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Mauern im Takt

Täglich bis zu 1500 Quadratmeter Mauerwerk herstellen

Die Elemente können in beliebiger Reihenfolge aus dem Transportcontainer genommen werden. Dadurch kann die optimale Montagereihenfolge eingehalten werden. Die Container sind auch als Abrollsystem erhältlich.

Dischingen (ABZ). – Rimatem ist Systemanbieter im Bereich Fertigmauerwerk und gilt als führend in der Branche. Geschäftsführer Tobias Riffel: "Auf dem Bau spielt Planungssicherheit eine große Rolle. Mit unseren Mauerautomaten können Mauersteinhersteller termingerecht liefern."

Zeit ist Geld, schrieb Benjamin Franklin 1748 in seinem Buch "Ratschläge für junge Kaufleute". Der Gründervater der Vereinigen Staaten richtete dabei den Blick auf effizientes Arbeiten. Von der Materialbeschaffung bis hin zur Abrechnung: Wo können Unwägbarkeiten ausgeklammert, an welchen Stellen können Abläufe verbessert werden, ohne dass die Qualität leidet?

Mehr als 250 Jahre später entstehen aus diesem Spannungsfeld heraus nach wie vor neue Ansätze zur Optimierung verschiedenster Lebensbereiche. Ein Beispiel ist die Baubranche: Als 1967 die Richtline für Bauten aus großformati-gen Ziegelfertigbauteilen herausgege-ben wurde, bedeutete Vorfertigung mühsame Pionierarbeit. Nur eine Mauer, die an Ort und Stelle und von Hand hochgezogen wurde, stieß auf breite Zustimmung. Die Firma Rimatem hielt dennoch an ihrer Vision fest.

Abläufe effizient gestaltet

Zuerst machte sie sich mit vorgefertigtem Mauerwerk einen Namen in der Branche, dann brachte sie 1978 den Halbautomat HA I auf den Markt. Nun konnten geschosshohe Wände in Hallen gefertigt werden. Viele Unwägbarkeiten, wie etwa verspätete Warenanlieferungen, die auf Baustellen zur Tagesordnung gehören, ließen sich nun ausklammern. Die Abläufe, von der Bereitstellung des Mörtels bis hin zum Verladen der Elemente, wurden zunehmend effizienter gestaltet. Entgegen der Erwartungen vieler Skeptiker tat diese Vorgehensweise zudem der Qualität keinen Abbruch, im Gegenteil: Das Fertigmauerwerk erfüllte alle Anforderungen der Schallschutznorm im Hinblick auf statische und bauphysikalische Eigenschaften. Die Maßarbeit des Automaten überraschte. Heute gilt das süddeutsche Unternehmen mit einer Vielzahl an Patenten, Innovationen und Aufträgen im In- und Ausland nach eigenen Angaben als führend im Bereich Fertigmauerwerk und bringt Mauersteinhersteller weltweit auf Erfolgskurs. Als Systemanbieter unterstützt Rimatem von der Planung bis zum Transport, von der Vermarktung bis zur Montage. "Die Vorteile der Vorelementierung haben sich durchgesetzt", sagt Rimatem-Geschäftsführer Tobias Riffel. "Der größte Pluspunkt ist Terminsicherheit. Weil es keine Materialengpässe gibt und keinen witterungsbedingten Stillstand, gibt es auch keine Verzögerungen. Das sorgt für Planungssicherheit bei allen Beteiligten. Zudem beschleunigt sich der Kapitalrückfluss für Investoren, für Eigentümer reduzieren sich die Laufzeiten der Finanzierung.

Geringe Investitionskosten und maximale Produktivität vereint der Rimatem-Halbautomat HA III. 100 m² Mauerwerk sind innerhalb von acht Stunden möglich. Der Nachfolger HA IV ist ausgelegt auf Wände bis 4 m Höhe und eine Fertigungsbreite von bis zu 12 m. Ob Ziegel oder Kalksandstein, Leicht- oder Porenbeton, alle handelsüblichen Mauersteine von 11 bis 50 cm Wanddicke werden exakt nach Vorgabe verarbeitet und auch Kimmlagen werden automatisch berücksichtig.

Tobias Riffel: "Die Prozesszeit für den vollautomatischen Auftrag von Mörtel oder Kleber konnte bei der HA IV gegenüber der HA III nochmals um 40 % verbessert werden." Die zweite vollautomatische Maueranlage aus dem Hause Rimatem garantiert ebenfalls deutlich mehr Leistung als das ursprüngliche Modell. Die VA II wurde in erster Linie für Mauersteinhersteller und große Fertigungsbetriebe konzipiert. Die gesamte Anlage wird über einen Leitrechner gesteuert, der Personalaufwand ist gering. Bei maximaler Auslastung können unabhängig von der Wandstärke täglich bis zu 1500 m² Mauerwerk hergestellt werden. Das CAD-Programm ist auf die Anforderungen von Fertigmauerwerk abgestimmt: Die Anlage produziert jeden Grundriss kostengünstig, ob Einfamilienhaus oder Geschosswohnungsbau. Positive Rückmeldungen zum Fertigmauerwerk kommen von Bauträgern und Bauherren gleichermaßen. Die Kosten für die Baustelleneinrichtung und das Vorhalten der Baustelle verringern sich durch die Vorfertigung auf ein Minimum. Da kein Müll anfällt, entfallen die Entsorgungskosten. Weil für die Montage weniger Personal gebraucht wird, ergeben sich hier ebenfalls Einsparungen. Die Elemente werden aufrechtstehend nach den Vorgaben des Montageplans verladen und mithilfe eines Krans termingerecht ins vorbereitete Mörtelbett gesetzt. Richtstützen halten die Position, damit die mit Mörtel verfüllten Fugen trocknen können. Schon einen Tag später können die Gewerke weiterarbeiten. Wartezeiten und Randstunden gibt es kaum noch. Die vereinbarte Zeitschiene kann eingehalten werden.

Gleichbleibende Qualität

Einen weiteren Vorteil der Vorfertigung sieht Tobias Riffel übrigens in der gleichbleibend hohen Qualität des Fertigmauerwerks. Die Mauerautomaten halten selbst unter maximaler Auslastung und über Stunden hinweg die Längen-, Schichten- und Überbindemaße exakt ein, Vorgaben werden auf den Millimeter genau erfüllt. Je nach Modell können trotz des hohen Tempos Aussparungen etwa für angrenzende Bauteile und individuelle Gestaltungswünsche berücksichtigt werden. So ist der Einbau von Elektroinstallation, Fenstern, Abdichtungen und Lüftung schon heute Standard. Und weil die Elemente im Verband aufgemauert und erst nach dem Aushärten aus der Halle transportiert werden, sind die Wände garantiert durchgetrocknet. Rimatem-Geschäftsführer Tobias Riffel: "Regelmäßige Qualitätskontrollen bestätigen immer wieder: So durchgehend gute Ergebnisse wie mit unseren Mauerautomaten sind auf der Baustelle selbst mit den besten Handwerkern nicht zu erreichen."

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