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Möglicher Baustopp bei Kampfmittelfund

Osnabrück (dpa). - Der Bau von Straßen und Gebäuden kann durch die Corona-Pandemie teilweise erschwert werden. Beim Bau gehört die Suche nach Kampfmitteln dazu, jedoch werden Evakuierungen für Entschärfungen derzeit vermieden, wie die Stadt Osnabrück vor Kurzem mitteilte. Denn viele Menschen in Evakuierungszentren zu versammeln sei aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr keine gute Lösung. Auch die Zuflucht bei Freunden oder Verwandten sei hinsichtlich der Abstandsregeln und des Kontaktverbots keine Alternative. Es müsse zudem verhindert werden, dass Krankenhäuser mit schwer erkrankten Coronavirus-Patienten evakuiert werden. Daher könne in einzelnen Fällen ein Baustopp notwendig sein. Dieser könne aber ausgeschlossen werden, wenn die Sondierungsfirmen sicherstellen können, dass ein mögliches Kampfmittel nicht freigelegt beziehungsweise bewegt wird oder die Tiefbauarbeiten in Böden eingreifen, die nach 1945 bereits geöffnet waren. Bei allen Baumaßnahmen mit Eingriffen in den Boden, die in einem Radius von unter einem Kilometer um Krankenhäuser durchgeführt werden sollen, sei zudem eine ausdrückliche Genehmigung durch die Stadt Osnabrück erforderlich.

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