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Messtechnisch kontrolliert

Asbest-Sanierung im Deutsche-Welle-Hochhaus

Abbruch

Die BST Becker Sanierungstechnik GmbH wurde mit dem Abriss der drei Türme der ehemaligen Deutsche Welle in Köln beauftragt.

Köln (ABZ). – Im Dezember 2014 wurde die BST Becker Sanierungstechnik GmbH nach monatelangen Verhandlungen mit dem Abriss der drei Türme der ehemaligen Deutsche Welle in Köln beauftragt. Im Zuge des Rückbaus der drei in Stahlskelettbauweise errichteten Türme (Aufzugs-, Studio- und Büroturm) muss eine umfangreiche Asbestsanierung vorgenommen werden.

Mit ihren knapp 140 m wird die Deutsche Welle das bis dato höchste Hochhaus sein, welches in Europa jemals gesprengt wurde. 1980 wurde die Deutsche Welle erstmals in Betrieb genommen. Bereits 20 Jahre später musste das Gebäude aufgrund der hohen Schadstoffbelastung jedoch wieder geräumt werden. Der Komplex steht seitdem leer.

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Abbruch

Sämtliche Abnahmen der Sanierungsbereiche werden durch einen eigens bestellten Sachverständigen für Asbestarbeiten messtechnisch kontrolliert.

erzeit ist die aufwendige Asbest-Sanierung gestartet. Denn erst wenn der krebserregende Stoff entfernt ist, kann das 140 m hohe Gebäude gesprengt werden. Bei Einhaltung strengster Vorgaben der TRGS 519 und unter ständiger Beobachtung mehrerer begleitender Gutachter läuft die Entsorgung der Asbestfasern auf Hochtouren. Sämtliche Abnahmen der Sanierungsbereiche werden durch einen eigens bestellten Sachverständigen für Asbestarbeiten messtechnisch kontrolliert.

Im sogenannten "Schwarzbereich" werden die Asbestfasern freigelegt und fachgerecht verpackt. Dieser nur durch eine Personal-Dekontaminationsanlage zu erreichende Bereich ist komplett luftdicht abgeschirmt und wird fortwährend überwacht. Frischluft wird angesaugt und die Abluft gefiltert wieder abgezogen. Im gesamten Gebäude sind große Mengen Asbest und Spritzasbest enthalten, was die Sanierung aufgrund der vielen nötigen Schwarzbereiche sehr aufwendig macht. Wo das Entfernen von festgebundenem Asbest in der Fassade und zwischen den Wänden und Decken relativ leicht durchgeführt werden kann, gestaltet sich die Entsorgung der großen Menge Spritzasbest auf den vielen Stahlträgern etwas aufwendiger. Der Werkstoff, welcher bereits bei Berührung oder Windzug Fasern freisetzt, wird unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen abgesaugt, mit Zement gemischt und als fester Stoff fachgerecht entsorgt.

Ein 70 Mann starkes Team aus ausgewähltem und geschultem Personal sowie moderne Sanierungsgeräte (Schleusen, Unterdruckgeräte, Sauger, Filteranlagen etc.) kommen unter der Führung von Projektleiter Stefan Vogt für die ein Jahr andauernde Asbest-Sanierung zum Einsatz.

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