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"Made in Konz"

Mit neuen Raupenbaggern erfolgreich auf dem "Volvo Way"

Volvo CE, Bagger und Lader, Unternehmen, Unternehmenszahlen

Während eines Pressegespräches informierten die Geschäftsführer Christian Krauskopf (r.) und Matthias Keller über die Volvo CE Fertigungsstätte Konz.

KONZ (rai). - Die ersten Modelle der von Volvo Construction Equipment (CE) komplett neu entwickelten Raupenbagger der Serie EC 250 E verlassen in den kommenden Tagen den traditionsreichen Produktionsstandort Konz. Vorab wurde dort Vertretern der Fachpresse erstmals die neue Generation präsentiert.

Gegenüber den Journalisten betonte Christian Krauskopf, Geschäftsführer der Vertriebsgesellschaft Volvo CE Germany GmbH, dass die Vorstellung der neuen Raupenbaggerserie das beste Beispiel dafür sei, welche Bedeutung Volvo CE dem Qualitätssiegel "Made in Germany" beimesse. Volvo sei in Deutschland mit Konz, der zweiten Fertigungsstätte in Hameln und den Händlern gut aufgestellt. Eines der strategischen Ziele in Deutschland sei es, den Marktanteil von Erdbewegungsmaschinen kontinuierlich zu erhöhen.

Krauskopf verwies in diesem Zusammenhang auf die positiven Impulse, die von der bauma im vergangenen Jahr ausgingen. Gerade die in Konz gefertigten Maschinen sollen zu einer erfolgreichen Bilanz in diesem Jahr beitragen. Beispiel dafür sei die Produktion der Raupenbagger der neuen E-Serie mit dem Qualitätssiegel "Made in Konz". Der Geschäftsführer dieses Volvo-Werkes, Matthias Keller, bezeichnete die neuen Maschinen als das beste Produkt, welches bisher an diesem Standort produziert wurde. Der EC 250 E erfülle mit dem Neuentwickelten D8-Motor – mit einer Leistung von 160 kW – die Abgasnorm Tier 4 final/Stufe 3B. Der Raupenbagger feierte bereits zur diesjährigen Baumaschinenmesse Conexpo in Las Vegas eine vielbeachtete Weltpremiere.

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Rund 900 Mitarbeiter sind in Konz beschäftigt. Sie können jährlich bis zu 6000 Maschinen produziere.

Der neue EC 250 E soll im Vergleich zum Vorgängermodell EC 250 D noch einmal 6 bis 8 % weniger Kraftstoff verbrauchen und aufgrund zahlreicher Verbesserungen für eine höhere Produktivität sorgen, wie Produktmanager Otmar Kirsch erläuterte. So wurde unter anderem die Hydraulik optimiert. Außerdem sei die Bediener- und Wartungsfreundlichkeit Dank des komplett neuen Designs noch einmal erhöht worden.

Wie Teamarbeit bei Volvo CE in der Praxis aussieht, zeigt das Beispiel des für den Probelauf zuständigen Teams an der Radlader-Linie am Produktionsstandort Konz. Die Journalisten erfuhren, dass konsequente Teamarbeit bei Volvo CE unabdingbar zu den Erfolgsrezepten gehört. Mitarbeiter aller Ebenen haben die Möglichkeit, sich und ihre Ideen einzubringen, um etwa Prozessabläufe zu optimieren und zum Erfolg des Unternehmens und somit auch zu dem der Kunden beizutragen. Fortlaufend gibt es neue Initiativen in Kombination mit Verbesserungen bestehender Prozesse, um die betriebliche Effizienz immer weiter zu verbessern.

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Ein Team arbeitet genau 41 Minuten an einem Bagger (Radlader 37 min), um die ihm vorgegebenen Arbeiten zu erledigen.

Weiterhin bekamen die Medienvertreter einen Eindruck darüber, wie eine ständige intensive und kontinuierliche Entwicklung im Werk Konz eine hohe Qualität der Premium-Produkte garantiert. So wird im Rahmen des zertifizierten Managementsystems die ständige Prozessverbesserung mit dem "Volvo Production System" (VPS) realisiert. Kundenanforderungen und Erfahrungen aus der Praxis werden kontinuierlich ermittelt und bei der Produktentwicklung berücksichtigt. Der künftige Bediener der Maschinen kann sicher sein, dass die Fertigung der Bagger und kompakten Radlader ständig nach strengen Qualitätsvorgaben durchgeführt wird.

