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Liebherr

Neuer "Compact"-Bagger geht in Serie

Der neue Liebherr R 926 Compact Stufe IV bietet höhere Produktivität und Wirtschaftlichkeit im Vergleich zum Vorgängermodell.

Colmar/Frankreich (ABZ). –  Im Mai 2018 hat Liebherr-France in Colmar die Serienproduktion des neuen Kompaktbagger R 926 aufgenommen. Liebherr führt mit dem neuen Modell die bestehende Produktlinieder Kompaktbagger in der Abgasstufe IV fort – mit einigen Weiterentwicklungen im Vergleich zum Stufe 3B-Modell.

Der neue R 926 Compact reiht sich damit in die Liebherr-Produktlinie von Kompaktmaschinen zwischen 15 und 35 t ein. Zu den Weiterentwicklungen gehören u. a. die Liebherr-SCR Technologie, ein verbessertes Schwenkmoment sowie eine stärkere Motorkraft.

Mit dem weiterentwickelten Wartungskonzept soll zudem eine vereinfachte, sichere und schnelle Instandhaltung der Maschine möglich sein.

Insgesamt schafft der neue Kompaktbagger nach Aussage des Herstellers eine höhere Produktivität und Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu den vorherigen Generationen.

Der neue Liebherr R 926 Compact bietet je nach gewählter Option ein Einsatzgewicht von 25,4 t bis 29,5 t. Seine Abmessungen sind weiter verkürzt worden, auf einen Heckschwenkradius von 1,7 m und einen Frontschwenkradius von 1,9 m. Daraus ergibt sich insgesamt ein Schwenkradius von weniger als 4 m. Diese spezielle Eigenschaft macht aus dem neuen Kompaktbagger eine ideale Maschine für Einsätze in engen Umgebungen. Der Dieselmotor des neuen R 926 Compact wird von Liebherr in Bulle in der Schweiz produziert und entspricht den Abgasnormen der Stufe 4/Tier 4f. Dieser erbringt laut Hersteller eine verbesserte Motorleistung von 129 kW, was einer Steigerung von 8 % gegenüber dem Vorgängermodell mit Stufe 3B/Tier 4i entspricht.

Die Abgasnachbehandlung erfolgt ohne dass zusätzlich ein Partikelfilter oder ein AGR-Ventil benötigt werden. Eine Erneuerung der Filterregeneration ist nicht notwendig, was zu einer Produktion ohne Produktivitätsverlust führt. Zudem entfallen Wartungszeiten und es entstehen keine Kosten für Ersatzteile in Verbindung mit der Abgasnachbehandlung. Die Steigerung der Produktivität im Vergleich zum Vorgängermodell wird beim neuen R 926 Compact dank neu verbauter hydraulischer Komponenten gewährleistet. Das verbesserte Schwenkmoment des Oberwagens beträgt 84 kNm und wurde im Vergleich zum Vorgängermodell um 18 % gesteigert. Diese Verbesserung wird dem Hersteller zufolge insbesondere bei Verladungsprozessen und Arbeiten an Hängen positiv wahrnehmbar sein.

Liebherr bietet eine große Auswahl an Ausrüstungsvarianten, damit jeder Raupenbagger individuell auf spezifische Kundenanforderungen zugeschnitten werden kann.

Abhängig von der Anwendung kann der Kunde aus einer breiten Palette von Tieflöffeln und Spezialwerkzeugen, eigens von Liebherr produziert, auswählen. Das Tieflöffelvolumen des Kompaktbaggers R 926 kann demnach zwischen 0,55 m³ und 1,5 m³ variieren.

Die serienmäßige vollautomatische Zentralschmieranlage sorgt für eine regelmäßige Schmierung und minimiert somit die Stillstandzeiten für den Kompaktbagger. Aufgrund dessen gewinnt der Maschinenführer an Verfügbarkeit und Flexibilität dazu, da die Wartung einfacher und schneller durchführbar ist.

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