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Mit Modulbau Wohnraumlücken schließen

Wettbewerbsbeitrag wird in Rahmenvereinbarungen des GdW eingebunden

Dank der sauberen und leisen Baustellen und der enorm kurzen Bauzeit vor Ort ist der Modulbau gerade für Nachverdichtungen und das Bauen im Bestand optimal geeignet.

Morsbach (ABZ). – Das "Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen" hat sich unter Federführung des Bundesministeriums zum Ziel gesetzt, Wege zu finden, wie der Wohnungsknappheit gerade in den Ballungszentren begegnet werden kann. Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. hat hierzu gemeinsam mit der Bundesarchitektenkammer (BAK) einen Wettbewerb um eine Rahmenvereinbarung ausgeschrieben und sich damit an Anbieter unterschiedlicher serieller Bauweisen gewandt.

Alho steht für hochwertigen Stahl-Modulbau. Gemeinsam mit Koschany + Zimmer Architekten KZA aus Essen arbeitete Alho einen beispielhaften Systementwurf aus, der zusammen mit weiteren prämierten Konzepten in einer Pressekonferenz des GdW kürzlich in Berlin vorgestellt und in die Vereinbarungen des Rahmenvertrags offiziell aufgenommen wurde. Bei der Vertragsunterzeichnung anwesend waren der Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Gunther Adler sowie Vertreter der Bauindustrie und der Bundesarchitektenkammer. Gegenstand des Wettbewerbs war die Entwicklung eines variablen, modularen Systems für den Neubau mehrgeschossiger Wohnbauten in serieller Bauweise mit hoher architektonischer und städtebaulicher Qualität zu reduzierten Baukosten und unter Berücksichtigung baukultureller Belange. Das System von Alho und KZA ist so konzipiert, dass es sich an konkrete Standorte bundesweit flexibel anpassen lässt und so in Einzelaufträgen realisiert werden kann. Insbesondere kommunalen Wohnungsunternehmen, die öffentliche Auftraggeber sind und unter das Vergaberecht fallen, wird damit ermöglicht, die bereits vorgeplanten Wohnungsbauvorhaben nach entsprechender Einzelkonfiguration in ihrem jeweiligen örtlichen Zuständigkeitsbereich abzurufen.

Bei einem Blick in die Fabrik wird der Gedanke des seriellen, modularen Bauen deutlich. Durch Prozessoptimierung und -harmonisierung werden Durchlaufzeiten reduziert, die Produktivität gesteigert und die Qualität erhöht.

Unterschiedliche Ausführungsvarianten sind mit dem Systementwurf von Alho und KZA möglich, um veränderliche Grundstücksanforderungen in unterschiedlichen Lagen abdecken zu können. Im Erdgeschoss ist optional auch eine gewerbliche Nutzung möglich. Außerdem kann das Modellgebäude in Geschossigkeit und Gebäudeart an die Gegebenheiten des jeweiligen Baugebiets, an unterschiedliche Grundstücks- und Marktanforderungen sowie der individuellen Nutzung angepasst werden. "Mit der 50-jährigen Erfahrung im Modulbau und der Variabilität unseres mit KZA entwickelten konkreten Systementwurfs sind wir in der Lage, die Rahmenbedingungen des Wettbewerbs auch in der Praxis zu erfüllen. Wir freuen uns auf die anstehenden Herausforderungen", so Dipl.-Ing Michael Lauer, als Architekt im Hause Alho zuständig für den GdW-Wettbewerb.

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