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Mit geänderter Bauförderung mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen

Schwerin (dpa). - Mit einer geänderten Bauförderung will Mecklenburg-Vorpommern mehr bezahlbaren Wohnraum erreichen und gleichzeitig der sozialen Entmischung entgegenwirken. So soll staatliche Unterstützung künftig auch dann gewährt werden, wenn die Miete über der bisherigen Fördergrenze von 5,50 Euro je Quadratmeter liege, sagte Bauminister Christian Pegel (SPD) im Landtag Schwerin. Damit solle erreicht werden, dass in den Vierteln Mieter unterschiedlicher Einkommensschichten Angebote finden. Pegel ließ aber offen, welcher zusätzliche Schwellenwert eingeführt werden soll und wann die Gesetzesänderung kommt. Die Diskussion mit den Fachverbänden werde bei einem Treffen des Bündnisses für Wohnen im November fortgeführt. Doch machte Pegel schon deutlich, dass die Bauförderung im Nordosten auf sogenannte Hotspots mit großem Mangel konzentriert bleiben solle. Neben Rostock und Greifswald, wo seit kurzem Mietpreisbremsen gelten, werden auch Waren oder Bad Doberan dazugerechnet. An der bisherigen Mindest-Leerstandsquote von 4 % für eine staatliche Förderung wolle er aber nicht festhalten, sagte Pegel. Somit könnten auch touristische Zentren beim Bau bezahlbaren Wohnraums insbesondere für Hotelangestellte auf Unterstützung rechnen.

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