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Mietdienstleister gibt Tipps für die Auswahl der Bekleidung

Auf acht Qualitätsmerkmale achten

Strapazierfähiges und gleichzeitig tragefreundliches Gewebe sowie qualitativ hochwertige Zutaten – z. B. leicht bedienbare Verschlüsse – sind Kriterien hochwertiger Berufskleidung wie der Mietkollektion "Comfort" des textilen Mietdienstleisters DBL.

Zirndorf (ABZ). – Wer zu billig kauft, zahlt schnell drauf – diese Redewendung stimmt für viele Dinge des täglichen Lebens, auch für das Thema Berufskleidung. Um Farbe, Form und Funktion langfristig zu erhalten, sollten deshalb einige Qualitätsmerkmale bei der Anschaffung beachtet werden. Thomas Krause vom textilen Mietdienstleister DBL gibt acht Tipps, worauf bei der Wahl geachtet werden sollte:

  • 1. Geeignetes Material

Ein hochwertiges Gewebe bildet die Basis jeder professionellen Berufskleidung. Es entscheidet darüber, wie komfortabel sich eine Kleidung trägt, wie langlebig sie ist und wie sich die Optik nach vielen Wäschen entwickelt. Erscheint dem Träger die Kleidung zu schwer, zu warm oder zu kratzig, zieht er sie nur ungerne an.

Tipp: Reine Baumwolle ist als Naturprodukt zwar beliebt, doch nur bedingt für Arbeitskleidung geeignet. Sie knittert leicht, ist wenig formstabil, lässt sich schlecht pflegen und hält die Feuchtigkeit im Gewebe – und damit auch direkt an der Haut. So kühlt der Körper bei Schweißbildung schnell aus, was das Risiko von Erkrankungen steigert. Hier weisen laut Experten Mischgewebe prinzipiell funktionelle Vorteile auf. Denn sie seien auf Grund der Kunstfaseranteile – häufig in einer Mischung 50 % Polyester/50 % Baumwolle oder auch 70 % Polyester/30 % Baumwolle – zumeist strapazierfähiger und somit auch langlebiger. Sie halten die Farbe und lassen sich gut waschen. Zudem führen sie Feuchtigkeit besser ab. Gleiches gilt für die in der Arbeitswelt verstärkt eingesetzten Funk-tionstextilien aus Fleece und Softshell. Bei den beliebten Stretcheinsätzen sollte auf hochwertigen Stretch geachtet werden, damit einzelne Partien nicht schnell ausleiern.

  • 2. Gute Passform

Bücken, Strecken, Heben – Berufskleidung muss den Mitarbeiter dabei unterstützen. Zudem soll sie gut sitzen und damit das Erscheinungsbild stärken. Hier ist die Schnittkunst der Berufsbekleidungsingenieure gefragt. Und die Möglichkeit, jedem Mitarbeiter die Berufskleidung in seiner individuellen Größe zu liefern.

Tipp: Bei der Auswahl der Kollektion sollte zunächst auf ein breites Größenspektrum geachtet werden, damit alle Mitarbeiter die richtige Größe finden. Der Schnitt der einzelnen Artikel sollte ergonomisch sein und damit trotz modischem Aussehen viel Bewegungsfreiheit bieten. Ein Beispiel sind Jacken, bei denen die Ärmel mit speziellen Bewegungsfalten ausgestattet werden, um die Bewegungsabläufe gezielt zu unterstützen. Ebenfalls beliebt sind Stretcheinsätze etwa im Bereich von Knie, Ellenbogen oder Taille, die bei einer schlanken Grundform der Kleidung dennoch viel Bewegungsfreiheit und Komfort bieten. Passform kann auch eine Frage der Arbeitssicherheit sein – etwa bei Arbeiten an beweglichen Teilen.

Unter anderem sind funktionale Details und präzise Verarbeitung bei hochwertiger Berufskleidung wichtig, wie z. B. diese Taschenlösungen der Kollektionen DBL "Meisterstück" im Mietservice.

  • 3. Präzise Verarbeitung

Arbeitskleidung wird stark beansprucht. Schnell ist da die Tasche ausgerissen, ein Knopf verloren oder der Reißverschluss hakt. Ärgerlich, denn schließlich erfordert die Reparatur Zeit, Geld und Organisationsaufwand. Abgesehen vom optischen Eindruck, der entsteht, wenn ein Mitarbeiter in ungepflegter Kleidung arbeitet.

Tipp: Doppelt genäht hält besser. Unternehmen sollten darauf achten, dass die Nähte mindestens doppelt, besser noch dreifach verarbeitet sind. Ein weiterer Punkt: die Taschen. Sind sie so verstärkt, dass sich Werkzeug oder Schlüssel nicht bald selbstständig machen? Schützen Riegel den Eingriff vor dem Ausreißen? Wie sind die Druckknöpfe eingesetzt – und aus welchem Material bestehen diese? Gleiches gilt für den verwendeten Reißverschluss. Und nicht zuletzt ist es auch eine Frage der präzisen Verarbeitung, ob die angezeigte Kollektionsgröße der Artikel tatsächlich mit den realen Maßen übereinstimmt.

