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Logistikpark

Bautechnische Vorteile genutzt

Covestro, Baustellen, Dachbaustoffe, Dämmstoffe, Energieeffizientes Bauen

Für die Fassade kamen Isopaneele mit einer 120 mm dicken PUR/PIR- Dämmung zum Einsatz. Dank diesem PUR/PIR-Kern erzielen die Außenwände einen Wärmeschutz mit einem U-Wert von 19 W/m²K. Die "zweite Miete" fällt dadurch wesentlich günstiger aus.

NÜRNBERG (ABZ). - Im Güterverkehrszentrum (GVZ) Hafen-Nürnberg entsteht derzeit auf einem rund 7,5 ha großen Gelände ein neuer Logistikpark mit einer Fläche von rund 40 000 m² inklusive 1400 m² für Büro- und Sozialräume. Der Projektentwickler und Investor "greenfield development GmbH" mit Sitz in Düsseldorf, bundesweit aktiv im Bau von Logistikimmobilien, hat einen Teilbereich bereits realisiert und vermietet, ein weiterer befindet sich in der Planungsphase. Beim Bau der Logistikhallen werden intelligente Lösungen genutzt, die nicht nur effizienter, sondern unterm Strich auch günstiger sind, z. B. bei der Dämmung von Dach und Fassade. Bestandteil des Nachhaltigkeitskonzepts ist der Hochleistungs-Dämmstoff Polyurethan-Hartschaum von Covestro. Im Laufe seiner langen Nutzung in Gebäuden spart er mehr als das 70-fache der Energie ein, die zu seiner Herstellung benötigt wird, heißt es von Herstellerseite. Covestro, vormals Bayer MaterialScience, ist ein weltweit führender Rohstoffanbieter für PUR/PIR-Produkte, bspw. für die Isopaneele zur optimalen Fassadendämmung der Logistikhallen und für die Dämmplatten der Flachdachkonstruktion. In Zusammenarbeit mit Partnern unterstützt das Unternehmen nachhaltige Dämmlösungen für energieeffizientes und wirtschaftliches Bauen.

Als Projektentwickler und Investor stellt "greenfield development" einen überdurchschnittlichen Qualitätsanspruch an Logistikgebäude und realisiert sie mit dem Dämmstoff Polyurethan-Hartschaum, um einen besseren Wärmeschutz zu erzielen als gemäß EnEV vorgeschrieben ist. Dazu gehört auch die Ausstattung mit energiesparender LED-Beleuchtung. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind Teil der Unternehmensphilosophie, mit der auch in der Logistik-Branche Wettbewerbsvorteile erzielt werden. "Der Nachhaltigkeitsgedanke und die höhere Energieeffizienz überzeugen insbesondere mittelständische Firmen mit langfristigen Mietverträgen, da ein solches Gebäude nicht nur für die Umwelt sinnvoll ist, sondern auch einen niedrigeren Energieverbrauch und damit niedrigere Energiekosten hat", unterstreicht Jan-Gerd Bach, Geschäftsführer von greenfield development. Höhere Standards in Sachen Bauqualität sind auf Dauer auch für Mieter günstiger, denn bei der "zweiten Miete" lässt sich dadurch viel Geld sparen. Deshalb ist greenfield mit seinem Konzept wirtschaftlich sehr erfolgreich in einer Branche, bei der Schnelligkeit und Kosten eine immer größere Rolle spielen.

