Anzeige

Nachhaltige Architektur

Wohntraum im ländlichen Vorort wird Wirklichkeit

In den ländlichen Vororten von Stockholm wohnen Architekt Matthew Eastwood – vom schwedischen Büro Tengbom – und seine Familie.

Stockholm/Schweden (ABZ). – Unter Kiefern wohnen in den ländlichen Vororten von Stockholm Architekt Matthew Eastwood vom schwedischen Büro Tengbom und seine Familie.

Ihr Wunsch war ein Haus im Wald, dass sich nahtlos in die Natur einfügt. "Sorgfältige Planung macht die Umsetzung eigener Ideen möglich – ohne die Umwelt zu schädigen. Das verstehe ich unter nachhaltiger Architektur", erklärt Eastwood seinen Ansatz.

Das 170 m² große Haus hat drei Schlafzimmer, zwei Bäder und ein geräumiges Wohnzimmer mit offener Küche. Das Esszimmer hat beidseitig Glaswände, die den umliegenden Wald als Teil des Innenraums erscheinen lassen. Es gibt viel natürliches Tageslicht im ganzen Haus, um den Kontrast zwischen außen und innen zu verringern. Eastwood wusste schon früh, dass er eine natürliche Holzverkleidung verwenden wollte. Ein Material zu finden, das sowohl praktisch als auch in Sachen Nachhaltigkeit zufriedenstellend war, war aber eine Herausforderung.

"Das Äußere des Hauses ist von den umliegenden Kiefern inspiriert. Daher wollten wir bei der Wahl des Verkleidungsmaterials natürliches Holz mit einem ähnlichen Charakter. Es war uns zudem auch wichtig, dass das Material bei jedem Wetter beständig ist", so der Architekt.

Die Hausbesitzer wollten zudem eine wartungsfreie Holzart, um unnötigen Pflegeaufwand zu vermeiden. Ein weiteres Kriterium: Es sollten keine Farben oder Holzschutzmittel eingesetzt werden. Eastwood: "Mit dieser Liste von Kriterien war Kebony die klare Wahl. Es gab kaum einen anderen Lieferanten, der hinsichtlich Qualität, Design und Sicherheit für die Umwelt mit Kebony mithalten konnte."

Kebony basiert auf einem umweltfreundlichen und patentierten Verfahren, das in Norwegen entwickelt wurde. Bei dem Prozess wird Herstellerangaben zufolge die Struktur der Holzzellen bleibend modifiziert, indem die Zellwände verstärkt werden. Mithilfe von Bio-Alkohol und Wärme entstehe eine Polymerisierung, welche die Holzeigenschaften dauerhaft verbessere, so das Unternehmen. So erhielten weiche Hölzer die Eigenschaften von hartem Tropenholz. Dieser besondere Prozess verleihe Kebony auch das charakteristische Aussehen. "Eines der Hauptmerkmale, in das wir uns bei Kebony verliebt haben, war, wie sich die Farbe allmählich von einem warmen und exotischen Braun zu einer exklusiven Silbergrau-Skala ändert. Es ist beinahe poetisch, wie das Holz unseres Hauses im Laufe der Jahre wächst und sich entwickelt", schwärmt der Bauherr. "Es ist wirklich ein wunderschöner Übergang, den man da beobachten kann."

ABZ-Stellenmarkt

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 23/2020.

Ausgewählte Unternehmen

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de
Anzeige

Weitere Artikel