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Mecklenburg-Vorpommern hofft auf Trendwende beim Wohnungsbau

Schwerin (dpa). - Der Wohnungsbau in Mecklenburg-Vorpommern hat sich im vergangenen Jahr trotz Wohnraummangels negativ entwickelt. Der Bauverband meldete am Montag einen Umsatzrückgang in dem Bereich um 10 % zum Vorjahr. Auch 2019 dürfte verhalten anlaufen: Letztes Jahr genehmigten die zuständigen Behörden laut Statistischem Landesamt den Bau von durchschnittlich 532 Wohnungen pro Monat. 2017 waren es 569 gewesen. Allerdings erhöhten die Behörden zum Jahresende hin die Schlagzahl: So wurde im Dezember vergangenen Jahres der Bau von 994 Wohnungen genehmigt, 24 mehr als im Vorjahresmonat. Für 2019 hofft der Landesbauverband auf eine Trendwende. "Ich denke, dass im Geschosswohnungsbau einige Dinge in der Pipeline sind", sagte Verbandsgeschäftsführer Jörg Schnell. Auch der Geschäftsführer des Mieterbundes Mecklenburg-Vorpommern, Kai-Uwe Glause, erwartet einen Aufschwung im Wohnungsbau ab diesem Jahr. In der Vergangenheit hätten einige Gesellschaften mit ihren Projekten gewartet, bis die neue Wohnraumförderung des Landes fertig ist. Sie liegt seit Mitte Februar vor. "Wir gehen davon aus, dass Unternehmen jetzt, wo sie die Bedingungen kennen, ihre Anträge stellen und wir noch in 2019 mehr Genehmigungen und auch Baustarts haben", sagte Glause.

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