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Nachhaltige Ankermörtel

Auch im Berg- und Tunnelbau verwendbar

Baustoffe, Tunnelbau

Die beiden Trockenmörtel SikaRock Ankermörtel 1 und SikaRock Ankermörtel HS dienen der Verankerung von Felsnägeln und der Verfüllung von Ankerbohrlöchern im Berg- und Tunnel-bau.

STUTTGART (ABZ). - Die Sika Deutschland GmbH hat zwei Ankermörtel zum Verankern von Felsnägeln und zum Verfüllen von Ankerbohrlöchern im Berg- und Tunnelbau im Produktportfolio: SikaRock Ankermörtel 1 sowie SikaRock Ankermörtel HS sind hydraulisch erhärtende und rein mineralische Trockenmörtel.

Die Produktvariante HS weist zudem einen hohen Sulfatwiderstand auf und eignet sich besonders bei Einwirkung von sulfathaltigem Wasser auf Berg- oder Tunnel-bauwerke. SikaRock Ankermörtel 1 auf Portlandzementbasis kann außerdem zur Sicherung von Baugruben und Hängen verwendet werden. Beide SikaRock-Versionen haben einen guten bzw. hervorragenden Haftverbund zum Fels und Ankereisen, sind frostbeständig und pumpfähig, quellend abbindend, weisen eine hohe Früh- und Endfestigkeit auf und haben eine thixotrope Konsistenz, die auch eine Verarbeitbarkeit über Kopf ermöglicht. Der SikaRock Ankermörtel 1 mit 0-1 mm Korngröße liefert durch seine hohe Alkalität zudem einen guten Korrosionsschutz.

Nun prüfte die Materialprüfanstalt für das Bauwesen Hannover den inneren Verbund eines mit SikaRock verpressten Gebirgsankers mit einem Zugversuch nach DIN 21521, Teil 2. Bei-den Mörteln wird eine extrem hohe Tragfähigkeit der eingesetzten Anker bescheinigt – die Bruchlast liegt laut Prüfbericht zwischen 560 und 749 kN.

Zusätzlich hat das Hygiene-Institut des Ruhrgebiets die SikaRock-Mörtel nach DVGW-Arbeitsblatt 347 W für den Einsatz im Trinkwasserbereich geprüft. Auch hier erfüllen sie sämtliche hygienische Anforderungen in allen Anwendungsbereichen. Das bedeutet, dass eine Verunreinigung des Grundwassers durch den Einsatz der Mörtel ausgeschlossen ist und diese als nachhaltige Produkte im Berg- und Tunnelbau eingesetzt werden können.

Die SikaRock Ankermörtel sind bereits praxiserprobt und werden aktuell in zwei Tunnel des Bahnprojekts "Stuttgart 21" erfolgreich eingesetzt: im zweigleisigen 962m langen Widderstall-Tunnel in offener Bauweise auf der Trasse von Stuttgart nach Ulm sowier im 680 m langen Stuttgarter Stadtbahn-Tunnel an der Heilbronner Straße.

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