Liebherr mit umfangreichem Programm auf Baumaschinenmesse Bern

Der Raupenbagger R 936 Compact hat einen kurzen Heckschwenkradius von 1,98 m und sorgt auf der Baustelle für maximale Sicherheit und Flexibilität.

Bern/Schweiz (ABZ).  – Auf der diesjährigen Baumesse Bern vom 21. bis 24. März präsentiert Liebherr dem Schweizer Publikum auf 4500 m² eine Vielzahl ausgewählter Exponate. Auf dem Messestand im Freigelände Stand F4 302 warten auf die Besucher neueste Technologien aus dem Baumaschinenprogramm von Liebherr, inklusive Premieren für den Schweizer Markt. Bei spektakulären Shows und Präsentationen treffen Kraft, Agilität und Innovation aufeinander. Innerhalb des Liebherr-Messestandes können Besucher bei der Sonderschau das Leistungsvermögen der Baumaschinen live in Anwendung erleben.

Liebherr präsentiert dem Fachpublikum Exponate aus den Produktbereichen der Erdbewegung und Betontechnik sowie dem Materialumschlag. Dazu zählen die neue Teleskoplader-Baureihe, die neueste Generation der Fahrmischer sowie den Raupenbagger R 936 Compact. Zudem zeigt Liebherr den LH 26 M Industry Litronic und stellt neben dem Mobilbagger A 920 Litronic für die Erdbewegung auch den Jubiläumsbagger A 918 Compact Litronic aus, welcher nicht nur durch sein Können, sondern auch durch seine Lackierung besticht. Außerdem finden Besucher der Baumaschinenmesse im Freigelände Stand F4 302 den größten Radlader des Baumaschinenherstellers sowie den 8-Achsigen Mobilkran LTM 1450-8.1 direkt beim Eingang B im Freigelände Stand D5 545.

Der Raupenbagger R 936 Compact gehört zur Reihe der kompakten Maschinen des Herstellers und eignet sich ideal für Einsätze auf begrenztem Raum, wie beispielsweise auf städtischen Baustellen. Der kleine Heckschwenkradius von 1,98 m des R 936 Compact sorgt auf der Baustelle für maximale Sicherheit und Flexibilität. Der Motor des R 936 bringt eine Leistung von 190 kW / 258 PS und ist nach Stufe IV / Tier 4 Final zertifiziert.

Der LH 26 M Industry Litronic ist außerordentlich robust und leistungsstark und ist dadurch besonders für den Einsatz im Schrott- und Recyclingbereich geeignet. Er entspricht den Anforderungen der Abgasstufe IV/Tier 4f. Sein Einsatzgewicht liegt zwischen 24.200 und 24.500 kg. Der turboaufgeladene Vierzylinder-Dieselmotor mit Ladeluftkühler erbringt seine Leistung von 115 kW / 156 PS bereits bei 1.800 min-1. Dies sorgt für einen geringeren Verbrauch und mehr Effizienz. Die gesteigerte Motorleistung im Vergleich zu seinem Vorgänger führt zusammen mit der vergrößerten Pumpenfördermenge zu einer erhöhten Umschlagleistung. Diese wird zudem durch die Load-Sensing-Steuerung positiv beeinflusst, da hierbei eine problemlose Überlagerung von Bewegungen möglich wird.

Der robuste Unterwagen des LH 26 M Litronic gewährleistet einen sicheren Stand der Maschine. Die große Abstützbreite und die Hebelgeometrie zwischen Ausleger und Hubzylinder ermöglichen hohe Traglasten und sind perfekt abgestimmt auf das Umschlagen, Entladen und Sortieren von Materialien, Stückgütern und Schüttgütern aller Art. Währenddessen sorgt der großdimensionierte Kühler mit großen Maschen für eine optimale Kühlleistung auch im staubintensiven Recyclingeinsatz.

Für die verschiedensten Anforderungen im Spezialtiefbau präsentiert Liebherr sein neues Ramm- und Bohrgerät LRB 16/ LRB 18. Es überzeugt mit seiner kompakten Bauweise sowie einer Reihe verfügbarer Assistenzsysteme, die das Arbeiten auf der Baustelle erleichtern. Mit verlängertem Mäkler ist das Ramm- und Bohrgerät auch als LRB 18 ab sofort erhältlich.

