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Nedo

Überarbeiteter Laserempfänger ermöglicht noch präziseres Nivellieren

Der Laserempfänger ist gemäß IP67 staub- und wasserdicht und besitzt ein sehr robustes Gehäuse, sodass er sich für alle Arbeiten auf der Baustelle eignet. Er lässt sich zusammen mit allen Rotationslasern mit roten Laserdioden einsetzen.

Dornstetten (ABZ). – Sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau wird von den ausführenden Bauunternehmen präzise Millimeterarbeit verlangt. Dies gilt ebenso für das Nivellieren: Die Bestimmung von Höhenunterschieden zwischen zwei Punkten ist nicht nur für die Statik eines Gebäudes relevant, auch im Innenausbau werden Rotationslaser inzwischen regelmäßig für verschiedene Vermessungsvorgänge eingesetzt. Viele Laserempfänger zeigen dabei zwar an, ob Höhenunterschiede nach oben oder unten bestehen – die exakte Differenz muss jedoch in den meisten Fällen noch immer manuell auf der Nivellierlatte abgelesen werden. Um diesen Vorgang zukünftig zu erleichtern, hat die Nedo GmbH & Co. KG deshalb den Laserempfänger Acceptor2 weiterentwickelt und bietet ihn nun als digitale Version an. Das Gerät zeigt auf dem LCD-Display die Abweichung der Null-Linie des Laserempfängers von der Laserebene des Rotationslasers in Millimetern an. Der Acceptor2 digital gehört ab sofort zum standardmäßigen Lieferumfang aller Rotationslaser der Nedo Sirius1-Baureihe. Erstmals präsentiert wird die Weiterentwicklung auf der diesjährigen bauma.

"Falsche Messungen können insbesondere bei Nivellierarbeiten gravierende Folgen haben, da hiervon oftmals die gesamte Statik des Gebäudes betroffen sein kann", erläutert Dr. Thomas Fischer, Geschäftsführer der Nedo GmbH & Co. KG. "Die Auftragnehmer müssen deshalb immer genau zwischen möglichst schnell durchgeführten Messungen und sehr präzisen Ergebnissen abwägen." Um sowohl die Zeitproblematik zu entschärfen als auch das präzise Messen und Ablesen zu erleichtern, hat Nedo den Laserempfänger Acceptor2 überarbeitet. Dieser verfügt nun über eine millimetergenaue, digitale Anzeige der Höhenabweichung. Damit lassen sich die Höhenunterschiede in zwei Genauigkeitsstufen – entweder ± 1 mm oder ± 4 mm – anzeigen, sodass Messfehlern sicher vorgebeugt werden kann. Hierzu besitzt der Acceptor2 digital zwei Displays auf der Vorder- und Rückseite, die zusätzlich mit sehr hellen, farbigen LEDs ausgestattet sind und die Richtung der Abweichung bestimmen. Dies ermöglicht, die Anzeige des Empfängers auch noch aus einer größeren Distanz zuverlässig abzulesen. "Um die exakte Ausrichtung zu erleichtern, ertönt bei Bedarf außerdem ein akustisches Signal", erklärt Fischer.

Um für alle Situationen auf der Baustelle gerüstet zu sein, wurde der Laserempfänger mit einem robusten, staub- und wasserdichten Gehäuse gemäß Schutzklasse IP 67 ausgestattet. Mit einer sehr stabilen Halterung aus Aluminium lässt sich der Acceptor2 digital einfach z. B. an Messlatten, Metallträgern oder Holzlatten befestigen. Ebenso kann der Laserempfänger durch die Verwendung von starken Magneten an Stahlträgern installiert werden. "Wir haben die Halteklammer so gestaltet, dass auch präzise Anrisse an der Wand möglich sind, ohne erst die Halteklammer abschrauben zu müssen", berichtet Fischer. "Zur exakten horizontalen Ausrichtung wurde zusätzlich eine Libelle integriert." Der neue Acceptor2 digital verfügt über ein großes Empfangsfeld von 50 mm Länge; der Arbeitsbereich beträgt – abhängig vom verwendeten Rotationslaser – bis zu 550 m im Ø. Er ist zu allen Rotationslasern mit roten Laserdioden kompatibel. "Standardmäßig ist der Laserempfänger im Lieferumfang aller Rotationslaser unserer Sirius1-Rotationslaserbaureihe enthalten", so Fischer abschließend.

Der Acceptor2 digital und weitere Messgeräte von Nedo werden auf der bauma 2019 in München in Halle A2 am Stand 239 präsentiert. Das Nedo-Messeteam steht dort interessierten Besuchern für Auskünfte und Infos zum gesamten Nedo-Messtechnikprogramm zur Verfügung.

https://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=164++129&no_cache=1

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 14/2019.

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