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Mehrfamilienhaus in Stuttgart-Degerloch

Ziegel sorgt für schlanke Wände

Unipor, Ziegel, Fassaden

Energetische Gebäudehülle in Stuttgart-Degerloch: Das nur 30 cm dicke, monolithische Coriso-Außenmauerwerk trägt maßgeblich zum KfW-Effizienzhausstandard 70 bei.

Hochwertige Eigentumswohnungen in attraktiver Lage schaffen: Das ist das Anliegen der Fermo Massivhaus AG beim Bau ihres schlüsselfertigen Mehrfamilien-Wohnhauses in Stuttgart-Degerloch. Der Stadtbezirk Degerloch gehört zu den besonders gefragten Wohnadressen von Stuttgart.

Stuttgart (ABZ). – Neben einer exzellenten Verkehrsanbindung an das Stadtzentrum und einer gut ausgebauten Infrastruktur kennzeichnen zahlreiche Villen und freistehende Wohnhäuser mit großen Gärten den Standort. Die angestrebte Exklusivität drückt sich beim Mehrfamilienhaus an der Lustnauerstraße schon äußerlich in einer anspruchsvollen Gestaltung aus: Die Eingangsfassade wird durch zwei leicht vorspringende Gebäudeteile ästhetisch gegliedert. Die im beige-grauen und weißen Farbton akzentuierten Fassadenbereiche setzen reizvolle optische Akzente und lockern das Erscheinungsbild lebendig auf.

Mit zwei Vollgeschossen und dem über zwei Etagen ausgebauten Dachgeschoss verfügt die Immobilie über eine Wohnfläche von insgesamt 759 m². Diese verteilen sich auf sechs unterschiedlich große Wohneinheiten. Die beiden Maisonette-Wohnungen im Dachgeschoss weisen mit 177 bzw. 143 m² besonders viel Fläche auf. Bei der gesamten Grundrissplanung wurde dabei viel Wert auf Offenheit gelegt.

Alle Wohnungen sind mittels installierten Aufzugs barrierefrei zu erreichen. Das Untergeschoss ragt über die überbaute Grundfläche deutlich hinaus und bietet dadurch besonders viel Platz für Nebenräume und Tiefgarage. So stehen neben einem Abstellraum fast allen Wohneinheiten zwei Pkw-Stellplätze zur Verfügung. Eine Besonderheit ist die Zufahrt zur Tiefgarage über einen im Erdgeschoss in das Gebäude integrierten Pkw-Lift.

Die massive Bauweise des Objektes macht die Immobilie besonders wertstabil – zum Vorteil der Wohnungskäufer: "Da wir grundsätzlich unsere Häuser mit einschaligen Wänden errichten, kommen bei uns nur Baustoffe zum Einsatz, die zum Wohle der späteren Wohnungsnutzer eine hohe und andauernde Wohnbehaglichkeit sicherstellen", erklärt die für das Objekt zuständige Fermo-Projektleiterin Carolin Rössle. "Deshalb kam für uns nur ein Außenwandbaustoff infrage, der ohne Zusatzdämmung durch gewährleistete Diffusionsoffenheit zu einem ausgeglichenen Raumklima beiträgt. Zugleich war natürlich ein hoher Wärme- und Schallschutz Voraussetzung", ergänzt Rössle. Außerdem sollte der Wandbaustoff angesichts der hochpreisigen Grundstückslage mit einer möglichst schlanken Wand die nutzbare Wohnfläche vergrößern. 

Der neue Alleskönner-Ziegel "Unipor WS08 Coriso" bot angesichts dieser Vorgaben die optimale Lösung: Er ist von der Unipor-Gruppe (München) extra für den energiesparenden Mehrfamilienwohnungsbau entwickelt worden. Für das Objekt in Stuttgart-Degerloch hat das Unipor-Mitgliedswerk Schmid aus Bönnigheim die Mauerziegel hergestellt und geliefert. Dank seiner mineralischen Dämmstoff-Füllung in den Ziegellochungen und einem ausgefeilten Lochbild weist der Unipor WS08 Coriso dabei eine Wärmeleitfähigkeit von nur 0,08 W/(mK) auf. Aufgrund des niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,25 W/(m²K) trägt das nur 30 cm dicke Mauerwerk plus beidseitiger Verputzung (Außenputz 2,0 cm; innen 1,5 cm Gipsputz) entscheidend zum Heizenergie sparenden Wärmeschutz der Gebäudehülle bei.

Der Unipor WS08 Coriso-Ziegel zeichnete sich aus Sicht des Bauträgers nicht nur durch seinen hohen Wärmeschutz aus. "Er verknüpft als vermauerte Wand die ausgezeichnete Wärmedämmung zugleich mit hoher Tragfähigkeit sowie gutem Schallschutz", ergänzt Dr. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Gruppe. Ein gerade im Mehrfamilienwohnungsbau entscheidender Pluspunkt, da hier neben ausreichender statischer Belastbarkeit insbesondere auch hoher Schallschutz bei der Festlegung des Wandbaustoffes zu berücksichtigen ist. "Der eingesetzte Unipor WS08 Coriso erreicht die Festigkeitsklasse 10. Er verfügt über eine für einen Wärmedämmziegel vergleichsweise gute zulässige Druckspannung von 1,2 Mega-Newton pro Quadratmeter", ergänzt Fehlhaber.

Zusätzlich wirkt sich die Vermauerung in Dünnbettmörtel durch die geringere Verformung des Mauerwerks in Quer- und Längsrichtung positiv auf dessen Tragfähigkeit aus. Der geringe Fugenanteil trägt im Verbund mit der Dämmstoff-Füllung und dem ausgeklügelten Lochbild zudem zum hervorragenden Schallschutz bei. So erzielte der Unipor WS08 Coriso bei Schallschutz-Messungen der renommierten Hochschule für Technik in Stuttgart beeindruckende Schallschutzwerte von Rw,Bau,ref = 51,3 dB – und das bereits in einer Wanddicke von 30 cm. "Unipor Coriso"-Ziegel werden mit Wärmeleitfähigkeiten von 0,07 bis 0,10 W/(mK) und in mehreren Festigkeiten und Formaten hergestellt. So können die maßgeschneiderten Mauerziegel individuell unterschiedliche Anforderungen sowohl an Wärme- und Schallschutz als auch an die Tragfähigkeit optimal erfüllen. Aus diesem Grund kam auf der Gebäuderückseite des Stuttgarter Objektes bei einzelnen Wandabschnitten auch der "Unipor WS10 Coriso"-Ziegel zum Einsatz. Dieser überzeugt mit der Festigkeitsklasse 12 und einer zulässigen Druckspannung von 1,9 MN/m².

Nach Vorgabe des Bauträgers soll das Wohngebäude den KfW-Energieeffizienzhausstandard 70 erfüllen. Aus diesem Grund befindet sich – neben dem sichergestellten hohen baulichen Wärmeschutz der Gebäudehülle – in jeder Wohnung eine Energie sparende Luft-Wasser-Wärmepumpe zum effizienten Heizen. Der weitere Innenausbau wurde im Spätsommer 2016 abgeschlossen. Hier tragen neben der hochwertigen Innenausstattung, wie Echtholzparkett und exklusive Sanitäreinrichtung, u. a. auch üppige Bepflanzungen und ein Kinderspielplatz zur nutzerfreundlichen Attraktivität der Immobilie bei.

ABZ-Stellenmarkt

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 40/2017.

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