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Nächste Generation Bagger und Radlader

Technologie für höhere Produktivität bei geringerem Kraftstoffverbrauch

Hitachi, Bagger und Lader, Kiesel

BEI DEN NEUEN Hydraulikbagger-Modellen ZX250-6, ZX300-6, ZX350-6 und ZX490-6 (Foto) wurden im Vergleich zur Vorgängerreihe zahlreiche Details verbessert. Aufgabe der Ingenieure war, die Bagger noch robuster und langlebiger zu gestalten sowie gleichzeitig auf maximale Kraftstoffeffizienz und ausgezeichnete Wartungsfreundlichkeit zu achten. Im Bereich der Radlader hat Hitachi mit den beiden neuen Modellen ZW220-6 und ZW310-6 zwei flexibel einsetzbare Arbeitstiere auf den Markt gebracht: Im ZW220-6 mit einem Schaufelinhalt von bis zu 3,3 m3 bewegen 145 kW ein Betriebsgewicht von 18 t, während im Modell ZW310-6 232 kW den Radlader mit 24,3 t und einem Schaufelinhalt von bis zu 4,5 m3 antreiben. In Deutschland ist das Unternehmen Kiesel exklusiver Vertriebspartner von Hitachi-Maschinen.

Baienfurt (ABZ). – Mit den neuen Baggern der Zaxis-6-Reihe und den neuen ZW-6 Radladern hat Hitachi den Nerv seiner Kunden ge-troffen, denn sie kombinieren nach eigenen Angaben herausragende Produktivität mitniedrigen Emissionswerten. In Deutschland sind Hitachi-Bagger und Hitachi-Radlader exklusiv beim Unternehmen Kiesel erhältlich. Mit der Baggerserie Zaxis-6 hält die Zukunft bereits heute Einzug auf den Baustellen in Europa. Denn sie sind nicht nur deutlich robuster und langlebiger als ihre Vorgänger, sondern dabei auch beigeschlossen emissionsärmer und damit umweltfreundlicher und letztendlich auch wirtschaftlicher. 

Moderne Technologien wie TRIAS-II machen dies möglich. Diese Innovation setzt an vielen Stellen der Zaxis-6-Bagger an und bringt damit Leistungskraft, geringen Spritverbrauch und CO2-Reduktion in Einklang. Größter Spritfresser bei Baggern ist das Aufrechterhalten der hydraulischen Leistung. TRIAS-II optimiert z. B. den Pumpenförderstrom so, dass der hydraulische Verlust minimiert wird. Darüber hinaus schützt eine automatische Motorabschaltung vor unnötigem Kraftstoffverbrauch. Und immer dann, wenn der Baggerführer erkennt, dass er nicht mit voller Kraft arbeiten muss, kann er auf Eco-Modus umschalten. Eine lastabhängige Regelung drosselt den Motor und spart je nach Modell bis zu 19 % Sprit ein. Doch selbst im Powermodus arbeiten die Zaxis-6-Modelle sehr energieeffizient und sparen gegenüber den Vorgängermodellen bereits bis zu 10 % Diesel ein. 

Das letzte Mosaikteil, das dafür sorgt, dass diese Maschinen der europäischen Abgasnorm der Stufe 4 entsprechen, ist das Abgasnachbehandlungssystem. Dieses System besteht aus einem Dieseloxidationskatalysator, einem Harnstoffmischer, einem SCR-System (selektive katalytische Reduktion) sowie einem effektiven Schalldämpfer. Alle Zaxis-6-Maschinen kommen ohne Dieselpartikelfilter aus – in der Konsequenz entstehen weniger Kosten und Standzeiten der Maschine zum Ausbrennen des Filters entfallen komplett.

Auch in puncto Robustheit haben die Hitachi-Ingenieure neue Maßstäbe gesetzt: Für noch höhere Haltbarkeit der stark beanspruchten Bauteile wurde z. B. der Unterwagen, der Oberwagen und die Kabine verändert. Robuste Stahlbleche verstärken den Unterwagen und durch den Einsatz von drei Laufrollenschutzblenden sind die Kettenglieder nun noch besser vor Schäden geschützt. Eine robustere Plattform auf dem Oberwagen sowie stabile Handläufe sorgen für mehr Sicherheit für den Maschinenführer, zudem hat die Kabine eine neue noch langlebigere Mittelsäule bekommen. Im Zusammenspiel mit dem voll verstellbaren Komfortsitz und den ergonomischen Bedienelementen entsteht für den Fahrer ein noch sichereres und ermüdungsärmeres Arbeitsumfeld. Bei vielen Bauunternehmen und Mietparks sind Hitachi-Hydraulikbagger und Radlader seit jeher für ihre Zuverlässigkeit bekannt, dieser gute Ruf beruht vor allem auch auf der Verwendung hochwertiger Konstruktionselemente und Materialien. 

