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Mittelständisches Familienunternehmen

Hallen wurden nach dem Konzept der Schaffitzel-Logistikhalle angefertigt

Die Hallen kommen bei Gesamtflächen von 4800 m² mit lediglich acht Innenstützen aus.

Neu-Kupfer (ABZ). – Ein wichtiges Ergebnis der Studie Logistik und Immobilien 2020 von Bulwiengesa und Partner stellt die Bedeutsamkeit der nachhaltigen Bauweise dar. Nachhaltigkeit werde im Logistikimmobilienmarkt nicht nur immer wichtiger, es sei auch zu beobachten, dass der Anteil der nachhaltig zertifizierten Immobilien stetig steige, so Bulwiengesa-Studienleiter Patrik Völtz.

Grundlage für eine solche Zertifizierung sind ökologische und ökonomische Aspekte, wie ein geringer CO2-Ausstoß beziehungsweise ein CO2-neutraler Betrieb. Hierzu finden sich an vielen Stellen Ansatzpunkte, zum Beispiel eine energetische Optimierung der Gebäudehülle, Photovoltaikanlagen oder auch die Holzbauweise der Logistikimmobilie. Holz, als klimafreundlicher Baustoff, bindet langfristig Kohlenstoff. Auf diese Weise wird Kohlenstoff nicht wieder an die Atmosphäre abgegeben. Die Option, eine Logistikhalle mit Holz zu bauen, gewinnt daher immer mehr an Bedeutung.

Auch das mittelständische Familienunternehmen Herbert Kircher GmbH entschied sich beim Neubau seiner zwei Logistikhallen für ein Holztragwerk. Nachhaltiges Denken und Handeln ist für die Spedition Kircher ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Die Spedition Kircher ist Spezialist für Schwer- und Sondertransporte und hat schon einige besondere BSH-Bauteile und Projekte für die Schaffitzel Holzindustrie transportiert. Daher lag es nahe, den geplanten Hallenneubau mit dem langjährigen Partner Schaffitzel durchzuführen.

Weil der Bedarf an weiteren Lagerflächen immer größer wurde, ist der Sitz in Neu-Kupfer um zwei Hallen mit insgesamt 4800 m² Lagerfläche erweitert worden.

Weil der Bedarf an weiteren Lagerflächen immer größer wurde, ist der Sitz in Neu-Kupfer um zwei Hallen mit insgesamt 4800 m² Lagerfläche erweitert worden. Die zwei identischen Logistikhallen der Spedition Kircher wurden nach dem Konzept der Schaffitzel-Logistikhalle errichtet und durch eine Brandwand voneinander getrennt. Die 40 x 60 m großen Hallen zeichnen sich durch die Verwendung eines kompletten Tragwerkes aus Brettschichtholz aus und speichern mit dem rund 290 m³ verbauten Holz etwa 235 t CO2. Das flachgeneigte Satteldach mit einer Dachneigung von 2 % wurde als Tragschale aus Stahltrapezprofilen mit Foliendachaufbau ausgebildet.

Der ökologische Gedanke wurde auf dem Dach mit einer vollflächigen Photovoltaikanlage fortgesetzt. Der erzeugte Strom kann für E-Autos genutzt werden, denn in einer der Außenwände befinden sich bereits E-Ladestationen. 16 Lichtkuppeln in der Trapezschale lassen ausreichend Tageslicht in die Hallen und sorgen in Verbindung mit dem Holztragwerk für ein behagliches Raumklima. Um möglichst viel Lagerfläche zu nutzen und bequem manövrieren zu können, kommt eine Halle mit lediglich vier Stahlbetonfertigteil-Innenstützen aus. Die 12 m langen Unterzüge wurden entsprechend dimensioniert, liegen in den Gabellagerungen der Stahlbetonstützen auf und schließen an die Fischbauchbinder mit etwa 20 m Länge an. Die Hallen erfüllen die Brandschutzanforderung F30.

Die Wände wurden mit waagerechten Sandwich-Paneelen verkleidet und es wurden acht Vorsatz-Verladeschleusen integriert. Geschäftsführer Peter Kircher resümiert: "Mit unserer neuen Halle in Holzbauweise sind wir sehr zufrieden. Ein großer Dank an das gesamte Team von Schaffitzel für die professionelle, pünktliche Arbeit und die angenehme Zusammenarbeit."

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