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Mit neuer Technologie

Gebundene Bauweise auch im Hausgarten umsetzen

quick-mix, GaLaBau, Baustoffe

Dank Easy-Clean-Technology kommt die gebundene Bauweise nun auch im heimischen Garten vollends zum Tragen.

OSNABRÜCK (ABZ). - Bislang stellt die gebundene Verlegung im deutschen Regelwerk eine Sonderbauweise dar und ist somit nicht geregelt. Die stetig wachsende Nachfrage hat nun aber auch die Forschungsgesellschaft Landschaftsbau und Landschaftsentwicklung e. V (FLL) dazu bewogen, mit der in Kürze erscheinenden ZTV Wegebau eine Regelwerk herauszugeben, welches die gebundene Bauweise im Hausgarten regelt.

Mittlerweile werden deutschlandweit ca. 30 Mio. m² an Pflasterflächen und Plattenbelägen gebunden verlegt. Tendenz steigend. Insbesondere das neue Regelwerk wird die gebundene Pflasterbauweise in den nächsten Jahren weiter beflügeln. Früher wurden solche Beläge klassisch auf einer Schotter- oder Kiestragschicht, einer Bettungsschicht aus Sand oder Split gebaut und der Belag mit Sand verfugt. Unkrautbewuchs, ausgekehrte Fugen oder Setzungen in der Oberfläche waren an der Tagesordnung. Das veränderte Nutzungsverhalten der Menschen, die Gartenanlagen immer intensiver nutzen, erfordert ein Umdenken in den Bauweisen. Neben einer höheren Nutzungsfrequenz stellt dabei auch die stetig wachsende Vielfalt an Pflaster- und Plattenmaterialien eine Herausforderung dar. Dabei sind nicht nur Oberflächenbeschaffenheiten sondern vielfach auch geringe Dicken bei der Planung und Ausführung zu beachten. Bei der ungebundenen Bauweise liegen solche Formate oft nicht stabil und neigen wegen einer elastischen ungebundenen Bettungsschicht zum Brechen.

Dr. Ing. Jörn Buchholz, Produktmanager bei quick-mix für den Produktbereich tubag: "Mit der gebundenen Bauweise haben wir die Möglichkeit, Pflaster- und Plattenbeläge dauerhaft zu verlegen. Die Kombination aus einer gebundenen Fugenfüllung und einer gebundenen, drainfähigen Bettungsschicht ist ideal geeignet, optisch ansprechende und sehr langlebige Beläge zu erstellen, die nahezu keine Pflegemaßnahmen benötigen". Bislang stellte die Verfugung die höchste Herausforderung dar. Dabei stellte sich oftmals die Frage, ob der Pflasterbelag rückstandfrei gereinigt werden kann. Mit der Easy-Clean-Technologie von tubag sollen sich Pflaster und Plattenbeläge einfach und dauerhaft verfugen lassen.

Optisch ähnelt der Fugenmörtel klassischen Epoxidharzsystemen. Dabei greift dieser Pflasterfugenmörtel jedoch auf eine gänzlich andere Technologie zurück. Die Easy-Clean-Technologie, die bei dem Pflasterfugenmörtel PFF zum Einsatz kommt, ermöglicht es, diesen mit reichlich Wasser einzuschlämmen. Dadurch lassen sich selbst schmale Fugen ab 3 mm über die gesamte Steinhöhe verfugen. Im Gegensatz zu Epoxidharzsystemen hinterlässt der PFF dabei keine Rückstände auf der Pflasteroberfläche.

Durch die Verwendung von reichlich Wasser beim Einbringen und Abspritzen lassen sich mit der Easy Clean Technologie auch anspruchsvolle, offenporige Beläge wie zum Beispiel Travertine rückstandsfrei verfugen. Der Pflasterfugenmörtel PFF wird in einem Eimer geliefert in dem der Mörtel gebrauchsfertig unter Vakuum verpackt ist. Vor dem Einbringen muss die Pflasterfläche reichlich vorgenässt werden. Danach wird der Fugenmörtel auf der Fläche verteilt und mit viel Wasser eingeschlämmt. Nach einer Zeit von ca. einer Stunde – je nach Witterung – werden die verbleibenden Mörtelreste einfach mit einem feinen Besen abgefegt. Der Pflasterfugenmörtel PFF eignet sich für überwiegend fußläufig genutzte Bereiche wie Terrassen oder Wege. Bei geeignetem Unterbau sind auch geringe Befahrungen möglich.

Für höhere Belastungen, zum Beispiel bei Einfahrten kann der wasserundurchlässige trasszement-gebundene Pflasterfugenmörtel PFN verwendet werden. Durch die Easy-Clean-Technologie sollen sich Pflaster- und Plattenbeläge auch hier mit einem zementären Fugenmörtel einfach und schnell verfugen lassen. Dieses Verfahren werde durch das gezielte Steuern des Abbindeprozesses möglich. Die Kombination einer homogen abbindenden Fuge mit einer auf dem Belag reduzierten Anhaftungsfähigkeit sind dabei die Schwerpunkte der Produktentwicklung gewesen.

Der PFN ist ein werkseitig hergestellter Trockenmörtel, der auf der Baustelle nur noch mit Wasser angemacht werden muss. Zur Aktivierung der Easy-Clean-Technologie ist es wichtig, die verlegten Steine oder Platten gut vorzunässen. Danach wird der PFN im Einschlämmverfahren in die Fugen eingebracht und kann nach ca. einer Stunde – in Abhängigkeit der Witterung – durch einfaches Abspritzen von den Steinen abgespült werden.

Der Trassanteil im Pflasterfugenmörtel hat die Fähigkeit, freien Kalk zu binden. Dadurch reduziere der Pflasterfugenmörtel PFN außerdem die Gefahr von Kalkausblühungen deutlich.

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