Dennoch haben die Hitachi-Ingenieure bei den neuen Zaxis-6-Baggern noch eine Möglichkeit gefunden, diese Langlebigkeit und die Ausfallsicherheit noch zu verbessern: Direkt an den Hydraulikrücklaufrohren ist jetzt ein Gummischlauch montiert und die O-Dichtungsringe am Steuerventil und am Schwenkmotor bestehen aus Fluorid-basiertem Material. Diese Dichtungsringe vertragen auch hohe Öltemperaturen, so dass in Kombination mit den neuen Schläuchen Öllecks nahezu ausgeschlossen sind. Nicht zuletzt stand bei der Überarbeitung der Bagger-Modelle auch das Thema Flexibilität im Lastenheft: Durch die Verwendung des Tool-Control-Systems für Anbaugeräte können die verschiedenen Schwenk- und Dreh-Schwenk-Modi komfortabel ausgewählt werden. Außerdem erleichtern zwei zusätzliche Hydraulikkreise den Anschluss von Anbaugeräten und machen die neuen Zaxis-6-Bagger zu flexiblen und haltbaren Erdbaumaschinen.

Das Modell ZX250-6 verfügt über einen 140 PS-Motor und entwickelt bei einem Betriebsgewicht von 25,7 t eine Löffelgrabkraft von 188 kN. Beim ZX300-6 sind die entsprechenden Werte 197 PS bei einem Betriebsgewicht von 29,9 t und einer Löffelgrabkraft von 202 kN. Im Modell ZX350-6 stehen 210 PS zur Verfügung, der Bagger hat ein Betriebsgewicht von 34,2 t und erreicht eine Löffelgrabkraft von 246 kN.

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Alle Zaxis-6-Maschinen kommen ohne Dieselpartikelfilter aus – in der Konsequenz entstehen weniger Kosten und Standzeiten der Maschine zum Ausbrennen des Filters entfallen komplett.

Der neue Großbagger ZX490-6 bringt 49,3 t Betriebsgewicht auf die Waage, wird von einem 270 PS-Motor angetrieben und punktet mit einer Löffelgrabkraft von 295 kN. Alle Hitachi-Bagger sind in Deutschland exklusiv bei der Firma Kiesel erhältlich. Alle technischen Innovationen der neuen Hydraulikbagger der Zaxis-6-Reihe wie erhöhte Kraftstoffeffizienz, robusteres Material und aufwändige Schalldämmung kommen auch den neuen Radlader-Modellen zugute. Sinnvolle neue Funktionen erweitern die Flexibilität der Radlader: Wird z. B. beim bergauf Fahren Quick Power aktiviert, steht auf Knopfdruck mehr Leistung zur Verfügung. Weil die Schaufel und der Hubarm gleichzeitig bewegt werden können, lassen sich Aufgaben auf der Baustelle viel effizienter erledigen. Dank des neuen Stufe 4-konformen Motors kommen die neuen Radlader völlig ohne Dieselpartikelfilter aus, was die Kosten für die Wartung und den Kraftstoffverbrauch spürbar reduziert. 

Beim Beladen und Transportieren benötigen die neuen Zaxis-6-Modelle 7 % weniger Kraftstoff als ihre Vorgängermodelle. Zahlreiche Details wie die geräumige Kabine mit 360°-Rundumsicht, die serienmäßige Heckkamera, ein verringerter Geräuschpegel in der Kabine und weniger Nickbewegungen auch während der Fahrt garantieren dem Fahrer höchste Sicherheit, optimalen Komfort und ermüdungsärmeres Arbeiten. Für eine noch bessere Übersichtlichkeit vor allem nach hinten wurde auch die Ausrichtung des Auspuffs und der Luftansaugung überarbeitet. Christoph Ruderer, Produktmanager für Hitachi bei Kiesel, fasst zusammen: "Das reibungslose und effiziente Arbeiten mit den neuen Zaxis-6-Baggern und Zaxis-6-Radladern macht sie zur Nr. 1 in jedem erdenklichen Einsatzgebiet. Durch ihre gute Rundumsicht und den lärmarmen Betrieb heben sich die neuen Radlader deutlich vom Wettbewerb ab. Sie bieten eine komfortable und sichere Arbeitsumgebung für den Maschinenführer, arbeiten ruckfrei und effizient und lassen sich so hervorragend für unterschiedlichste Aufgaben einsetzen". 

Im Bereich der Radlader hat Hitachi mit den beiden neuen Modellen ZW220-6 und ZW310-6 zwei extrem flexibel einsetzbare Arbeitstiere auf den Markt gebracht: Im ZW220-6 mit einem Schaufelinhalt von bis zu 3,3 m³ bewegen 145 kW ein Betriebsgewicht von 18 t, während im Modell ZW310-6 232 kW den Radlader mit 24,3 t und einem Schaufelinhalt von bis zu 4,5 m³ antreiben. In Deutschland sind Hitachi-Bagger und Hitachi-Radlader exklusiv über das Unternehmen Kiesel erhältlich. Und auch im Hitachi-Stammland Japan zeigen sich die Verantwortlichen sehr zuversichtlich: "Neben anderen Funktionen waren uns die Steuerbarkeit und das Bedienerlebnis wichtig. Mit Blick auf die Leistung waren die Ergebnisse rundum positiv. Wir sind davon überzeugt, dass die Hitachi-Kunden bei der Arbeit mit den neuen Zaxis-6-Modellen sehr zufrieden sein werden", so das Fazit von Hiroyuki Kamata, General Manager of Engineering bei HCME.

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