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Logistikanwendung mit Cloud-Anbindung vorgestellt

App für Asphalteinbau verkürzt Standzeiten

Hamburg (ABZ). – Eine Logistikanwendung in der Cloud, die alle Beteiligten in Deckenbauprojekten in Echtzeit miteinander verbindet, stellt die Topcon Positioning Group vor. Damit erweitert sie ihr Portfolio im Straßenbau. Die mobile App mit dem Namen Pavelink ergänzte vernetzte Abläufe zwischen Asphaltmischwerk, Zubringerfahrzeugen, Büro und Baustelle, erläutert das Unternehmen.

Die App mache die Arbeit effizienter. Bspw. verringere sie zu lange Mischgut- oder Fertigerstandzeiten. Denn mit der Lösung könne schnell gegengesteuert werden – teilweise sogar, bevor eine Komplikation auftrete. Die App lasse sich in bestehende Entwurfs- und Managementwerkzeuge integrieren.

"Der gesamte Projektlebenszyklus kann in Echtzeit kontrolliert werden", sagt Murray Lodge, Senior Vice President Construction. "Das System erfasst und zentralisiert alle relevanten Informationen automatisch, darunter Mengen, Temperaturen, Anzahl der beladenen Fahrzeuge, aktuelle Position der Fahrzeuge, geschätzte Ankunftszeiten auf der Baustelle, Anzahl der Fahrzeuge auf dem Rückweg oder in der Warteschlange am Ladeplatz, aktuelle Bohlenbreite, aktuelle Geschwindigkeit des Fertigers sowie die eingebaute Fläche oder Strecke." Diese Angaben könnten von allen Projektbeteiligten in Echtzeit abgerufen werden. Wenn bspw. das Mischgut verändert werden müsse, könne der Bautrupp vor Ort diese Information an das Asphaltmischwerk übermitteln. Es könne auch um schnellere Belieferung oder Änderung der Taktzeiten bitten. Auch für Mitarbeiter im Büro stünden die Daten in Echtzeit zur Verfügung. Das erleichtere die tägliche Planung der Aufgaben.

Das System erzeuge im Werk automatisch digitale Wiegescheine, die in die App der Lkw-Fahrer übertragen würden. Mittels Geofence werde die Ankunft der Lkw auf der Baustelle erkannt. Sämtliche Aspekte würden digital protokolliert. Berichterstattung und Dokumentation seien sehr einfach, oft genüge ein Tastendruck.

Pavelink beruhe auf einem SaaS-Modell (Software as a Service), das im Praxiszentrum für den Asphalteinbau bei Topcon Technology Eindhoven in den Niederlanden entwickelt worden sei.

Lodge erklärt: "Diese Logistikanwendung ist der neueste Baustein in der End-to-End-Lösung von Topcon." Sie füge sich gut in Topcon-Lösungen wie SmoothRide ein. Anhand der Analysefunktionen und der erfassten Daten könne das benötigte Material auf dem Weg zum Einbauort verwaltet werden. Auch Informationen zu den Fertigern, die SmoothRide für die Fahrbahnerneuerung nutzen, stünden bereit.

https://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=195++327&no_cache=1

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 28/2019.

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