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Nachhaltige Stadtentwicklung in Trier

Reihenhäuser im Passivhausstandard gebaut

Jackon Insulation, Baustellen, Dämmstoffe

Die Dämmplatten werden in den Rahmen aus Seiten- und Schalungselementen eingelegt. Die Einbauzeit ist sehr gering.

Trier (ABZ). – Bei der Ausweisung des Baugebietes BU 13 "Im Freschfeld" hat die Stadt Trier bereits im Bebauungsplan festgelegt, dass dort ausschließlich Reihen- und Mehrfamilienhäuser im Passivhausstandard errichtet werden dürfen. Das Baugebiet dient damit als Modellvorhaben, mit dem die Stadt Trier das Thema "energieeffizientes Bauen" als wesentliches Ziel der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme umsetzen möchte.

Bei neun Reihenhäusern auf dem Areal sorgt das kombinierte Dämm- und Schalungssystem Jackodur Atlas für die richtige Basis, um die energetischen Vorgaben zu erfüllen und hochwertigen Wohnraum entstehen zu lassen.

Optisch elegant und hoch effizient – das sind die grundlegenden Eigenschaften der neun Reihenhäuser, die aktuell in Trier entstehen. Die Gebäude sind in zwei Häuserzeilen – eine mit fünf und eine mit vier Eigenheimen – aufgeteilt. Mit zwei Vollgeschossen und voll unterkellert bieten sie rund 130 m² Wohnfläche. Zwei der Häuser sind zudem mit einem Staffelgeschoss und einer attraktiven Dachterrasse ausgestattet. In ihnen stehen den Bewohnern sogar 170 m² Wohnfläche zur Verfügung. Das ideale Umfeld für junge Familien.

"Die hohen energetischen Anforderungen direkt im Grundstückskaufvertrag sind neu", erklärt Architekt Stephan Fox, der die Eigenheime geplant hat und die Bauausführung begleitet. Rein technisch lassen sie sich allerdings gut umsetzen. Die Form der Eigenheime ist bspw. kubisch und schlicht. Das erfüllt einerseits hohe gestalterische Ansprüche in punkto Eleganz, ist andererseits aber auch bereits ein Faktor für die hohe Energieeffizienz. "Hinzu kommt die strikte Ausrichtung nach Süden", so Fox. Die südliche Fassade ist mit großen Fenstern ausgestattet, um die Sonnenwärme zu nutzen, im Grundriss sind die stärker beheizten Bereiche wie Wohn- und Esszimmer hier vorgesehen. Der entscheidende Faktor für die hohe energetische Qualität ist allerdings der leistungsstarke Wärmeschutz.

Um bei den Wänden einen U-Wert von nur 0,086 W/(m²K) zu erzielen, erhält das Mauerwerk aus Kalksandstein eine 30 cm starke Fassadendämmung aus Polyurethan (PUR). Das Flachdach wird mit einer Dämmschicht gleicher Dicke versehen. Da das Kellergeschoss als vollwertige und beheizte Wohnfläche nutzbar sein soll, beginnt die Energieeffizienz der Häuser allerdings bereits unter dem Fundament: Unter der lastabtragenden Gründungsplatte ist dazu eine Dämmschicht aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS) vorgesehen. Stephan Fox entschied sich bei der Planung für das kombinierte Dämm- und Schalungssystem Jackodur Atlas. "Jackodur war mir als Dämmstoff bereits bekannt", so Fox. "Bei diesem Projekt haben wir uns dann das erste Mal intensiver mit dem Stecksystem Jackodur Atlas beschäftigt. Es ist eine technisch einwandfreie Lösung, die Wärmebrücken verhindert und mit dem sich der Passivhausstandard sehr gut erfüllen lässt."

Jackon Insulation, Baustellen, Dämmstoffe

Bei den neun Reihenhäusern auf dem Areal in Trier sorgt die Bodenplattendämmung Jackodur Atlas für die richtige Basis, um Passivhaus-Vorgaben zu erfüllen.

Bei Jackodur Atlas wird zunächst der Rand des Grundrisses realisiert. In die Seitenelemente werden so genannte Schalungselemente in eine dafür vorgesehene Nut eingesteckt. Die Schalungselemente haben die Höhe der Bodenplatte und dienen als Schalung und Wärmedämmung in Einem. In dem so entstandenen Rahmen werden dann die Jackodur-Dämmplatten eingelegt. Die Berechnungen des Energieberaters ergaben, dass 28 cm dicke Dämmplatten notwendig waren. Die Schalungselemente sind mit 30 cm 2 cm dicker als die Platten in der Fläche und ermöglichen damit einen nahtlosen Übergang zur Außendämmung der Kellerwand. "Für die Perimeterdämmung ist ein ebener Untergrund erforderlich. Dieser wurde durch eine Schicht aus feinem Splitt auf dem Baugrund hergestellt", so Fox.

Das ausführende Bauunternehmen war von dem System ebenso begeistert wie der Architekt. In sehr kurzer Zeit ließ sich die Dämmschicht realisieren. Fox: "Da es sich um ein Dämm- und Schalungssystem handelt, musste an den Seiten auch nichts mehr abgeschalt werden." Ein zusätzlicher Pluspunkt für den Zeitfaktor, der gleichzeitig Verlegefehler verhindert. "Die Bodenplatte entspricht auf den Millimeter genau meiner Planung", erklärt Fox.

Die Dämmung mit Jackodur Atlas ist eine sehr praxisorientierte Lösung für die Bodenplattendämmung. Die sehr umständliche Alternative wäre laut Fox eine Kombination aus Dämmung unter und auf der Bodenplatte gewesen. "Mit dem gewählten System war es natürlich um ein Vielfaches einfacher", erläutert der Architekt. Im Inneren konnte ohne weitere Dämmung der normale Fußbodenaufbau mit Fußbodenheizung und Estrich realisiert werden, ohne dass Wärmeverluste an das Erdreich entstehen.

Jackodur Atlas ist dabei nicht nur zuverlässig und wärmebrückenfrei, sondern auch sehr dauerhaft. "Gerade im Keller ist das wichtig, da dieser Bereich nach dem Verfüllen nicht mehr zugänglich ist." Die Bauherren profitieren somit durch den optimalen Wärmeschutz und sind gleichzeitig von dem schnellen Baufortschritt beeindruckt. Zum Ende des Jahres sollen alle neun Eigenheime dann bezugsfertig sein.

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