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Mammutprojekt "Kombilösung" in Karlsruhe

Bomag-Fräse spielt ihre Stärken aus

Das neue Bomag-Modell der Art BM 1000/35-2 eignet mit seiner kompakten, übersichtlichen Bauweise und mit seinem klappbaren Förderband mit Staubabsaugung sehr gut für die Arbeit bei beengten Platzverhältnissen, versichert der Hersteller. Mit dem einzigartigen Fräsmeißelhaltersystem BMS15 können Straßenbeläge unterschiedlich abgetragen und bis zu einer Frästiefe von 33 cm ausgebaut werden.

Karlsruhe/Malsch (ABZ). – Nach mehr als zehn Jahren Bauzeit geht es mit der "Kombilösung" in der Fächerstadt Karlsruhe langsam aber sicher in die Endphase. Die Verantwortung zur Durchführung des Millardenbauprojektes erhielt die Kasig GmbH (Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft), die vor zehn Jahren eigens für dieses Vorhaben gegründet wurde.

Das kombinierte Bauvorhaben besteht aus verschiedenen Teilprojekten: Neben der Neugestaltung der Kaiserstraße ist die Umgestaltung der Kriegsstraße (siehe auch www.diekombiloesung.de) ein bedeutsames Vorhaben. Bereits im Juli 2019 begannen die Arbeiten an diesem zweiten Teilprojekt der "Kombilösung".

Dieses sieht einen Autotunnel und eine Stadtbahntrasse mit kompletter Telekommunikation und Steuereinheiten vor. Der Auftrag zur Durchführung dieses Vorhabens ging an die Arbeitsgemeinschaft rund um die erfahrenen Bauunternehmen Grötz, Reif und Rhomberg. Während die Bauleitung dem Gaggenauer Bauunternehmen Grötz übertragen wurde, unterliegen die kaufmännischen Arbeiten der Firma Reif, der Schienenbau der Firma Rhomberg. Das Auftragsvolumen beträgt etwa 23 Millionen Euro.

Um den weiteren Bau der Stadtbahntrasse zu ermöglichen, müssen die Verantwortlichen zuerst die bisherigen Asphaltschichten auf der Kriegsstraße abtragen. Mit diesem Oberflächen-Endausbau wurde am 12. April dieses Jahres begonnen. Aufgrund der bislang guten Zusammenarbeit zwischen der Grötz GmbH und der Rüko GmbH, hat der Baumaschinenvermieter aus Malsch seine Kaltfräse mit Fahrer für diese Arbeiten zur Verfügung gestellt.

Das neue Bomag-Modell der Art BM 1000/35-2 eigne sich mit seiner kompakten, übersichtlichen Bauweise und mit seinem klappbaren Förderband mit Staubabsaugung sehr gut für die Arbeit bei beengten Platzverhältnissen. Mit dem einzigartigen Fräsmeißelhaltersystem BMS15 können Straßenbeläge unterschiedlich abgetragen und bis zu einer Frästiefe von 33 cm ausgebaut werden. Im Vergleich zu anderen Maschinen sei dieses Modell geräuscharm. Dies mache sich besonders bei Baumaßnahmen im städtischen Bereich und bei hoher Anwohnerdichte positiv bermerkbar. Auch für Nachtbaustellen empfehle sich die sehr leise arbeitende Maschine.

Mit dem kraftvollen Motor, den verlängerten Kettenlaufwerken und der verbesserten Gewichtsverteilung können höhere Fräsgeschwindigkeiten – bei gleichzeitig geringem Kraftstoffverbrauch – erzielt werden, versichert der Hersteller. Ein vibrationsisolierter Fahrerstand mit drehbarem, gefedertem Sitz und neuste Assistenzsysteme – darunter Kamera und Nivellierung – ermöglichen dem Fahrer ein entspanntes Arbeiten.

Innerhalb eines Vormittags konnten so etwa 380 m² Asphalt bis zu einer Frästiefe von 28 cm problemlos abgetragen werden. Da die Fräsarbeiten zur Zufriedenheit aller Beteiligten verlaufen sind, wurde die Maschine im Anschluss außerplanmäßig zu einem weiteren Einsatz der "Kombilösung" bestellt. Ende 2021 soll das Karlsruher Mammutprojekt fertig gestellt sein – bei der hervorragenden Koordination der beteiligten Firmen dürfte diesem Ziel nichts mehr im Wege stehen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 17/2021.

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