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Mayer auf der ganzen Linie

Bau einer Wohnanlage mit Tiefgarage in Bad Tölz

Dywidag, Baustellen, Mayer Schaltechnik, Schalungstechnik, Wohnungsbau

Beim Bauvorhaben Duttler in Bad Tölz hatte die Mayer Hoch- und Tiefbau aus Ruhpolding nahezu das gesamte Programm von Mayer Schaltechnik aufgeboten. Von der neuen Ultramax S, der schweren Rahmenschalung bis zum teleskopierbaren Schalungsträger Minimax zur Unterstützung der TV-Decken.

BAD TÖLZ (ABZ). - Wenn sich ein Bauunternehmen für ein bestimmtes Produkt entscheidet und viel Geld in eine Maschine oder in Geräte investiert, hat es dafür einen guten Grund. Z. B. klare technische oder Handhabungsvorteile, überzeugende Qualität oder besondere Wirtschaftlichkeit.

Wenn man auf die Baustelle von Mayer Hoch und Tiefbau aus Ruhpolding am Christian-Pabst-Weg in Bad Tölz kommt, könnte man noch einen weiten Grund vermuten, warum das Bauunternehmen beim Bauvorhaben Duttler – bestehend aus zwei 24,50 x 13,20 m großen Baukörpern mit jeweils zwölf Wohneinheiten und dazwischen-liegender Tiefgarage – auf die brandneueUltramax S Rahmenschalung von Mayer Schaltechnik aus dem fränkischen Bergrheinfeld setzt: In jedem Element ist unübersehbar der keineswegs exotische Name "Mayer" eingelasert. Bestimmt nur ein origineller Nebeneffekt dieser zufälligen Namensgleichheit, und gewiss nicht der Grund dafür, dass die oberbayerische Baufirma kräftig in dieses brandneue Schalgerät investiert hat.

Bereits vor einigen Jahren hatte Mayer Schaltechnik seine leichte Alu-Wandschalung Ultramax L und den extrem leichten Schalungsrahmen Alumax auf den Markt gebracht. Aber erst seit kurzem kommtaus Unterfranken auch die dazu passende schwere Rahmenschalung. Diese durchgehende Schalungsfamilie hat das renommierte Bauunternehmen so überzeugt, dass Mayer in Ruhpolding zu Beginn des Jahres seine Bestände "sortenrein" auf insgesamt 1300 m² Mayer-Schalung umgestellt hat – der eigene Firmenname auf den Stahlrahmen ist da sicher nur eine amüsante Randerscheinung. Mayer Hoch- und Tiefbau zählt zu den ersten Unternehmen, die in den Genuss dieser Neuheit kommen, denn die Oberbayern waren bereits in deren Entwicklung intensiv eingebunden. Schließlich ist das Bauunternehmen Mitglied im Kundenbeirat von Mayer Schaltechnik – einem nach eigenen Angaben "erlauchten Kreis" von derzeit 24 Baufirmen, mit denen Mayer alle Neuentwicklungen intensiv vorbereitet, abstimmt und auch testet.

