Anzeige

MC-Proof eco

Bauwerksabdichtung schützt vor Radon

Radon-Eintritt ins Haus: Das krebserregende Gas, das über undichte Fundamentbodenplatten, Risse im Mauerwerk oder über Kabel- und Rohrdurchführungen in Gebäude gelangen kann, reichert sich in der Raumluft an.

Bottrop (ABZ). – Radon ist ein Gas, das in Deutschland regional in unterschiedlichen Konzentrationen im Boden vorkommt, Lungenkrebs verursachen und über undichte Stellen in Hausinnenräume gelangen kann. Daher ist es wichtig, Häuser gegen Radon abzudichten - zum Beispiel mit der bitumenfreien Reaktivabdichtung "MC-Proof eco" (ehemals "Expert Proof eco") von MC-Bauchemie. Sie ist stark rissüberbrückend und radondicht.

Radon ist farblos, geruchlos und geschmackslos. Radon-Sachverständige können mit speziellen Tests und Messgeräten jedoch die Radonbelastung in Häusern feststellen. Das Gas entsteht, wenn Uran und Radium zerfallen und steigt dann an die Erdoberfläche. Da sich Radon im Freien sehr schnell verdünnt, ist es dort ungefährlich. Über undichte Fundamentbodenplatten, Risse im Mauerwerk oder über Kabel- und Rohrdurchführungen kann es aber in Gebäude gelangen und sich in der Raumluft anreichern. Im Keller und in nicht unterkellerten Räumen ist die Radonkonzentration üblicherweise am höchsten und nimmt dann von Stockwerk zu Stockwerk ab, so MC-Bauchemie. Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beträgt der Jahresmittelwert der Radonkonzentration in Wohnräumen in Deutschland durchschnittlich etwa 50 Bq/m³. Etwa 5 bis 10 % der Wohnungen in Deutschland weisen in Aufenthaltsräumen größere Werte als 100 Bq/m³ auf. Etwa 0,04 % der Werte würden zudem größer als 1000 Bq/m³ ausfallen.

Das BfS hat mit dem Bundesumweltministerium ein Konzept für Schutzmaßnahmen entwickelt, um die Strahlenbelastung durch Radon in Aufenthaltsräumen zu vermindern. Das neue Strahlenschutzgesetz besagt, dass Hausbesitzer in den Gebieten mit hoher Radonbelastung geeignete Abdichtungsmaßnahmen ergreifen müssen, um zu verhindern, dass Radon ins Rauminnere gelangt. Wird im Jahresmittel der Wert von 100 Bq/m³ überschritten, sollten Maßnahmen ergriffen werden. Neubauten sollten durchgehend gegen Bodenfeuchte und Radon abgedichtet werden. In Bestandsgebäuden sollten undichte Stellen identifiziert und beseitigt werden.

"MC-Proof eco", die schnell abbindende, hochflexible und bitumenfreie Reaktivabdichtung (FPD) der MC-Bauchemie, eignet sich Herstellerangaben zufolge, um Kellerräume und erdberührte Innenräumen gegen Feuchtigkeit, Wasser und auch auch gegen Radon abzudichten. Dies habe eine Prüfung bestätigt, die in Anlehnung an die Technical Specification ISO/TS 11665-13 durchgeführt worden sei. Bei einer 4 mm dicken Beschichtung mit "MC-Proof eco" habe eine Radondichtheit sichergestellt werden können. Das Prüfzertifikat sei im Januar ausgestellt worden und fünf Jahre gültig.

Die Bauwerksabdichtung kann ohne Grundierung auf senkrechten, horizontalen und geneigten Flächen wie Keller, Bodenplatten oder auf Fundamente aufgetragen werden. Die zweikomponentige Reaktivabdichtung ist auch als Abdichtung im Übergang zu WU-Bauteilen sowie als Sockelabdichtung im Spritzwasserbereich oder auch bei der Befestigung von Schutz- und Dämmplatten geeignet. "MC-Proof eco" ist wasser- und radondicht und nach DIN EN 13687-2:2002-05 carbonatisierungsbremsend und frosttausalzbeständig. Das Produkt kann überstrichen und überputzt werden.

ABZ-Stellenmarkt

Ausgewählte Unternehmen

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de
Anzeige

Weitere Artikel