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Motorenbauer Deutz rutscht in die roten Zahlen

Köln (dpa). - Der Motorenbauer Deutz hat angesichts der Corona-Krise im ersten Quartal rote Zahlen geschrieben. Unter dem Strich stand ein Verlust von 10 Millionen Euro nach einem Gewinn von 20,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das im SDax notierte Unternehmen in Köln mitteilte. Grund sei der durch die Corona-Krise deutlich verstärkte Nachfragerückgang in wesentlichen Abnehmerbranchen. Deutz fertigt insbesondere Motoren für Land- und Baumaschinen sowie Stapler. Der Umsatz fiel im ersten Quartal um ein Viertel auf 339,8 Millionen Euro, der Auftragseingang ging sogar noch etwas stärker zurück. Eine Prognose trauen sich die Kölner aktuell weiter nicht zu. Mitte April hatten sie die Produktion zum großen Teil heruntergefahren. Die Dividende für das Vorjahr hatten sie schon gestrichen. Deutz will nun ein Sparprogramm auflegen, dessen Maßnahmen derzeit ausgearbeitet werden.

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