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Mit einem statt zwei Stempeln

Überarbeitete Scheibenbremse präsentiert

Die Trailerscheibenbremse Eco Disc TS2 von BPW ist Herstellerangaben zufolge robuster, leichter, langlebiger und wartungsfreundlicher.

Wiehl (ABZ). – Trailerbremsenhersteller BPW stellte kürzlich mit Eco Disc TS2 die nächste Generation seiner Scheibenbremse vor. Eco Disc TS2 habe dieselbe Bremsleistung mit weniger Bauteilen, erläutert der Hersteller: Sie bremse mit einem statt mit bisher zwei Stempeln. Eine zum Patent angemeldete versetzte Anordnung des Stempels ("Offset Tappet Design") sorge für das Gleichgewicht der Kräfte und Momente am Belag. Über die verstärkte Belagrückenplatte werde zusätzlich eine homogene Druckverteilung zwischen Belag und Scheibe erzeugt. Das sichere einen gleichmäßigen Verschleiß der Beläge und damit eine lange Nutzungsdauer. Nach dem Motto "Was nicht da ist, kann auch nicht kaputtgehen" hat BPW die Anzahl der Bauteile und Schnittstellen reduziert: In einer multifunktionellen Nachstelleinheit (MFA) wurden die wichtigsten Funktionen in wenige innovative Bauteile integriert. Die Reduzierung der Bauteile macht die Bremse leichter und kompakter – den Angaben zufolge gewinnt man bei einem Dreiachser daher 12 kg Nutzlast hinzu.

Auf Wunsch liefert BPW Scheibenabdeckbleche und Schachtabdeckungen, die die Reibpaarung vor Schmutzeintrag und damit erhöhtem Verschleiß schützen. Geblieben sind den Angaben des Herstellers zufolge die KTLZn-Beschichtung des Bremssattels und die spezielle Scheibenlegierung. Ihr habe schon die erste Generation ihre Langlebigkeit verdankt. Die Scheiben ließen sich ohne Demontage des Bremssattels wechseln. "Ob Scheibe oder Trommelbremse – BPW bietet beide Technologien aus eigenem Hause an. Die Wahl des geeigneten Bremssystems ist vom Fahrzeugtyp und -einsatz abhängig", so Bernhard Rossenbach, Leiter Produktmanagement bei BPW. "Der Scheibenbremsanteil bei Kippern liegt in Europa inzwischen bei 62 %. Mit der neuen, noch robusteren Generation unserer Trailerscheibenbremse werden wir diesen Trend weiter beschleunigen."

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 22/2019.

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