Langlebiges Investment für effizienten Schüttgutumschlag

E-Hybrid-Maschine meistert Herausforderungen bei GUD

Bocholt/Duisburg (ABZ). – Seit 2002 behauptet sich die Gesellschaft für Umweltdienste mbH (GUD) eigenen Angaben zufolge erfolgreich in einem der bedeutendsten Binnenhäfen Europas:
Sennebogen Bagger und Lader
Auf 800 m Kai-Länge setzt GUD in Duisburg auf Elektromobilität am Hafen. Für Kurzstrecken und bis zur nächsten Energiequelle setzten die Mitarbeitenden auf einen Dieselgenerator. Foto: Sennebogen

Die Aufgaben des Unternehmens im Hafen von Duisburg mit 30 Mitarbeitenden gehen über die einer klassischen Umschlaggesellschaft hinaus. Sie haben einen weiteren Markt für sich entdeckt, indem sie Umschlagmaschinen, inklusive Personal, vermieten, um die Maschinenkapazität bestmöglich auszulasten.

2019 und 2020 gestalteten die Duisburger außerdem ihren 800 m langen Kai um. Vor Ort setzten sie nun zwei Elektrobagger des Typs 860 E Hybrid von Sennebogen mit 250-Kilowatt-Motor ein. Mit bis zu 800 t Umschlagleistung pro Stunde in der Spitze beweist das Unternehmen nach eigener Aussage, dass Elektrobagger ihrem Diesel-Pendant in nichts nachstehen: Die Be- und Entladung der anfahrenden Schiffe mit Schüttgütern gelinge wartungsarm, mühelos und effizient. "Keine Ölwechsel, weniger Komponenten im Vergleich zum Diesel und entsprechend weniger Wartungsbedarf. Die Rechnung war für uns ganz einfach", erklärt GUD-Geschäftsführer Andreas Frye. "Der 860-E-Elektrobagger ist immer einsatzbereit und reduziert unsere Betriebskosten obendrein um 50 Prozent."

Die Duisburger haben schon viel Erfahrung mit Elektromaschinen und Umschlagbaggern von Sennebogen gesammelt, und zählen mehrere grüne Maschinen auf dem Gelände. Unter anderem laufe ein älterer, elektrisch betriebener 870 der C-Serie seit zwölf Jahren störungsfrei – und das mit mehr als 20.000 Betriebsstunden auf dem Zähler. Direkt am Kai gab es jedoch noch weiteres Potenzial zur Elektrifizierung:

"Eine durchgehende, kabelgebundene Stromversorgung auf 800 Metern Kai-Länge war schwierig zu realisieren, denn ein Abkoppeln von der Stromquelle wäre bei dieser Distanz unvermeidbar", sagt Fyre. "Die ideale Lösung für uns lautete, alle 40 bis 50 Meter eine neue Steckdose zu platzieren. Bis zur nächsten Stromquelle zieht der 860 selbst ein Diesel-Aggregat hinter sich her, mit dem sich die Kurzstrecke ohne Strom perfekt überbrücken lässt."

Ein weiterer Umschlagbagger ist seit einigen Jahren zuverlässig bei GUD in Betrieb: Ein 825er der D-Serie aus dem Jahr 2016 übernimmt die Zwischenlagerung von Eisenoxid in einer überdachten Halle. Er hat mittlerweile ebenfalls 7000 Betriebsstunden auf dem Zähler und verrichtet seine Aufgaben zuverlässig und schnell.

"Durchweg genießen wir den guten Service durch unseren Partner BRR, aber auch die Verbundenheit zu Sennebogen selbst liegt uns am Herzen", betont der GUD-Geschäftsführer. "Die Maschinen sind immer auf einem technisch sehr guten Stand und nicht mit Elektronik überfrachtet: das bedeutet auch, dass wir Servicearbeiten teilweise selbst vornehmen können. So gelingt es uns, die Maschinenverfügbarkeit dauerhaft hoch zu halten."

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