende Dimension zu haben. In dieser Gegend haben wir Sandböden, sodass wir sicher sind, mit dem ZX490 die richtige Maschine zu haben, mit der wir die entsprechend notwendige Arbeitsgeschwindigkeit erzielen werden."

Die Partnerschaft zwischen Anton Meyer und Kiesel ist nach Angaben des Baumaschinenhändlers in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Anton Meyer ist europaweit tätig und muss im Ernstfall überall auf einen kompetenten Service zurückgreifen können. "Diesen zuverlässigen und sehr kompetenten Service finden wir bei Kiesel. Das ist ein wesentliches Argument dafür, Hitachi-Maschinen zu kaufen. Natürlich spricht auch die Zuverlässigkeit der Maschinen für sich", so Beyer, der sich bei der Beratung für neue Maschinen auf Nic Hofschröer sowie in Service-Angelegenheiten auf das Team von Martin Snieder von der Kiesel-Niederlassung in Lingen verlassen kann. Zuverlässigkeit, Leistung und Qualität sind für Beyer Voraussetzungen dafür, Lieferant seines Unternehmens zu sein. Wenn eine Schlüssel-Maschine wie der Hitachi ZX490 länger ausfallen würde, hätte das fatale Auswirkungen für das ganze Projekt – weil dann die ganze Baustelle zum Stillstand käme.

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