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Motorenhersteller Deutz setzt noch lange auf Diesel

Köln (dpa). - Trotz der Elektrodebatte und Klimaschutzfragen setzt der Motorenhersteller Deutz auch langfristig auf Dieselantriebe. „Auch wenn man mehrere Jahrzehnte in die Zukunft schaut, wird es immer so sein, dass Deutz den größten Umsatz mit Diesel beziehungsweise Verbrennungsmotor macht“, sagte Konzernchef Frank Hiller in Köln. Die Firma mit rund 4200 Mitarbeitern stellt keine Antriebe für Pkw her, sondern für Bau- und Landwirtschaftsmaschinen, etwa Gabelstapler, Traktoren, Bagger und Schlepper.  Die Motoren müssen nach Darstellung von Deutz so leistungsstark sein, dass sie auch auf lange Sicht in den meisten Fällen nicht durch Stromer ersetzt werden können. So müsste ein Traktor, der zum Pflügen von Äckern gebraucht wird, einen 15 t schweren Anhänger hinter sich herschleppen, um die notwendige Elektrobatterie transportieren können, sagte Hiller. „Es gibt heute so große Restriktionen von der Technologie, dass es nicht absehbar ist, dass wir hier über kurz oder lang für diese Applikationen einen vollelektrischen Antrieb einsetzen können.“ Über alternative Kraftstoffe für den Verbrennungsmotor könnten die Emissionen trotzdem gesenkt werden.

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