Im "Prototype center" bekamen die Fachjournalisten einen Einblick in die Forschungstätigkeit an diesem Volvo-Standort. Wohin die Reise künftig geht, zeigt ein Projekt, das in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Kaiserslautern entsteht. THOR (Terraforming Heavy Outdoor Robot) hat zum Ziel, Konzepte für die Automatisierung von Arbeitsmaschinen für den Baubetrieb und den Bereich Bergbau zu entwickeln. Im konkreten Fall geht es um die Modellierung und teilautonome Steuerung eines Volvo-Mobilbaggers. Zwar lautet das langfristige Ziel, einen 18-t-Mobil-bagger irgendwann einmal vollautonom Landschaftsformungsaufgaben durchführen zu lassen, aber primäres Etappenziel ist es, den Fahrer bei monotonen, wiederkehrenden Aufgaben zu entlasten. Es handelt sich in erster Linie um ein Forschungsprojekt, bei dem es Volvo CE nicht darum geht, den Fahrer eines Tages durch eine komplett autonome Maschine zu ersetzen, erfuhren die Medienvertreter. Der Entwicklungsprozess ist vielmehr als eine Art Autobahn zu verstehen, von der es durch kontinuierliche Forschung im Optimalfall immer wieder Ausfahrten in Form von nützlichen Assistenzsystemen geben wird, die den Alltag des Baumaschinenfahrers erleichtern.

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Der neue EC 250 E verbraucht nach Herstellerangaben im Vergleich zum Vorgängermodell EC 250 D noch einmal 6 bis 8 % weniger Kraftstoff.

Der Fahrer bleibt stets der wichtigste Faktor. Ihn bei monotonen, ermüdenden Arbeitsvorgängen zu entlasten, ist eines der vorrangigsten Ziele des THOR-Projekts. Eine weiteres Vorhaben mit der TU Kaiserslautern heißt ERMA (Energie- und ressourceneffiziente mobile Arbeitsmaschinen). Hier geht es um die Erforschung und Entwicklung energieeffizienter Konzepte und Technologien. Dabei stehen die Bereiche Antrieb, Energiemanagement, Reibung und Life Cycle Management im Fokus. Weiterhin entwickelt Volvo CE das Kamerasystem "Bird Eye View". Damit soll die Sicht rund um die Maschine entscheidend verbessert werden. Dieses System besteht in erster Linie aus mehreren Kameras, die an explizit ausgesuchten Punkten der Maschine angebracht sind, einem Steuergerät, der Intelligenz und einem Display. In diesem Steuergerät werden die einzelnen Kamerabilder zusammengefasst, weiterverarbeitet und miteinander verschmolzen. Das auf dem Display angezeigte Ergebnis vermittelt dem Baumaschinenfahrer den Eindruck, nur eine Kamera zentral über der Maschine zu haben, in dem die Maschine und deren Umfeld aus der Vogelperspektive dargestellt wird.

Während der Presseveranstaltung wurden die Journalisten darüber informiert, dass vor einigen Wochen Volvo CE vom Nachrichtenmagazin "Focus" als "Top Nationaler Arbeitgeber 2014" im Bereich "Schiffs-, Flugzeug- und sonstiger Fahrzeugbau, Raumfahrt" zum Branchensieger gekürt worden war. Grundlage dieser Auszeichnung sei das Ergebnis einer groß angelegten unabhängigen Befragung über die Internetplattformen Xing und Kununu von Mitarbeitern nach ihrer Zufriedenheit mit ihrem Arbeitgeber. Für Volvo CE hat dieser Preis mehr als symbolischen Wert", kommentiert Personaldirektorin Sabine Krümmel diese Auszeichnung. Die Wahl zum attraktivsten Arbeitgeber sei ein Zeichen der Wertschätzung der Mitarbeiter für die Firma und das Ergebnis einer einzigartigen Unternehmenskultur, dem "Volvo Way". Dieser Volvo Weg stehe für die Überzeugung, "dass jeder Einzelne die Fähigkeit und den Willen hat, unsere Geschäftstätigkeiten zu optimieren und den Wunsch, sich fachlich und persönlich weiter zu entwickeln".

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 22/2014.

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