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Leihmaschinisten

Vor dem Einsatz wird geschult

Beim Bauvorhaben (Erweiterungsstützpunkt der Nordwestbahn in Bremerhaven) ließ sich am praktischen Beispiel eines Sennebogen 613E nicht nur der Kranführer und die SiFa schulen, sondern auch der Leiter der Personaldisposition der D. Schröder KG, Mike Forster.

Bremervörde (ABZ). – In der Ferienzeit tritt es immer wieder zu Tage. Die eigenen Maschinisten sind im Urlaub. Woher nun Ersatz? Die Diedrich Schröder GmbH & Co.KG stellt bundesweit Kranführer und Baumaschinisten zeitlich begrenzt zur Verfügung.

Doch wer haftet bei einem Schaden und welche Ausbildung und Qualifikationen muss der Maschinist eigentlich haben. Dieser Frage müssen sich die Personalbeschaffer immer wieder stellen. Hier rechtssicher zu handeln, erfordert Kompetenz. Es empfiehlt sich daher, sich immer wieder auf den aktuellen Stand zu bringen. Dies gilt natürlich ebenso für die Verleiher von Personal.

Michael Feichtner als Fachkraft für Arbeitssicherheit (FaSi) ist bei der D. Schröder KG für die Einhaltung eigens gesteckter Qualitätsansprüche, aber auch der gesetzlich geforderten einzuhaltenden Regeln und Vorschriften des einzusetzenden Personals verantwortlich. "Hier geht es von der korrekten Beauftragung, über die nötigen Befähigungsnachweise, über Unterweisungen und Untersuchungen, bis zu Weiterbildungen und Auffrischungen sowie der praktischen Erfahrung immer darum, dem technischen Stand auch zu folgen. Wir nutzen dafür extra geschulte betriebsinterne Ausbilder, aber auch externe Dienstleister" erklärt Feichtner. "Dies ist nötig, um ein hohes Maß an Qualität und Sicherheit für die Kunden vorzuhalten auch wenn dadurch natürlich Kosten anfallen. Durch die qualitative Auswahl werden haftungsrechtliche Konsequenzen aber auch begrenzt und minimieren so das Risiko für alle."

Die aktiv auf Baustellen eingesetzten Maschinisten stetig zu schulen, ist natürlich wichtig, aber die Firma Diedrich Schröder GmbH & Co. KG geht noch einen Schritt weiter. So ließ sich auf dem Bauvorhaben (Erweiterungsstützpunkt der Nordwestbahn in Bremerhaven) am praktischen Beispiel eines Sennebogen 613E nicht nur der Kranführer und die SiFa schulen, sondern auch der Leiter der Personaldisposition der D. Schröder KG, Mike Forster. Auch er ist von dem System überzeugt. "Es geht ja in der Praxis täglich darum, den Bedarf der Kunden bestmöglich gerecht zu werden und mit den geforderten sicherheitstechnischen Aspekten zu vereinen", so seine Ausführung. Diese außerordentliche praktische Schulung wurde hier von einem externen Partner, der Fa. VTT Vertical Transport Training, durchgeführt. Besonderes Augenmerk richtete der Ausbilder Karsten Kittelmann dabei auf die Einhaltung der DGUV-Vorschrift 52 und die DGUV-Regeln 100-500 in Bezug auf die jeweilige Baustellensituation. Im aktuellen Fall Maschinenabstand (Stützen) zur Baugrube und beurteilen der Tragfähigkeit des Untergrundes. Auch die richtige Auswahl der persönlichen Schutzausrüstung ist immer wieder ein Thema.

"Wenn die Gelegenheit sich ergibt eine Baustelle zu besuchen, dann spreche ich natürlich mit den Maschinenführern über sicheres Arbeiten mit Kranen aber auch die manches Mal schwierige praktische Umsetzung der Regeln und Vorschriften. Die Maschinenführer der Fa. Schröder sind durch VTT sehr gut geschult und unterwiesen, sodass in den seltensten Fällen etwas zu beanstanden ist. Trotzdem ist es gut für alle Beteiligten, wenn Kenntnisse und Erfahrungen im gegenseitigen Dialog ausgetauscht werden können und in zukünftigen Schulungen mit einfließen", so Kittelmann.

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