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Leichtbeton-Steine

EPD belegt geringe Treibhausgas-Emissionen

Mit rund 31 kg CO2-Äquivalent liegt die monolithische Leichtbetonwand Herstellerangaben zufolge deutlich vor anderen Wandkonstruktionen. Das Unternehmen setzt unter anderem den natürlichen Baustoff Bims ein, um Gebäude in Leichtbetonbauweise umzusetzen.

Ochtendung (ABZ). – Viele Hersteller von Mauerwerksbaustoffen setzen auf Transparenz und lassen ihre Produkte von unabhängiger Stelle begutachten. Neben dem Primärenergiebedarf steht auch der CO2-Ausstoß auf dem Prüfstand, denn Kohlendioxid ist für den Großteil aller Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Die Ergebnisse werden in Umwelt-Produktdeklarationen (EPD) veröffentlicht. Diese belegen Herstellerangaben zufolge, dass Jasto-Plansteine aus Leichtbeton nicht nur beim Primärenergiebedarf sehr gute Werte aufweisen. Auch wenn es um den CO2-Ausstoß gehe, seien die Zahlen für Leichtbeton sehr gut.

Erstellt werden die EPDs vom unabhängigen Institut Bauen und Umwelt e. V. (IBU). Mit einer Lebenszyklus-Analyse "Cradle-to-Gate" (dt. "Wiege bis Werkstor") legt das IBU die Umweltauswirkungen bei der Herstellung der Baustoffe offen. Die relevanten Zahlen und Fakten können so für eine Nachhaltigkeitsbewertung herangezogen werden. Jasto-Leichtbeton-Steine belegten hierbei einen Spitzenplatz, so das Unternehmen. Neben den kurzen Transportwegen für die Rohstoffe, die von 10 bis maximal 50 km reichen, gebe es dafür weitere handfeste Gründe: Jasto setzt mit Bims einen natürlichen Zuschlagstoff ein, der seinen Brennprozess schon zuzeiten seiner vulkanischen Entstehung durchlaufen hat. In der Steinfertigungsmaschine wird der Leichtbeton nur noch verdichtet und geformt, im Anschluss härten die Steine lediglich in einer Trockenkammer aus. Andere Wandbaustoffe müssten energieintensiv in einem Ofen gebrannt oder gehärtet werden.

Jasto-Vollblock-Steine mit Trass-Zement erreichten ein CO2-Äquivalent (kg (CO2-Äquiv.)/m³) von lediglich 75 kg. Nur Lehmsteine kommen laut Unternehmen auf eine fast ähnlich gute Zahl. Bei anderen relevanten Wandbaustoffen liegen diese Werte zwischen 179 und 345 kg. Als Bindemittel setzt Jasto dabei ausschließlich Trass-Zement mit mindestens 20 % Trassgehalt ein. Trass ist wie Bims ein natürlicher Rohstoff vulkanischen Ursprungs mit positiven Auswirkungen auf die Gesamtenergiebilanz. Als puzzolanischer Zusatzstoff entwickelt Trass in Verbindung mit Wasser und Kalk zementartige Eigenschaften.

Auch die Vergleichswerte für einen Quadratmeter Außenwand sprechen laut Jasto für Leichtbeton. Zugrunde gelegt wird hier für die Wand ein zu erreichender Dämmwert von UW = 0,26 W/(m²K). Für jeden Baustoff werden dabei typische Konstruktionen nach gängiger Baupraxis herangezogen, Putzschichten und die bei manchen Wandbaustoffen erforderlichen Wärmedämmverbundsysteme fließen in die Bilanzierung mit ein. Mit rund 31 kg CO2-Äquivalent liege die monolithische Jasto Leichtbetonwand auch hier deutlich vor anderen Wandkonstruktionen, die auf 65 bis 152 kg kämen, so das Unternehmen.

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