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Mit weniger Rohstoffen und Energie hergestellt

Unterdeckbahn jetzt noch effizienter

Die Unterdeckbahn Delta-Maxx Plus kann effizient verlegt werden und spart dabei Material und Zeit.

Herdecke (ABZ). – Die Dörken GmbH & Co. KG, Herdecke hat die Unterdeckbahn Delta-Maxx Plus verbessert. In ihrer neuen Variante 2.0 soll die Bahn Herstellerangaben zufolge die Energiebilanz des Gebäudes verbessern. Zudem könne sie effizient verlegt werden und spare Material und Zeit.

Dachdecker können die Delta-Maxx Plus durch zwei integrierte Klebestreifen auf der Bahnenunterseite effizient und wirtschaftlich verlegen. Die hochbelastbare und hochreißfeste Unterdeckbahn wird parallel zur Traufe ausgerollt und am Grat entlang schräg abgeschnitten.

Der abgeschnittene Bahnenteil wird dann um 180° gedreht und in entgegengesetzter Richtung weiterverarbeitet. Durch den passgenauen Zuschnitt wird zum Beispiel im Bereich von Walmen und Kehlen unnötiger Verschnitt vermieden, da hier sofort mit der schräg angeschnittenen Rolle weitergearbeitet werden kann. Je nach Dachform, Dachneigung und Größe der Fläche werden Dörken zufolge im Vergleich zu Bahnen mit Standardverklebungen bis zu 30 % Material und Zeit gespart.

Weniger Material und Energie wird auch bei der Herstellung von Delta-Maxx Plus eingesetzt. Mit einem Flächengewicht von 190 g/m² erfüllt sie zugleich Ansprüche an die Ressourcenschonung und die Leistungsmerkmale einer Hochleistungsbahn. Das Flächengewicht ist so austariert, dass die vom Trägervlies bestimmten mechanischen Eigenschaften der Bahn – wie die Durchsturzsicherheit – gewährleistet sind, der Rohstoffeinsatz jedoch optimiert ist. Die Rohstoffe werden in einem Extrusionsprozess mit hohem Energieaufwand aufgeschmolzen. Ein optimiertes Flächengewicht bedeutet deshalb zugleich einen deutlich geringeren Einsatz von sogenannter grauer Energie, erläutert der Hersteller. Da alle Unterdeckbahnen am Markt in ähnlich energieaufwändigen Prozessen gefertigt werden, sind Produkte mit langer Lebensdauer aus Umweltgesichtspunkten besonders empfehlenswert. Dies ist bei dem Produkt gegeben: Die neue Bahn hat eine objektbezogene Funktionsgarantie von 25 Jahren.

Im "Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung" in Sankt Augustin wurde überprüft, wie durchsturzsicher die Delta-Maxx Plus ist.

Feuchteschutz im Steildach ist ebenfalls ein Beitrag zum Klimaschutz, denn mit diesem bleibt die Wärmedämmung auf Dauer funktionstüchtig. Mit aufeinander abgestimmten Eigenschaften bietet Delta-Maxx Plus ein sehr gutes Feuchtemanagement unter der harten Bedachung – und schützt zudem bei unvorhergesehenen Baustopps. Der gummiartige, extrem widerstandsfähige PU-Funktionsfilm der Bahn bietet mit einer Wassersäulenhöhe von bis zu 20 m einen Wert, der die in der Norm beschriebene W1-Klassifizierung als bestmöglichen Widerstand gegen Wasserdurchgang um den Faktor 100 überschreitet. Zusammen mit der feuchteunempfindlichen integrierten Überlappungsverklebung kann bei entsprechender Detailausbildung eine Behelfsdeckung für eine Dauer von sechs Wochen zuverlässig ausgeführt werden. Das Trägervlies wurde überarbeitet und reguliert mit seinem hohen Speichervermögen die Baufeuchte in der Konstruktion. Es kann in Extremsituationen bis zu 1000 g/m² Kondensatfeuchte aufnehmen und kontrolliert wieder abgeben. Eine optimierte Dichtlippe schützt zudem sicher gegen das Hochziehen von Feuchtigkeit. So kann der Vorteil des Speichervlieses in der Fläche genutzt werden, ohne dass im Randbereich Nachteile entstehen.

Delta-Maxx Plus ist zudem durchsturzsicher. Die Bahn erfüllt in dieser Hinsicht die verschärften Anforderungen der GS-BAU 18 (Stand 2015) "Grundsätze für die Prüfung und Zertifizierung der Durchsturzsicherheit von Bauteilen bei Bau- und Instandsetzungsarbeiten." Im Sinne des Prüfgrundsatzes gilt ein Bauteil als durchsturzsicher, wenn es von einem 50 kg schweren Stoßkörper nicht durchschlagen wird und es darüber hinaus in der Lage ist, nach der dynamischen Belastung eine statische Last von 100 kg über 15 Minuten zu halten. Das ist die Zeit, die üblicherweise benötigt wird, um einen Verunfallten auf dem Dach zu bergen oder zu sichern.

Einen sehr realitätsnahen Versuch dazu hat die neue Bahn kürzlich auch in den kritischen Rand- und Überlappungsbereichen sicher bestanden. Der Prüfaufbau im Laboratorium "Mechanisches Prüffeld" des IFA Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Sankt Augustin, bestand aus einer horizontal angeordneten Stützkonstruktion aus fünf Dachsparren im Format 18 x 8 cm mit einer Einzellänge von 4,5 m und einem Achsabstand von 1 m. Die Prüfmuster wurden entsprechend der Verlegeanleitung der Dörken GmbH & Co. KG eingebaut. Die Unterdeckbahn wurde mit Nägeln (3,1 x 80 mm) durch die Konterlattung hindurch auf den Sparren befestigt. Die übereinander angeordneten Bahnen wurden mit einer Überlappung von 10 cm verlegt und mit den integrierten Klebestreifen miteinander verklebt. Um die Durchsturzsicherheit zu prüfen, wurde ein mit Glaskugeln gefüllter Leinensack mit einem Gewicht von 50 kg aus einer Höhe von 80 cm fallen gelassen. Im Anschluss wurde die Auflast auf 100 kg erhöht, um den Nachweis der Resttragfähigkeit über 15 Minuten zu führen.

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