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Leichter dämmen

Steinwollplatten sparen Gewicht ein

Deutlicher leichter und einfacher zu verarbeiten als herkömmliche Platten ist die Sto-Steinwolleplatte Xtra 2/B/H4.

Stühlinge (ABZ). – Bei der Verarbeitung von Steinwolle brauchte es bisher viel Muskelkraft. Entspannter laufe es mit der neuen Sto-Steinwolleplatte Xtra 2/B/H4: Sie ist Herstellerangaben zufolge rd. 30 % leichter als konventionelle Platten, was die Handhabung auf der Baustelle vereinfache – und den Rücken von Fachhandwerker und -handwerkerin schone, so Sto. Wiegt der in der Regel aus zwei Platten bestehende Bund bei herkömmlichen Steinwolleplatten (Plattenstärken 100 mm) bis zu 12 kg, bringen zwei Sto-Steinwolleplatten Xtra 2/B/H4 nur etwa 8 kg auf die Waage. Sie steht im Format von 1200 x 400 mm in Plattenstärken von 60 bis 200 mm zur Verfügung. Verklebt wird die Platte mit einem mineralischen Mörtel. Besonders praktisch: Der Kombinationsmörtel StoLevell Combi plus, der sich zugleich zum Kleben wie auch zum Armieren und auch zum Filzen am Sockel eignet. Welche Plattenseite verklebt werde, spiele keine Rolle mehr. Dank ihrer innovativen Faserpackung sei die Platte sehr fest und könne von beiden Seiten verklebt und verdübelt werden. Schlecht erkennbare Klebeseiten gehörten damit der Vergangenheit an.

Aufgrund der hohen Festigkeit der Dämmplatte reichten in der Regel bereits vier Dübel pro Quadratmeter, so das Unternehmen. Die genaue Zahl ergebe sich objektspezifisch aus Windlast, Dübelteller, Untergrund, Gebäudehöhe und Windlastzone. Prinzipiell eigne sich die neue Dämmplatte für alle Gebäudehöhen und Windlasten in Deutschland – auch für Niedrigstenergiegebäude. Trotz ihrer Festigkeit erreiche die Steinwolleplatte die Wärmeleitfähigkeit 0,035 W/mK. Zudem verbessere sich aufgrund der hohen dynamischen Steifigkeit in den meisten Fällen die Schallschutzbemessung des WDVS. Ein weiterer Verarbeitungsvorteil ist laut Sto der Kantenschutz der Paletten aus Pappe, der Beschädigungen beim Verladen reduziere. Die Sto-Steinwolleplatte Xtra 2/B/H4 ist in allen relevanten WDVS-Zulassungen ergänzt und in den Systemen StoTherm Mineral und StoTherm Classic S1 mit dem Umweltzeichen "Der Blaue Engel" (RAL-ZU 140) ausgezeichnet. Als Schlussbeschichtung kommt auch eine keramische Bekleidung infrage, ebenfalls bauaufsichtlich zugelassen.

"Diese neue Generation der Steinwolleplatten verbindet gute Wärmedämm-Eigenschaften bei geringerem Gewicht mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten und einem sehr guten Schallschutz", sagt Dirk Herrmann, Produktmanager Fassade, Sto SE & Co. KGaA.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 22/2019.

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