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Maßgeschneiderte Software

Gebäudeplanung mit Ziegeln vereinfacht

Poroton, Digitalisierung, Mauerwerksbau

Durch den Poroton-Assistenten sind alle bauphysikalischen Werte der Ziegel-Produkte bereits in den Berechnungsprogrammen für Statik, Wärme- und Schallschutz hinterlegt.

BERLIN (ABZ). - Um Planer, Architekten, Statiker und Bauunternehmer in ihrer immer komplexer werdenden Arbeit zu unterstützen, bietet die Deutsche Poroton ein umfangreiches Software-Paket für integrale Gebäudeplanung. Gerade in den Bereichen Wärme- und Schallschutz sind die Anforderungen besonders hoch und die Planung sehr aufwendig.

Hier unterstützen das "Poroton-Schallmodul" und die "Poroton-Edition Wohngebäude EnEV 2014".

Besonderen Mehrwert bietet dabei der Poroton-Assistent, der bereits alle statischen und bauphysikalischen Werte der Poroton-Produkte bereitstellt. Wählt der Nutzer den Poroton-T7-P, werden z. B. Wärmeleitfähigkeit und Druckfestigkeitsklasse sofort optisch und funktional in die Planung integriert. Mit dieser Vernetzung von Planungssoftware und umfangreichen Produktdaten nimmt die Deutsche Poroton eine Alleinstellung in der Mauerwerksbranche ein. Mit der "Poroton-Edition Wohngebäude EnEV 2014" bietet der Verband als erster Ziegler speziell eine Alternative zum EnEV-Berechnungsprogramm der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel für das der Support in diesem Jahr eingestellt wird.

Für die besonderen Anforderungen der Schallschutzberechnungen nach neuesten Normen gibt es ab sofort das in der Ziegelbranche einzigartige "Poroton-Schallmodul". Die Stand-Alone-Lösung zeichnet sich durch die umfangreiche Abbildung der Luftschalldämmung gegen Außenlärm und des Trittschalls aus, weist auf kritische Punkte hin und ermöglicht somit eine sichere Schallschutzprognose. Auch die Nachweise für Luftschalldämmung zwischen den Räumen, von Wohnungs- und Flurtrennwänden, zweischaligen Haustrennwänden und Geschossdecken können geführt und dabei spezielle ziegelspezifische Bauteilanschlüsse berücksichtigt werden.

Statische Berechnungen erfolgen mit den korrespondierenden Programmen Nemetschek Frilo oder VCmaster. Auch hier profitieren Statiker und Tragwerksplaner von einfacher, schneller Planung mit den implementierten Poroton-Produkten. Beide Programme, konzipiert als Stand-Alone-Lösung, berechnen nach DIN 1053 oder auf Basis des Eurocode 6, der im Laufe des Jahres bauaufsichtlich eingeführt werden soll.

Besonders die energetischen Anforderungen an Gebäude sind in den letzten Jahren gestiegen. Hier unterstützt die "Poroton-Edition Wohngebäude EnEV 2014" bei der Berechnung und Nachweisführung. Mit wenigen Klicks werden bspw. Energieausweis und der Nachweis zum sommerlichen Wärmeschutz nach DIN 4108-2 erstellt. Die Überprüfung der Anforderungen des EEWärmeG sind ebenfalls Bestandteil der Software. Bereits in diesem Schritt lassen sich verschiedene Energiekonzepte planen und vergleichen. Das Modul ist schon jetzt für die EnEV 2016 vorbereitet, die ab dem 1. Januar 2016 gilt. Das EnEV-Modul funktioniert nicht nur als Stand-Alone-Lösung, sondern auch in Verbindung mit diversen CADProgrammen, z. B. AutoCAD, Bricscad und Revit – dort allerdings ohne den Poroton-Assistenten, sodass die technischen Werte manuell eingegeben werden.

Komfortable Planung durch Zugriff auf zentrale Daten Planer, die mit Nemetschek Allplan arbeiten, profitieren von der gemeinsamen Datenbasis des CAD-Programms und der "Poroton-Edition Wohngebäude EnEV 2014" mit dem Poroton-Assistenten. Die Gebäudegeometrie wird aus der Planung mit Allplan übernommen, ebenso die Eigenschaften des verwendeten Ziegels. Die grafische Mengenermittlung mit Allplan CAD und Allplan BCM ist als bisher einzige vom TÜV Süd zertifiziert. Da ein Großteil der Mengen aus dem grafischen Gebäudemodell stammt, sinkt der Aufwand für die Dateneingabe enorm und Fehlerquellen werden reduziert.

Die große Datenmenge ist sinnvoll strukturiert – vom ersten Entwurf über Werk-, Detail- und Kostenplanung bis zu bauphysikalischen Berechnungen. Der Anwender erkennt auf einen Blick, wie sich der Einsatz eines Produktes auf die optische, energetische Qualität sowie die Kosten des Gesamtprojektes auswirkt. Aus den zentral hinterlegten Baudaten generieren Planer in Sekunden zahlreiche Dokumente: grundrissgerechte Darstellungen für Entwurfs-, Baueingabe- und Ausführungsplanung, Flächen- und Rauminhaltsberechnung nach DIN 277 und eine Mengenermittlung und Kostenplanung nach DIN 276.

Die Verzeichnisse werden bei Änderungen umgehend aktualisiert. Zur Transparenz können mehrere Varianten verglichen werden. Mit dem Modul Design2Cost im Basisprogramm Nemetschek Allplan bleiben außerdem jederzeit die Baukosten im Blick. Hochwertige dreidimensionale Gebäudeansichten und die transparente Abbildung der Kosten verdeutlichen die hohe Servicequalität.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 23/2015.

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