  • 4. Funktionale Details

Ein Team braucht professionelle Berufskleidung, die den einzelnen Mitarbeiter durch funktionelle Gestaltung bei den Aufgaben unterstützt. Je nach Einsatzgebiet können diese Ausstattungsmerkmale sehr unterschiedlich sein

Tipp: Es gibt immer etwas zu verstauen. Daher stehen Taschen in der Anforderungsliste weit oben. Mittlerweile gibt es bei den Jacken – neben Brust-, Seiten- und Ärmeltaschen – sogar eine Rückentasche. Ein Muss ist heute die Handytasche – mittlerweile in Kombination mit speziellen Öffnungen, um das Kopfhörerkabel durchzuführen. Sinnvoll ist ein verlängerter Rücken – nicht nur, um vor Blicken zu schützen, sondern auch, um die Nieren warm zu halten. Elastische Träger an Latzhosen bieten mehr Komfort. Zusätzliche Gürtelschlaufen sorgen für besseren Sitz, auch wenn die Hosentaschen einmal prall gefüllt sind. Und verdeckte Metallteile schützen die Werkstücke vor Kratzern.

  • 5. Hochwertige Zutaten

Haltbar, leicht zu bedienen und natürlich waschbar – das gilt für die "Zutaten" von Berufskleidung, Schnallen, Knöpfe und Reißverschlüsse. Hier darf bei den täglichen Einsatzbedingungen und bei der Pflege nichts klemmen, rosten, schmelzen oder einlaufen.

Tipp: Reißverschlüsse sind praktisch. Doch sie dürfen bei der Verwendung in Berufskleidung keine zu kleinen Reißverschlussanhänger haben. Da im Arbeitsalltag viele Tätigkeiten mit Handschuhen durchgeführt werden, müssen die Anhänger deshalb gut greifbar sein. Sehr praktisch ist es zudem, wenn ein Zwei-Wege-Reißverschluss an der Jacke ein Öffnen auch von unten erlaubt. So bleibt die Jacke oben dicht und unten bequem, wenn einmal im Sitzen gearbeitet wird. Gute "Bedienbarkeit" darf aber nicht dazu führen, dass Knöpfe, Reiß- oder Klettverschlüsse bei der kleinsten Belastung aufspringen. Hier bieten z. B. doppelt verschließbare Knöpfe zusätzliche Reserven. Interessenten sollten ihr Augenmerk auch auf Schnallen richten: Hochwertige Artikel sind leicht verstellbar und halten ihre Position auch bei körperlichen Arbeiten.

  • 6. Reparaturfreundlichkeit

Nichts hält ewig. Selbst die beste Berufskleidung muss irgendwann repariert werden. Um hier Kosten und Aufwand zu minimieren und eine Weiterverwendung des Artikels zu ermöglichen, muss schon bei der Auswahl der Bekleidung auf die Reparaturfreudigkeit der Teile geachtet werden.

Tipp: Taschen und Verschlüsse sind häufig die am stärksten von Reparaturen betroffenen Details der Berufskleidung. Um das defekte Teil schnell und kostenoptimiert wieder einsetzen zu können, muss die Konstruktion und die Verarbeitung des Teils reparaturfreundlich angelegt sein. Gut geplante Kollektionen sind so gestaltet, dass manuelle Arbeiten daran schnell und einfach durchgeführt werden können, auch bei einem eher komplizierten Verschluss wie dem Zipper. Firmenlogo und Namensemblem sollten sich kostengünstig platzieren lassen.

  • 7. Waschbarkeit

Berufskleidung ist oft starker Verschmutzung ausgesetzt. Öl, Fett, Farben, Schmutz, Staub, Schweiß etc. hinterlassen je nach Branche und Gewerk schnell unschöne Spuren. Deshalb muss Berufskleidung häufig in die Wäsche. Möglichst ohne schnell zu verschleißen, erhöhtes Pilling aufzuweisen oder auszubleichen.

Tipp: Es sollte immer erst ein Blick auf die Pflegeanleitung des Herstellers geworfen werden. Hier sollte vermerkt sein, dass die Berufskleidung bei mindestens 60 °C waschbar ist. Besser noch ist ein Hinweis auf Industriewäschetauglichkeit nach EN ISO 15797. Denn Artikel, die diesen Anspruch erfüllen, sind nach speziellen Verfahren auf ihre Tauglichkeit für die industriellen Waschverfahren getestet.

  • 8. Nachbestellmöglichkeit

Berufskleidung verschleißt. Neue Mitarbeiter werden eingekleidet. Aushilfs- oder Saisonkräfte benötigen firmenspezifische Kleidung. Darum sollte bei der Ausstattung auf langfristige Nachkaufmöglichkeit geachtet werden. Und schnelle Lieferzeiten.

Tipp: Deshalb sollte vorausschauend geplant werden. Mindestens drei, besser fünf bis zehn Jahre sollte mit einer bestimmten Kollektion geplant werden. Hat man sich für den Kauf entschieden, sollte der Lieferant entsprechende Nachkaufmöglichkeit zusichern. Besser: das textile Leasing. Hier sorgt – etwa bei der DBL – der regionale Partner dafür, dass über die gesamte Laufzeit des Vertrages die Kollektion lieferbar bleibt. Scheidet ein Mitarbeiter aus, kommt ein neuer hinzu, kümmert sich das regionale DBL-Vertragswerk um die Abwicklung. Dies gilt auch für den Größentausch.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 36/2019.

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