Der Neubau gliedert sich in drei Hallenabschnitte sowie einen Büroanbau. Die Hallen bieten rund 20 000 m² Fläche und wurden schlüsselfertig erstellt. Sie verfügen über einen stahlfaserarmierten Betonboden mit einer Tragfähigkeit von 7,5 t/m² und Stiellasten von 75 kN. Die Gebäude sind in Stahlbeton-Fertigteilbauweise errichtet. Für die Fassade kamen Isopaneele mit einer 120 mm dicken PUR/PIR- Dämmung zum Einsatz. Dank diesem PUR/PIR-Kern erzielen die Außenwände einen Wärmeschutz mit einem U-Wert von 19 W/m²K. Das prädestiniert die Flächen auch sehr gut für Industrieprodukte, die eine aktive Kühlung erfordern. Mit PUR/PIR hätte zwar bereits eine Dämmdicke von 80 mm ausgereicht, um den Wärmeschutz gemäß EnEV zu erfüllen. Das Unternehmen greenfield dämmt jedoch grundsätzlich effizienter, um die Transmissionsverluste so gering wie möglich zu halten und damit auch den Energieverbrauch noch einmal drastisch zu reduzieren. Auch das Leichtdach erhielt eine 120 mm dicke PUR/PIR-Dämmung. Dabei bilden Wand und Dach schlanke Konstruktionen, denn der Dämmstoff erfordert aufgrund seines geringen Lambda-Werts von 0,24 keine dicken Schichten im Vergleich zu anderen Dämmstoffen. Dank des geringeren Gewichts ist auch eine geringere Bemessung der Trapezblech-Stärke für das Dach möglich, was einen wirtschaftlichen Vorteil der PIR/PUR-Dämmung gegenüber anderen Dämmstoffen bedeutet.

Die hohe Druckfestigkeit der PIR/PUR-Dämmplatten erlaubt die optionale Verlegung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach auch noch zu einem späteren Zeitpunkt oder die Ausrüstung mit gegebenenfalls erforderlicher Kühltechnik. Bei einer weicheren Dämmung bestünde die Gefahr, dass sich "Laufwege" abzeichnen und die Flachdachabdichtung verletzt werden könnte – mit möglichen hohen Folgeschäden und -kosten. Auch die Integration von Tageslichtbändern in das Hallendach ist Teil des Energiekonzepts. Das Tageslicht wird durch eine LED-Beleuchtungsanlage mit tageslichtabhängiger Regelung optimal genutzt. greenfield-Geschäftsführer Bach ist davon überzeugt, dass sich ein hoher Qualitätsanspruch auszahlt: "Mit dem Hochleistungs-Dämmstoff PUR/PIR erzielen wir bereits im Anschaffungspreis gegenüber anderen Dämmstoffen erhebliche Kostenvorteile. Hinzu kommen Einsparungen durch die schnellere und günstigere Montage. Wärmedämmplatten aus PUR/PIR sind bis um das 8-fache leichter als konventionelle Dämmsysteme. Dadurch verkürzt sich die Bauzeit, und jeder Tag, an dem wir unserem ersten Ziel "Halle dicht" näher kommen und somit das Objekt früher genutzt werden kann, bedeutet bares Geld."

Generalunternehmer für den Logistikpark ist die Bremer AG mit Hauptsitz in Paderborn, ein mittelständisches Familienunternehmen mit über 65 Jahren Erfahrung im Bau mit Stahlbetonfertigteilen. Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) ist sich das Unternehmen seiner ökologischen Verantwortung bewusst und setzt auf innovative Bauweisen, die Verwendung von regenerativen Energien sowie eine umweltschonende Transportlogistik – und auf den Hochleistungs-Dämmstoff Polyurethan-Hartschaum von Covestro. Somit ist nicht nur beim Bau, sondern auch bei der späteren Inbetriebnahme der Gebäude die maximale ökologische Effizienz gewährleistet. Dass aus dieser Tatsache auch ein ökonomischer Vorteil für Bauherren und für den Nutzer resultiert, macht daraus ein Erfolgskonzept. Der erste Bauabschnitt mit den Hallen 1-3 des Logistikparks in Nürnberg war innerhalb einer sechsmonatigen Bauzeit, die über die Wintermonate ging, bezugsfertig – und innerhalb kürzester Zeit vermietet. Weitere 20 000 m² Industrie- und Logistikflächen sind geplant, die sowohl als Multiuser-Zentrum für hochwertige Industrieprodukte, als auch als Verpackungs- oder Montagezentrum mit 20-t-Kran genutzt werden können.

ABZ-Stellenmarkt

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 45/2015.

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