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Kunststoffmodifizierter Reparaturmörtel

Wasserturm innen und außen erneuert

StoCretec, Baustoffe, Modernisierung und Sanierung

Der Borkener Wasserturm wurde aufwändig saniert, um seine Funktionsfähigkeit weiterhin sicherzustellen. Bei der Instandsetzung von Außenhülle und Hochbehälter kamen Mörtel, Injektionsharze und Be-schichtungen von StoCretec zum Einsatz.

Borken (ABZ). – Seit rd. 45 Jahren versorgt der Wasserturm Borken die Stadt mit Wasser. Letztmalig wurde der Betonriese 1993 saniert. 2015 war er erneut fällig. Für etwa 1,2 Mio. Euro wurden die Außenhülle sowie der Hochbehälter instandgesetzt. Hierbei kamen StoCretec-Produkte zum Einsatz. Der Wasserturm Borken gilt als Wahrzeichen der hessischen Stadt. Der Stahlbetonbau erreicht eine Gebäudehöhe von 45,5 m und fasst 330 m³ Wasser. Um die Bausubstanz funktionsfähig zu erhalten, führt der Betreiber – die Stadtwerke Borken GmbH – in regelmäßigen Intervallen Instandsetzungsmaßnahmen durch. Die Stadtwerke beauftragten die SiB Ingenieurgesellschaft mbH mit dem Instandsetzungskonzept für die Außenhülle sowie das Innere des Hochbehälters. Für die fachgerechte Ausführung der Arbeiten war die GSB Haungs GmbH verantwortlich.

Dem Konzept von SiB gingen zahlreiche Voruntersuchungen des Betons sowohl außen als auch innen voraus: So wurde die Karbonatisierungstiefe gemäß DIN EN 14630 sowie die Betonüberdeckung gemessen. Außerdem wurden Haftzugprüfungen gemäß DIN EN 1542, eine Prüfung der Raumtiefe gemäß E DIN EN 1766 und eine Prüfung der Untergrundfeuchtigkeit durchgeführt. Und auch Messungen von Druckfestigkeit, Rohdichte und Risstiefen wurden anhand von Bohrkernen angestellt. Um die dauerhafte Standsicherheit und Funktionsfähigkeit des Wasserturms zu garantieren, wurden hohe Anforderungen besonders an die Instandsetzungsmörtel gestellt, z. B.:

     


  1. R4-Mörtel gemäß DIN EN 1504-3 mit ergänzenden Prüfnachweisen gemäß den Anforderungen der DAfStb Instandhaltungsrichtlinie für die Beanspruchbarkeitsklasse M3
  2. Baustoffklasse nicht brennbar gemäß DIN 13501
  3. Feuerwiderstandsprüfung gemäß DIN 4102
  4. Niedriger statischer E-Modul gemäß EN 13412


Die Baubeteiligten entschieden sich für Qualitätsprodukte von StoCretec. Diese erfüllten die Vorgaben des Planers allumfassend. Auf Grundlage der Voruntersuchungen konnten die Sanierungsarbeiten wie geplant beginnen.

Mittels Höchstdruckwasserstrahlen trug der Fachverarbeiter zunächst die Betonoberfläche bis in 10 mm Tiefe ab und überprüfte diese nochmals auf Schadstellen. Nach weiteren Reinigungsgängen erfolgte die Lokalisierung von Schäden wie Risse, Hohlstellen, Rostfahnen oder Abplatzungen über den Bewehrungsstählen. Zur Reprofilierung von Schadstellen baute man den kunststoffmodifizierten Reparaturmörtel (PCC) StoCrete TG 203 im System mit der mineralischen Haftbrücke StoCrete TH 200 ein. Schadhafte Bewehrungsstähle wurden freigelegt und, falls notwendig, ersetzt. Diese erhielten vor der Reprofilierung den Korrosionsschutz StoCrete TK. Vorhandene Risse verfüllten die Fachhandwerker mit Injektionsharzen – ebenfalls aus dem Hause StoCretec.

Nach der Beseitigung aller Schadstellen brachte der verarbeitende Betrieb den SPCC-Mörtel StoCrete TS 100 im Trockenspritzverfahren auf alle Flächen auf. Bei der Reprofilierung von Kanten kam er ebenso zum Einsatz. Zur nachfolgenden Kratz- und Ausgleichsspachtelung aller Bauteilflächen sowie der Fensterlaibungen verwendeten die Fachleute den Feinspachtel StoCrete TF 204.

Nur der Zwischenring erhielt aufgrund seiner Wellenstruktur eine Spachtelung mit der rissüberbrückenden Beschichtung StoCrete FB. Der finale Anstrich für den Borkener Wasserturm erfolgte mit Sto-Cryl RB in einem freundlichen Beige. Dieser ist ebenfalls rissüberbrückend und schützt den Betonbau vor dem Eindringen von Wasser und Schadstoffen. Im Inneren des Hochbehälters fanden StoCretec Produk-te im Bereich der Wendeltreppe Anwendung. Die beengten Raumverhältnisse und schutzbedürftige Kabeltrassen und Rohrleitungen erschwerten die Sanierungsarbeiten erheblich. Es wurden folgende Produkte eingesetzt:

  • StoCrete TK als Korrosionsschutz freigelegter Bewehrungsstähle
  • StoCrete TH 200 als Haftbrücke
  • StoCrete TG 203 zur Reprofilierung
  • Injektionsharze zur Rissverfüllung
  • StoCrete TF 204 als Kratz- und Ausgleichsspachtelung
  • StoCryl RB als Schutzanstrich


Nach gut sieben Monaten umfangreicher Sanierung konnte der Borkener Wasserturm seinen Dienst wieder aufnehmen. Durch die Verwendung geprüfter und langlebiger Instandsetzungssysteme von StoCretec ist seine Funktionsfähigkeit für viele Jahre sichergestellt.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 26/2017.

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