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Lamellenfenster

Uni-Bibliothek erhält Durchblick

Die gläserne Eingangshalle durchschneidet das lang gestreckte Gebäude diagonal.

Marburg (ABZ). – Die hessische Stadt Marburg ist v. a. aufgrund ihrer im Jahr 1527 gegründeten renommierten Universität bekannt, die auch heute noch durch ihre Bauwerke und Studierenden das Stadtbild prägt. Auf dem geistes- und sozialwissenschaftlichen Campus mitten in der Innenstadt hat das Darmstädter Architekturbüro Sinning mit dem Bau der Universitätsbibliothek zwischen der Elisabethkirche und dem alten Botanischen Garten jetzt ein neues imposantes und markantes Gebäude geschaffen, dass sich harmonisch in die historische Umgebungsbebauung einfügt. Zentrales Element der viergeschossigen Bibliothek, in der auf rd. 18 500 m² mehr als 3 Mio. Medieneinheiten Platz finden, ist die gläserne Eingangshalle, die das lang gestreckte Gebäude diagonal durchschneidet. Sie dient als Durchgang und erlaubt Ausblicke auf die Elisabethkirche und den Botanischen Garten. Das Atrium ist dabei mehr als ein Foyer, denn es ist als öffentlicher Raum mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten entworfen.

Den Durchblick garantieren dabei Lamellenfenster der südhessischen Firma Fieger. Sie erfüllen laut Hersteller nicht nur höchste ästhetische Ansprüche, sondern überzeugten auch mit überragender Funktionalität u. a. in puncto Lüftung, Wärmedämmung und Klimaschutz. Das System FLW 40 verfügt – wie alle Fieger Lamellenfenster – über eine patentierte Zahnstangen-Mechanik, die eine direkte, lineare Kraftübertagung auf die Drehachsen ermöglicht und damit Leichtgängigkeit, Präzision und höchsten Bedienkomfort miteinander verbindet. Die Bauart der Lamellenfenster Typ FLW und der max. Öffnungswinkel von 90° ergeben laut Hersteller im Fensterbau einen hohen Lüftungsquerschnitt für optimale Be- und Entlüftung.

Die Lamellenfenster des Typs FLW28 mit einer ESG/VSG-Verglasung wurden mit jeweils fünf Lamellen ausgestattet, die außen bündig mit dem Rahmen abschließen. Die Fenster sind absturzsicher nach TRAV ("Technische Regeln für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen") ausgeführt. Die geringe Ansichtsbreite der komplett umrahmten Lamellen von nur 28 mm gewährleistet einen max. Lichteinfall.

Hauptaugenmerk wurde bei der Installation aber auch auf die Funktion der Lamellenfenster gelegt. Sie dienen als NRWG, d. h. als Natürliches Rauch- und Wärmeabzugsgerät und leiten im Brandfall heiße Rauchgase ab, um einen rauchfreien Bereich in Bodennähe und auf Fluchtwegen sicherzustellen. Die Fensteranlagen sind entsprechend geprüft und nach DIN EN 12101-2 zertifiziert. Die Trockenverglasung mit umlaufender Glasgummidichtung garantiert eine Schlagregendichtheit nach EN 1027 Klassifizierung Klasse 5 A.

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