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Kurfürstliches Wohnen

Schwerbeton sorgt für erforderlichen Schallschutz

HeidelbergCement, Baustellen, Baustoffe, Betonbau und Stahlbetonbau

In der Garage hängen überall an den Wänden Bilder mit Schwetzingen-Motiven, quer durch alle Zeiten. Fahrstühle führen vom Souterrain barrierefrei direkt in die einzelnen Wohngebäude.

Schwetzingen (ABZ). – Im Herzen der Stadt, unweit des Barockschlosses, liegt das Schlossquartier Schwetzingen. Behutsam eingebettet in den alten Stadtkern, erforderte der Bau besondere Vorsichtsmaßnahmen, vor allem aber einen reibungslosen Ablauf und Top-Qualität bei den Baustoffen.

Die Heidelberger Beton Kurpfalz GmbH & Co. KG lieferte unter anderem Schwer- und Stahlfaserbeton. In Schwetzingen gibt es nicht nur exzellenten Spargel; hier lässt es sich auch trefflich wohnen. Das wussten schon die Kurfürsten, allen voran Carl-Theodor von der Pfalz. An der Attraktivität der Stadt hat sich bis heute nichts geändert. Bestes Beispiel ist das Schlossquartier Schwetzingen, das im März dieses Jahres fertiggestellt wurde. Es verbindet zwei zentrale Straßen in Schwetzingen miteinander und umfasst insgesamt acht Häuser mit 33 Wohnungen für Jung und Alt, darunter ein Gästehaus und ein Gebäude mit 18 Einheiten für Betreutes Wohnen. Allein eine Besichtigung der Tiefgarage lohnt. Man wähnt sich eher in einem Museum, in das sich Autos verirrt haben. Die Garage ist in ein mildes, gelbes Licht getaucht und überall an den Wänden hängen Bilder mit Schwetzingen-Motiven, quer durch alle Zeiten. Neben der Ästhetik kommt auch die praktische Seite nicht zu kurz: Es gibt Tankstelle für Elektrofahrzeuge. Und Fahrstühle führen vom Souterrain barrierefrei direkt in die einzelnen Wohngebäude.

So schön das Ganze im fertigen Zustand anmutet, so schwierig und komplex war der Bau. "Wir konnten die Baustelle nur von einer Straße aus anfahren. Deshalb blieb uns nichts anderes übrig, als das Ganze in zwei Abschnitten zu bauen", erläutert Dirk Zimmermann, Geschäftsführer der FWD Rohbau GmbH und Projektleiter in einer Person. "Und da rings um das Quartier Altbauten in direkter Grenzbebauung stehen, mussten wir diese bis auf Sohle der Tiefgarage ca. 3,5 m unterfangen.

Hierzu hat das Bauteam mit einer Injektionslanze eine Zementsuspension mit hohem Druck unter die Fundamente der Bestandsgebäude eingepresst; allein diese Arbeiten haben fast drei Monate beansprucht", ergänzt Zimmermann. Besondere Bedingungen erforderte auch der Bau der Fahrstuhlschächte. "Der Schallschutz schreibt hier für die Außenwände eine Mächtigkeit von mindestens 30 cm vor. Dieses Kriterium war aus baulichen Gründen nicht zu erfüllen", erklärt Zimmermann. Stattdessen habe man sich dafür entschieden, den Schacht zur Schalldämpfung mit Schwerbeton auszugießen. "Damit haben wir die geforderte Norm mehr als erfüllt", betont Zimmermann.

Zufrieden zeigte er sich auch mit dem gesamten Bauverlauf. "Wir wussten von vornherein, dass die Verhältnisse vor Ort eng sind, das Bauvorhaben komplex und der Zeitdruck groß; daher waren Qualität der Baustoffe und Liefersicherheit für uns entscheidende Faktoren", sagte Zimmermann.

Folgerichtig entschied man sich für HeidelbergCement-Unternehmen als Partner, allen voran die Heidelberger Beton Kurpfalz GmbH & Co. KG, denn "wir arbeiten seit mehr als 20 Jahren vertrauensvoll zusammen, alles läuft ideal Hand in Hand – gerade wenn es schnell gehen muss." Der Erfolg gab ihm Recht. Planmäßig im Sommer stand der Rohbau und wenige Wochen später waren die Wohnungen bezugsfertig.

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