Minister Beermann fordert

Mehr Geld vom Bund für den Nahverkehr

Verkehr Verkehrspolitik
Guido Beermann (CDU), Brandenburger Minister für Infrastruktur und Landesplanung. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Soeren Stache

Potsdam (dpa). - Angesichts gestiegener Energie- und Kraftstoffpreise hat Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) vom Bund mehr Geld für den öffentlichen Personennahverkehr gefordert. Dazu habe Beermann gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein kurzfristig eine Konferenz der Verkehrsminister gefordert, teilte das Ministerium mit. Wenn der Bund seiner Verantwortung zur Finanzierung des Nahverkehrs weiterhin nicht nachkomme, drohten in vielen Regionen Investitions-Stopps, Ausdünnungen der Fahrpläne und im schlimmsten Fall Abbestellungen von Verbindungen, sagte Beermann.

„Bereits in der Vergangenheit hatten die Verkehrsminister hier gemeinsam eine strukturelle Erhöhung von jährlich mindestens 1,5 Milliarden Euro zusätzlich zur Dynamisierung sowie weitere 1,5 Milliarden Euro für erheblich gestiegenen Energie- und Kraftstoffpreise und die Folgen der Corona-Pandemie gefordert”, erklärte Beermann. Seitdem habe sich die Lage durch den Ukraine-Krieg weiter verschlechtert. Trotzdem seien im Entwurf zum Bundeshaushalt 2023 noch keine Ansätze für eine Erhöhung der so genannten Regionalisierungsmittel zu erkennen, klagte der Minister.

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