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Mehr dauerhafte Flüchtlingsunterkünfte

Hamburg (dpa). – Hamburg steuert um bei der Unterbringung von Flüchtlingen. In diesem Jahr sollen mehr Folgeunterkünfte gebaut werden, in denen die Flüchtlinge längere Zeit wohnen können. Gleichzeitig gehe der Bedarf an Erstaufnahmeeinrichtungen zurück, heißt es in der Jahresplanung des Zentralen Koordinierungsstabes Flüchtlinge (ZKF), die am Freitag in Hamburg verbreitet wurde. Der ZKF geht davon aus, dass in diesem Jahr 400 Flüchtlinge pro Monat nach Hamburg kommen, die untergebracht werden müssen. Dazu kommen 3000 Personen im Rahmen des Familiennachzugs. Zudem sollen 4500 Plätze für Wohnungsnotfälle bereitstehen, 1500 mehr als bisher. "Noch immer leben mehr als 6300 Menschen zu lange in Erstaufnahmen, obwohl sie einen Anspruch auf einen Platz in einer Folgeeinrichtung oder eigenen Wohnraum haben", sagte ZKF-Leiter Anselm Sprandel. Folglich würden in diesem Jahr zwölf Erstaufnahmen geschlossen und 19 Folgeunterkünfte neu gebaut oder erweitert. Bis Ende des Jahres soll es nur noch 5000 Plätze in Erstaufnahmen geben, jetzt sind es 13 000.

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