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Merkel: Brauchen rechtliches Regelwerk für Digitalisierung

Dresden (dpa). - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält in Sachen Digitalisierung ein rechtliches Regelwerk für Europa unverzichtbar - analog etwa zur Datenschutzgrundverordnung. "Es darf nur nicht so
lange dauern», sagte sie am Mittwoch bei der Konferenz "Morals&Machines" in der Dresdner Frauenkirche. Wichtig sei, dass sich die Europäische Union auch bei der Digitalisierung ihren eigenen Weg erarbeitet. Dazu gehörten soziale und Steuermodelle sowie die ethischen Grundlagen und auch die Frage, wie damit Geld verdient wird. "Europa muss definieren, was ist uns wichtig." Der Weg in die digitale Gesellschaft müsse fortgesetzt werden- und es müsse dafür Ideen geben, sagte Merkel. An manchen Stellen gebe es zu viele Sorgen, und es fehle zuweilen an der Bereitschaft, den Rohstoff Daten zu nutzen. "Wir sind fast schneller am Überlegen, welche Leitplanken wir bauen, bevor wir fröhlich mit Daten umgehen." Auch die Künstliche Intelligenz sei "ein großes Abenteuer". Es dürfe nicht nur von Ingenieuren, sondern über alle Wissenschaften hinweg erforscht und beobachtet werden, vor allem den Sozialwissenschaften.

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