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Meeresunterquerung nach Dänemark

Gericht erlaubt Baustart für Ostseetunnel

Schleswig (dpa). – Das Oberverwaltungsgericht (OVG) hat den Weg frei gemacht für den Beginn erster Bau-arbeiten für die Feste Fehmarnbeltquerung. In zweiter Instanz wurde am Freitag entschieden, dass für den Bau des geplanten Ostseetunnels benötigte Grundstücke im Bereich des Fährhafens von Puttgarden vorzeitig an die Vorhabenträger übertragen werden dürfen. Dies teilte das Gericht unlängst mit. Eigentümer der betroffenen Grundstücke sind die Reederei Scandlines Deutschland GmbH und die Scandlines Bordershop Puttgarden GmbH. Der Beschluss ist unanfechtbar, so das Gericht. Die Unternehmen hatten gegen die sogenannte Besitzeinweisung des schleswig-holsteinischen Innenministeriums vor dem Verwaltungsgericht geklagt und von diesem am 2. Juni Recht bekommen. Gegen diese Entscheidung haben das Ministerium und der dänische Vorhabenträger Femern Bælt A/S Beschwerde beim OVG eingelegt. Dieses hat die Besitzeinweisungen nun für rechtmäßig befunden. Vorbereitende Arbeiten für den Tunnel laufen bereits seit dem Frühjahr 2021.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 39/2021.

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