Mit dem LRB 16 präsentiert Liebherr ein universales Ramm- und Bohrgerät für vielfältige Einsätze im Bereich des Spezialtiefbaus. Verantwortlich für die Namensgebung der Maschine ist der Verfahrweg des Schlittens, der rund 16 m beträgt. Besonders hervorzuheben ist die kompakte Bauweise des LRB 16 mit einem Einsatzgewicht von knapp unter 48 t, was einen geringen Bodendruck zur Folge hat. Der stabile Unterwagen des Gerätes bietet zudem ein ausgezeichnetes Standmoment, das durch die optionale Heckabstützung zusätzlich erhöht werden kann.

Mit den Liebherr-Simulatoren ist das Fahren von Seilbaggern, Raupenkranen bis 300 t sowie Spezialtiefbaugeräten in einer virtuellen Umgebung unter noch realistischeren Bedingungen möglich. Umgebungsbedingungen wie Wind, Nebel, Regen sowie unterschiedliche Tages- und Nachtzeiten werden wirklichkeitsnah simuliert und trainiert. Das erhöht die Sicherheit und Produktivität im echten Einsatz.

Auf seinem Messe-Stand zeigt Liebherr das größte Modell aus seiner Radlader-Palette. Herzstück des kraftvollen, über 32,5 t schweren L 586 XPower® ist sein innovativer leistungsverzweigter XPower-Fahrantrieb. Er vereint den für das kurze Ladespiel optimalen hydrostatischen Antrieb mit dem mechanischen Antrieb, dessen Vorteile bei langen Distanzen und Bergfahrten zum Tragen kommen. Die Kombination beider Antriebsarten in einem Radlader sorgt bei sämtlichen Anforderungen für höchste Effizienz und herausragende Treibstoffeinsparungen.

Der Jubiläumsbagger A 918 Compact fällt nicht nur durch sein besonderes Graffiti-Design auf, auch die Effizienz und Flexibilität der Maschine sind sehr beeindruckend.

Auf der Baumesse Bern zeigt Liebherr den A 920 Litronic. Dieser Mobilbagger verfügt über ein Einsatzgewicht von 18.100 bis 21.300 kg und eine Motorleistung von 129 kW / 175 PS. Die Maschine zeichnet sich durch hohe Produktivität und Effizienz aus. Die Anforderungen der Abgasstufe IV wird bei diesem Mobilbagger erfüllt. Das Gesamtsystem reduziert die Abgasemissionen effektiv und hat keine Leistungseinbußen zur Folge.

Die umfassend überarbeitete Fahrerkabine ist die größte in ihrer Maschinenklasse und bietet dem Fahrer ein komfortables Umfeld mit Wohlfühlcharakter. Im Serienumfang ist eine klappbare Armkonsole für ein sicheres Ein- und Aussteigen enthalten. Die serienmäßige Rückfahr- und Seitenkamera erhöht die Sicherheit auf der Baustelle zusätzlich.

Als Eyecatcher stellt Liebherr den 75.000. Bagger der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH aus. Dieser A 918 Compact Litronic erhielt ein spezielles Graffiti-Design durch Claudia Walde alias MadC, einer weltweit bekannten Graffitikünstlerin. Neben seinem auffälligen Design beeindruckt die Maschine mit seiner hohen Effizienz, Flexibilität und Leistungsfähigkeit. Das Einsatzgewicht der 115 kW / 156 PS starken Maschine liegt bei 17.500 bis 19.600 kg. Durch den geringen Heckschwenkradius von lediglich 1,85 m kann der Kompaktbagger auch bei engen Platzverhältnissen eingesetzt werden.

