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Mithilfe von umweltfreundlicher Verlegetechnik

Für sauberes Trinkwasser gesorgt

Die Wasserleitungen, die sauberes Trinkwasser bringen, wurden mit dem Foeck-Verlegepflugsystem schnell und ohne Schädigung des Waldes verlegt.

Altöttingen (ABZ). – Die Altöttinger Umlandgemeinden kämpfen seit Jahren mit PFOA-belastetem Trinkwasser, einer Spätfolge des bayerischen Chemie-Dreiecks rund um das niederbayerische Burghausen. Die Nutzung eines neuen Brunnens im Kastler Forst soll nun Abhilfe schaffen. Für die umweltschonende Verlegung der neuen Wasserleitung mitten durch den Forst sorgte die Foeck-Verlegepflugtechnik. Um dem Bedürfnis der Anwohner in den Altöttinger-Umlandgemeinden Haiming, Marktl, Stammham, Burgkirchen, Kastl und Alzgern nach sauberem Trinkwasser bestmöglich nachzukommen, wurde vor kurzem ein neuer Brunnen im Kastler Forst in Betrieb genommen. Die Herausforderung hierbei: Die neuen Wasserleitungen mussten möglichst schnell und sicher durch den Kastler Forst an die Pumpstation des Wasserzweckverbandes verlegt werden. Das empfindliche Ökosystem Wald galt es in einer Region, die bis heute unter den Spätfolgen des Chemieparks Gendorf leidet, unter allen Umständen zu schützen. Die Entscheidung fiel auf den Foeck-Verlegepflug mit Schwenkmatik-Zugmaschine. Mit einer Zugkraft von bis zu 360 t erlaubt es der große FSP 280 Verlegepflug Rohrleitungen bis zu einem Durchmesser von 630 mm präzise in einer Tiefe bis zu 2,5 m zu verlegen. Dies beeindruckte nicht zuletzt den bei der Verlegung anwesenden Altöttinger-Landrat Erwin Schneider: "Als technikinteressierter Politiker bin ich beeindruckt von dieser interessanten Methode, die in der Lage ist, selbst noch dickere Rohrleitungen, wie diese bei uns benötigt wird, schnell und mit minimalen Erdbewegungen zu verlegen." Laut der Firma Walter Föckersperger ist das Verlegepflugsystem ein im Vergleich zum Baggern oder Fräsen extrem ressourcenschonendes und schnelles Verfahren. Es erlaube, bis zu 10 km Rohrleitungen oder Kabelleitungen am Tag auf einer Trassenbreite von 5 bis 6 m fix und fertig zu verlegen, ohne nennenswerte Vor- und Nacharbeiten. Im Fall der Wasserrohrverlegung durch den Kastler Forst wurden die Leitungen rund 2 m unter einem Schotterweg mit einem Trassenwarnband im Abstand von 80 cm über den Wasserleitungen durch den Wald verlegt. Direkt im Anschluss an die erfolgreiche Leitungsverlegung war der Schotterweg wieder nutzbar.

Da beim Pflügen die Bodenstruktur erhalten bleibt und, wie in diesem Fall, auch keine Schneise in den empfindlichen Wald geschlagen werden musste, profitieren nicht nur die Anrainer von sauberem Wasser, sondern auch die Flora und Fauna des Waldes. Dass hierbei im Vergleich zum Baggern auch nur 1/10 des CO2 durch den Antrieb des Maschine freigesetzt wird, ist – neben der hohen Verlegegeschwindigkeit zu günstigen Kosten – ein weiterer Punkt, der die gute Ökobilanz der Foeck-Verlegepflugsysteme eindrucksvoll unterstreiche, so das Unternehmen.

Das Potenzial der Foeck-Verlegepflugtechnik ist laut Hersteller aber nicht auf die Verlegung von Wasserleitungen beschränkt, auch bei der Energiewende komme der ökologisch und ökonomisch überlegenen Verlegetechnik aus dem bayerischen Pauluszell eine Schlüsselstellung zu. So wurden bereits Kabelschutzrohre mit einem Außendurchmesser von 280 mm für 525 kV-Erdstromleitungen erfolgreich im Abstand von 115 cm parallel mit zusätzlichen Abdeckplatten verlegt.

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