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Millimetergenaue Rundungen

Faulbehälter für Kläranlage betoniert

Die Tanks wurden über die volle Höhe von 6,5 m betoniert.

Cagnes-sur-Mer/Frankreich (ABZ). – Eine Kläranlage in der französischen Stadt Cagnes-sur-Mer wird mit neuen Technologien arbeiten: Sie verwertet den anfallenden Klärschlamm und erzeugt mehr Energie, als sie nutzt. Ihre Tanks wurden mit Meva-Systemen geschalt. "Während der Vorbereitungsphase der Arbeiten haben wir mehrere Schalungslösungen für den Bau der Faulbehälter untersucht, da es sich um ein technisches Tiefbauwerk handelte", erklärt Luis Soares, Chief Operating Officer von ABB Construction. "Während der Arbeiten schätzten wir die Zuverlässigkeit und die technischen Eigenschaften des Meva-Systems, was es uns ermöglichte, eine Struktur mit einem sehr guten Qualitätsniveau zu bauen." Für das Projekt suchte das Bauunternehmen ABB Construction zunächst eine Rundschalung, die für einseitige Betonagen gegen bestehende Struktur geeignet ist. Die Rundschalung Radius besteht aus sofort einsatzfertigen Schalelementen. Sie eignet sich für Radien ab 2,5 m und ist exakt einstellbar. Durch die Aufteilung in separate Außen- und Innenelemente war es möglich, die einseitige Arbeitsweise in Cagnes-sur-Mer umzusetzen.

Zwei Behälter mit einem Radius von je 8,2 m sollten in kreisrunder Form erstellt werden. Die Einstellung der Radien erfolgte über fest integrierte Spindeln der Rundschalung Radius. Durch stufenlose Einstellungsmöglichkeiten konnte so eine millimetergenaue Anpassung gewährleistet werden. Vor Beginn der Schalungsarbeiten wurde die Form der Behälter zunächst mit Folie ausgekleidet, um eine Wassersperre zu erstellen. Anschließend wurden die passend justierten Schalungselemente aufgestellt. Zur kraft- und formschlüssigen Verbindung genügt dabei der Einsatz des Meva-Schalschlosses.

Eine geeignete Lösung zur Betonage gegen die bestehende Struktur bot den Bauprofis von ABB Construction der Stützbock STB 450 von Meva. Das System für einhäuptiges Arbeiten ist nur 2,45 m tief. Es konnte auch in den 51,5m² großen Tanks platzsparend aufgestellt werden und ließ den Arbeitern trotzdem genug Freiraum.

Das Bauunternehmen nutzte die volle Kapazität der Rundschalung, um einen zügigen Bauablauf zu erzielen. Die Tanks wurden über die volle Höhe von 6,5 m betoniert. Dabei zeigten die Messdosen einen Druck von etwa 60 kN/m², was der regulären Frischbetondruckaufnahme der Radius entspricht. Diesen Druck leitete das Stützbocksystem mit solidem Stahlfachwerk von der Schalung in das Fundament ab. So konnten die Behälter in jeweils drei Takten sicher und einfach erstellt werden. Durch eine weitere Aufstockung wurden die Behälter anschließend mit zweiseitiger Schalung auf eine Gesamthöhe von 13m gebracht.

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