Anzeige

Mehr Dauerwohnungen auf Sylt

Kiel (dpa). - Auf Sylt können mehr Dauerwohnungen für Einheimische gebaut werden. Dazu schlossen die Inselgemeinden Hörnum, Kampen, List und Wennigstedt-Braderup am Freitag mit dem Land Schleswig-Holstein einen Vertrag. Dieser ermöglicht nach Angaben des Innenministeriums Ausnahmen von der Vorgabe der Landesplanung, den Neubau für diese Gemeinden bis 2030 auf zehn Prozent des Bestandes zu begrenzen. Die Gemeinde Sylt (Westerland, Tinnum, Keitum, Archsum, Morsum, Munkmarsch, Rantum) ist dem Vertrag bisher nicht beigetreten. Sie unterliegt als zentraler Ort auch nicht der genannten Einschränkung. Über die konkrete Bebauung ihrer Flächen entschieden die Gemeinden selbst. Wohnungen sollen nach Möglichkeit auf bereits versiegelten Flächen entstehen. Ein Beispiel sei die ehemalige Marineversorgungsschule in List. 18 Jahre nach deren Schließung bestehe nun endlich die Möglichkeit einer Nachnutzung der Brachfläche, um dringend benötigten Dauerwohnraum für Inselbewohner zu schaffen. Die Gemeinde wolle dort 300 bezahlbare Dauerwohnungen und 90 gewerbliche Ferienhäuser bauen lassen.

ABZ-Stellenmarkt

Ausgewählte Unternehmen

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de
Anzeige

Weitere Artikel