Die neuen Liebherr-Teleskoplader werden in zwei Modell-Linien angeboten: Zum einen die über den Suffix S kenntlich gemachten Top-of-the-Line-Modelle für den Materialumschlag oder für Produktionsanwendungen. Zum anderen als einfache und kostenoptimierte Value-Modelle für Stapel- und Hebeeinsätze. Mit Hubhöhen von 6 bis 10 m und Geräteaufnahmen verschiedener Hersteller setzt Liebherr auch bei der neuen Teleskoplader-Generation auf die bewährten Deutz-Dieselmotoren mit 3,6 l Hubraum und 74 bzw. 100 kW sowie mit 4,1 l Hubraum mit 115 kW.

Bei der Konzeption des LTM 1450-8.1 hatten für Liebherr eine hohe Wirtschaftlichkeit und einfaches Rüsten auf der Baustelle oberste Priorität. So fährt der 8-Achser auf öffentlichen Straßen bei 12 t Achslast mit dem kompletten Teleskopausleger und allen Abstützungen. Dadurch ist er auf der Baustelle schnell einsatzbereit.

Für eine wirtschaftliche Mobilität bei Einsätzen weltweit wurden bei der Konzeption des LTM 1450-8.1 bereits unterschiedlichste Transportgewichte und Achslastvarianten berücksichtigt. Zudem zeichnet sich der 450-Tonner von Liebherr durch einfaches Handling und modernste Mobilkrantechnik aus.

Der Flat-Top-Kran 150 EC-B 8 Litronic wurde überarbeitet: Er hat nun 2,5 m mehr Reichweite und ist mit den neuen Liebherr-Turmsystemen kombinierbar. Der Liebherr-Turmdrehkran hebt nun 1.400 kg an der Auslegerspitze bei 62,5 m Ausladung. Die maximale Traglast beträgt nach wie vor 8.000 kg.

Der neue Liebherr-Teleskoplader TL 36-7 zeigt seine Leistungsfähigkeit beim Einsatz im Sägewerk.

Auf dem Messestand in Bern ist der 150 EC-B 8 Litronic PT zu sehen. Zusätzlich zum uneingeschränkten Baukranbetrieb bietet dieser einen besonderen Personentransportmodus. Durch dessen Aktivierung können Personen in speziell dafür zugelassenen Fahrkörben transportiert werden. Durch eine offizielle Zulassung durch die EG-Baumusterprüfung kann der Kran europaweit für den Personentransport genutzt werden.

Neben dem Personentransportkran wird auf der Messe ein 65 K.1 zu sehen sein. Der Schnelleinsatzkran ist die Weiterentwicklung des bewährten 65 K. Beim 65 K.1 kann die Tragkraft bei Bedarf temporär um bis zu 20 % erhöht werden. Mit der sogenannten Load-Plus-Funktion ist es bei schwereren Hüben nicht nötig, zusätzlich einen größeren Kran zu nutzen.

Durch Anbolzen einer Verlängerung kann der Ausleger ohne großen Aufwand um drei m verlängert werden. Im Vergleich zum Vorgänger erhöht sich damit die maximale Ausladung auf 43 m. Der Kran kann somit fast schon der nächstgrößeren Kranklasse zugeordnet werden.

Aus seinem breiten Programm für die Betontechnik präsentiert Liebherr die neue Fahrmischer-Generation: Diese wurde grundlegend überarbeitet und stellt ihr Können mit mehr Wirtschaftlichkeit, einer verbesserten Ergonomie und mehr Sicherheit unter Beweis. Eine exklusiv für Liebherr hergestellte, neue Stahlqualität macht die komplette Trommel inklusive der Spiralbleche und der Verschleiß-Schutzstreifen besonders verscheißfest. Zudem wurde das Leergewicht gegenüber dem Vorgänger-Modell um bis zu 250 kg reduziert.

Außerdem wird auf der Baumaschinenmesse Bern die neue Liebherr-Autobetonpumpe 50 M5 XXT gezeigt. Deren Mast in fünffach-Multifaltung lässt sich mit seiner ausgeklügelten Kinematik sehr gut bedienen. Die alternierende Verrohrung nahe am Mast sorgt für gleichmäßige Bewegungen über der Baustelle, während die kompakt konstruierte Autobetonpumpe mit ihrer Reichhöhe von 49,1 m und Reichweite von 44,4 beeindruckende Aktionsradien erreicht.

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