Mit ATEX-Zertifikat

Werkzeuge schützen vor explosiven Gasen

Maintal (ABZ). – Bei der Auswahl von Betriebsmitteln und Werkzeugen sollten Arbeitgeber, Einkäufer und Betriebsleiter auf die ATEX-Zertifizierung achten – jedenfalls dann, wenn die Beschäftigten mit den Geräten in explosionsgefährdeten Umgebungen arbeiten werden. Chicago Pneumatic erklärt, was ATEX bedeutet und wie die Zertifizierung die Sicherheit der Anwender gewährleisten kann.
Wer an seinem Arbeitsplatz mit explosiven Gasen, Dämpfen oder Stäuben zu tun hat, muss sich vor der Explosionsgefahr schützen und geschützt werden. Denn Funken, die zuweilen von elektrischen Geräten ausgehen oder die bei der Arbeit mit Metall entstehen, können verheerende Folgen haben. Explosionsgefahr besteht häufig auf Offshore-Plattformen, in Minen und petrochemischen Anlagen. Arbeitgeber müssen für Tätigkeiten in explosionsgefährdeten Umgebungen Werkzeuge und Betriebsmittel zur Verfügung stellen, die speziell für den Einsatz in solchen Bereichen konzipiert sind. Darauf macht der Werkzeughersteller Chicago Pneumatic aufmerksam. Foto: Chicago Pneumatic

Wer an seinem Arbeitsplatz mit explosiven Gasen, Dämpfen oder Stäuben zu tun hat, muss sich vor der Explosionsgefahr schützen und geschützt werden. Denn Funken, die zuweilen von elektrischen Geräten ausgehen oder die bei der Arbeit mit Metall entstehen, können verheerende Folgen haben. Explosionsgefahr besteht häufig auf Offshore-Plattformen, in Minen und petrochemischen Anlagen.

Doch auch in Farben- und Lackfabriken, Mühlen, der Lebensmittelindustrie oder der Kosmetikherstellung treten explosive Stäube und Gase auf. Arbeitgeber müssen für Tätigkeiten in explosionsgefährdeten Umgebungen Werkzeuge und Betriebsmittel zur Verfügung stellen, die speziell für den Einsatz in solchen Bereichen konzipiert sind. Darauf macht der Werkzeughersteller Chicago Pneumatic aufmerksam. Zu erkennen sei dies – zum Beispiel im Fall von Handwerkzeugen – in Europa am ATEX-Zertifikat des Geräts.

"Nur wer sich der Gefahren bewusst ist, kann eine sichere Arbeitsumgebung gewährleisten", betont Volker Wiens, Geschäftsführer für die Marke Chicago Pneumatic in Maintal. Im Falle von explosionsgefährdeten Umgebungen bedeute das etwa, dass Betriebsleiter oder Arbeitsschutz-Beauftragte diese in Zonen klassifizieren und eine Risikobeurteilung durchführen müssten. "Anhand dieser Klassifizierungen können dann Betriebsmittel und Werkzeugtypen festgelegt werden, die in den jeweiligen Bereichen sicher funktionieren und dafür auch zertifiziert sind", sagt Wiens.

Einen Leitfaden zur Festlegung der verschiedenen explosionsgefährdeten Zonen bietet die ATEX-Betriebsrichtlinie. ATEX steht für den französischen Begriff "ATmosphère EXplosible" (explosionsgefährdeter Bereich).

Die dort definierte Zoneneinteilung richtet sich nach der Häufigkeit und Dauer, mit der explosionsgefährliche Stäube oder Gase in der jeweiligen Umgebung auftreten. Das ATEX-Kürzel wird häufig als Bezeichnung für zwei europäische Richtlinien verwendet, die das Inverkehrbringen sowie den Einsatz von Betriebsmitteln in explosionsgefährdeten Umgebungen regeln: die ATEX-Richtlinien 2014/34/EU und 1999/92/EG.

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