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Made in Europe

Qualitätsstandard nicht dem Zufall überlassen

An fünf europäischen Standorten auf dem Balkan sowie in Tschechien wird derzeit Weitblick-Workwear produziert.

Den Qualitätsstandard dem Zufall überlassen? – Nicht beim Workwear-Hersteller Weitblick aus Kleinostheim. Im Gegenteil: Das mittelständische Familienunternehmen sichert sich das "Prinzip Premium" u. a. durch eine sorgfältig gewählte Produktions- und Lieferkette mit dem klaren Bekenntnis: Weitblick = next level workwear – made in europe. An fünf europäischen Standorten auf dem Balkan sowie in Tschechien wird derzeit Weitblick-Workwear produziert.

Kleinostheim (ABZ). – Alle Fertigungsstätten sind dabei nach ISO 9000 ff. zertifiziert. Anders als die meisten Textilproduzenten setzt Weitblick nicht auf Lohnfertigung, sondern legt bei den Produktionsbetrieben besonderen Wert auf eine enge, vertrauensvolle Partnerschaft, die weit über die Vereinbarung eines Verhaltenskodex hinausgeht. Sämtliche Investitionen in die Betriebsmittel werden von Weitblick übernommen. Dadurch wird sichergestellt, dass passgenaue und innovative Maschinen der Fertigung zur Verfügung stehen. Zudem sorgen eigene Weitblick-Techniker vor Ort für ein Höchstmaß an Professionalität und Qualität bereits im Frühstadium der Produktion.

Kurzum: Weitblick agiert mit seinen Produktionsbetrieben bewusst auf Augenhöhe – ein essentieller Teil der Unternehmensphilosophie. Mit der ausschließlichen Produktion an europäischen Standorten setzt Weitblick ein klares Statement für fairen Handel, menschliche Arbeitsbedingungen und umweltverträgliche Prozesse. Wenngleich Fernost in puncto Qualität heute dem europäischen Standard kaum noch nachsteht und an Professionalität gewonnen hat: die Produktion in Europa bedeutet für Weitblick eine optimale Nähe zum Markt. Uwe Baier, Director of Production an Engineering, verantwortet den Bereich Technik und Produktion bei Weitblick. Er hat damit die verantwortungsvolle Aufgabe, Kosten, Qualität, Betriebsmittel sowie sozial- und umweltpolitische Belange des Produktionsprozesses so in Einklang zu bringen, dass sie gleichermaßen den hohen ethischen Ansprüchen der Geschäftsführung und dem Marktbedarf gerecht werden. Mehrmals pro Jahr sind Baier und seine Mitarbeiter in den Produktionsbetrieben vor Ort, sei es, um neue Produkte einzuführen, Prozesse zu formulieren oder Seminare durchzuführen. Regelmäßige von den Weitblick-Kunden durchgeführte Audits sowie die Prüfung durch unabhängige Institute wie den TÜV sichern darüber hinaus, dass der vereinbarte Code of Conduct nicht nur ein unterschriebenes Papier, sondern gelebte Unternehmenskultur ist.

"Ein für unser Unternehmen sehr wichtiger Aspekt ist die exzellente Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Sehr gut ausgebildete Fachkräfte an den europäischen Standorten sichern uns ein hohes Maß an Spezialisierung. Dies ist unerlässlich, um unsere anspruchsvollen Kollektionen zu produzieren – und stetig weiter zu entwickeln" erklärt Baier. Eine Aussage mit höchster Relevanz, denn der Automatisierungsgrad in der Produktion von Arbeitskleidung ist gering und beinhaltet kaum schematische Arbeitsgänge. Zurückzuführen ist das vor allem auf die Menge pro Produktionsauftrag und die Abdeckung der Nachversorgung an Produktionen in kleineren Chargen. Einher mit der sorgfältigen Wahl der Produktionspartner geht bei Weitblick der Einkauf der verarbeiteten Materialien. Die extrem hohe Produktanforderung in Bezug auf Belastbarkeit, Scheuerbeanspruchung, Trocknungsprozess, Farbechtheit oder Pilling des Materials erhält Weitblick heute von einer sorgfältigen Auswahl europäischer Hersteller. Auch bei der Beschaffung legt Weitblick dabei besonderen Wert darauf, möglichst enge und langfristige Partnerschaften einzugehen. Die Ökotex-Zertifizierung der Lieferanten ist dabei ebenso Grundvoraussetzung wie die Erfüllung des Code of Conduct. Andreas Beck, Head of Procurement/QM Material bei Weitblick, kennt den Lieferantenmarkt wie seine Westentasche und ist regelmäßig bei den Lieferanten vor Ort, um das Qualitätsniveau der Materialbeschaffung halten und verbessern zu können. Jedes einzelne Material vom Reißverschluss bis hin zur Einlage wird strengstens auf die Erfüllung der hohen Weitblick-Qualitätsanforderungen geprüft. Der theoretischen folgt die praktische Prüfung: im Feldversuch mit Testkunden. Auch hier gilt die klare Prämisse: Qualität wird keinesfalls dem Zufall überlassen, sondern ist das Produkt sorgfältiger Entwicklungsarbeit.

"Das beste Endprodukt können wir nur liefern, wenn wir bereits vorher, bei der Materialauswahl, auf die höchstmögliche Qualität achten. Diese wird durch Qualitätskontrollen sichergestellt – zunächst am Firmensitz in Deutschland und dann im europäischen Produktionsbetrieb über Warenschaumaschinen. Material, das unserem Anspruch an Qualität nicht genügt, wird nicht verarbeitet", so erklärt Beck den enormen Aufwand, den Weitblick für die Erfüllung der selbst gesteckten Qualitätsstandards betreibt.

Die Verwendung von E.T.S.A. geprüften Materialien garantiert dabei Artikel mit langer Lebensdauer, auch und insbesondere bei Einsatz in der industriellen Wäsche. Dank seiner Premium-Workwear liefert Weitblick so am Ende noch einen ganz anderen Aspekt der Nachhaltigkeit: die Langlebigkeit der einzelnen Kleidungsstücke sorgt für Ressourcenschonung, denn Kleidung muss deutlich seltener ersetzt werden.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 41/2018.

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