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Maschinenbauer spüren deutlichen Gegenwind im Exportgeschäft

Frankfurt/Main (dpa). - Die Abkühlung der Weltwirtschaft und Handelskonflikte bremsen das Geschäft deutscher Maschinenbauer im Ausland. In den ersten neun Monaten legten die Exporte einschließlich Preiserhöhungen (nominal) lediglich um 0,6 Prozent auf 134,6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Das berichtete der Branchenverband VDMA in Frankfurt unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamtes. Ob es im Gesamtjahr ein Plus gibt, scheint fraglich. 

Im Laufe des Jahres verschlechterte sich die Lage zunehmend. Im ersten Quartal waren die Ausfuhren von Maschinen „Made in Germany“ noch um 3,9 Prozent gestiegen. Im zweiten und dritten Vierteljahr verbuchte die Branche dagegen ein Exportminus von 0,8 beziehungsweise 1,1 Prozent. „Eine Trendumkehr ist vorerst nicht in Sicht. Die Maschinenbauunternehmen verzeichnen seit Monaten Orderrückgänge gleichermaßen im In- und Ausland“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Es dürfte daher schwer werden, im Gesamtjahr ein Exportplus zu erzielen. 

In den USA, dem größten Einzelmarkt für die deutschen Hersteller, verringerte sich die Dynamik im Laufe des Jahres deutlich. Immerhin stiegen die Exporte dorthin zwischen Januar und September noch um 6,2 Prozent auf 15,02 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auf dem chinesischen Markt schrumpften die Ausfuhren dagegen um 0,7 Prozent auf 14,1 Milliarden Euro. Die Volksrepublik ist der zweitgrößte Einzelmarkt für Maschinen „Made in Germany“.

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