Der Neuzugang in der Mayer'schen Rahmenschalungsfamilie "verträgt" sich bestens mit den beiden anderen "Familienmitgliedern" Alumax und Ultramax L, denn auch die neue Ultramax S greift auf das gleiche Zubehör zu. Das heißt, die Elementrahmen werden mit den gleichen Verbindungsteilen verbunden, wie dem klassischen Schalschloss und dem neuen Richtschloss RS 60, mit dem die Elementstöße sauber ausgerichtet und ausgesteift werden: Bei großflächigem Einsatz kann man sich damit zusätzliche Richtschienen sparen. Auch sämtliche Anschlüsse für Stützstreben, Betonier Konsolen und Gerüstbühnen sind identisch, passen also an alle Elemente, was sich als eindeutiger logistischer Vorteil herausstellt, heißt es von Herstellerseite. Eine weitere Gemeinsamkeit ist das logische 1-m-Raster der Tafelformate bei allen drei Systemen. Das bedeutet glatte Maße, die auch der Vorarbeiter auf der Baustelle im Kopf überschlagen und sicher aufteilen kann. Das heißt in der Konsequenz, dass alle Elemente dieser Schalungsfamilie unmittelbar miteinander kombiniert werden können. Die neue Ultramax S: "S" zählt zu den schweren Rahmenschalungen, und verlangt ein entsprechendes Hebezeug. Doch falls der Kran einmal nicht verfügbar ist, kann mit den leichten Aluminiumelementen der Ultramax L-Serie einfach von Hand weitergeschalt werden. Z. B. beim Beischalen mit schmalen Tafeln, denn selbst das 1 m breite Standardelement mit 3 m Höhe wiegt nur 71 kg. Das können zwei gestandene Bauarbeiter auch noch von Hand bequem bewegen und einbauen – das ist insbesondere an den Ecken vorteilhaft, die sich mit diesen extrem leichten Elementen völlig ohne Kranhilfe einschalen lassen.

Nachdem Mayer Hoch- und Tiefbau mit seiner bisherigen Wandschalung bereits das einseitige Ankern kennen und schätzen gelernt hatte, war diese Möglichkeit ein weiteres starkes Argument für die Ultramax S. Denn eine ihrer weiteren Stärken ist die freie Wahl zwischen beiden Ankersystemen: bei normalen Einsätzen kann herkömmlich mit dem üblichen Dywidag-Stab 15 mm bzw. 20 mm von beiden Seiten geankert werden. Doch falls nötig, wird einfach auf einseitige Ankertechnik umgestellt. Bspw. in sehr engen Baugruben wo der Arbeitsraum zum Einführen der Anker von außen fehlt. Oder bei sehr hohen Wänden, wo man sich mit den einseitigen Ankern ein zusätzliches Arbeitsgerüst auf der Außenseite sparen kann. Die Mayer-Schalung braucht dazu nicht einmal einen speziellen Ankerstab. Denn auch einseitig wird mit dem handelsüblichenDywidag-Stab 15 oder 20 mm geankert. Dafür werden lediglich die in den Spannstellen der Elemente eingesetzten Konus-Wechselhülsen aus Kunststoff gegen massive Einsteckmuttern aus Stahl getauscht. Auch an bereits gestellten Schalelementen geht das sekundenschnell ohne Probleme – nicht einmal einen Hammer braucht man dazu, und auch keinen Schraubenschlüssel.

Auf der Tölzer Baustelle ist nahezu das gesamte Schalprogramm von Mayer anzutreffen: Außer den Ultramax Alu- und Stahlelementen zum Schalen der gesamten Umfassungs- und Zwischenwände im Untergeschoss werden die 20 cm dicken Filigrandecken der Wohnhäuser mit "Minimax" unterstützt, dem teleskopierbaren Alu-Trägersystem das wegen seiner eindeutig vorgegebenen Unterstützungspunkte den "Stützenwald" ganz beträchtlich auslichtet, und mit seinem definierten Stützenraster die bekannten "Angststützen" vermeidet, heißt es weiter. Außer einer Materialersparnis verursacht das auch erheblich weniger Lohnaufwand – mit der Minimax-Unterstützung kann Mayer Bau mit etwa 40 % geringeren Personalkosten kalkulieren.

Die Unterzüge der Kellerdecken im Bereich der Wohnhäuser werden ebenso wie die 30 cm dicke Ortbetondecke über der Tiefgarage auf Ischebeck HV Deckenschalung betoniert, die Mayer Schaltechnik zur Ergänzung seiner eigenen Deckenschalungspalette vertreibt. Und die Seiten der Unterzüge schalt die Baufirma mit liegend eingesetzten Ultramax-L-Elementen, kombiniert mit Alumax-Elementrosten – der Kombinationsmöglichkeit sind fast keine Grenzen gesetzt!

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