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Neubau als Alternative

Exklusiver Start in den Ruhestand

Xella, Ökologisches Bauen, Baustoffe

Ein Ehepaar in den besten Jahren startete noch einmal durch und baute sich kurz vor Beginn des Ruhestandes sein zweites Haus. Der Planer setzte dabei auf ein seniorengerechtes und ein ausgefeiltes energetisches Konzept. Die Grundlage dafür bilden die bauphysikalischen Eigenschaften der massiven Gebäudehülle aus Ytong Porenbeton.

Vohenstrauß (ABZ). –  Ein Ehepaar in den besten Jahren startete noch einmal durch und baute sich kurz vor Beginn des Ruhestandes sein zweites Haus. Dem Planer gelang es, ein seniorengerechtes Wohnkonzept mit einem ausgefeilten energetischen Programm zu kombinieren, das problemlos die Standards der gültigen EnEV erfüllt. Die Grundlage dafür bilden die bauphysikalischen Eigenschaften der massiven, hochwärmedämmenden Gebäudehülle aus Ytong Porenbeton.

Alles begann mit der Planung einer neuen Küche: Kurz vor dem Start in den Ruhestand wollten die Bauherren in eine moderne Einbauküche investieren. Das Ensemble, für das sie sich entschieden hatten, erforderte jedoch einige räumliche Umbauarbeiten, die das Ehepaar mit einer ohnehin anstehenden grundlegenden Sanierung ihres Einfamilienhauses verbinden wollte. Eine bekannte Familie vermittelte dazu den Kontakt zu Architekt Volker Schwab im benachbarten Vohenstrauß, der sich mit seinem Architekturbüro ARCH 01 auf anspruchsvolle Gebäudelösungen spezialisiert hat. "Unser Ziel ist", unterstreicht Volker Schwab, "Ergebnisse zu liefern, die die an uns gestellten Anforderungen und Aufgaben sowohl im Gesamtkonzept und im Detail perfekt erfüllen." Dabei baut er auf ein Netzwerk aus Spezialisten sowie auf eine ausgezeichnete Kommunikation zwischen Bauherren, Architekt und den ausführenden Firmen. "Dies garantiert", so der Planer, "in jeder Leistungsphase optimale Ergebnisse".

In einem ersten Treffen besprach Architekt Schwab mit den Best Ager die notwendigen Maßnahmen, um das vor rund 35 Jahren gebaute Haus an aktuelle Standards sowie an die Bedürfnisse der – wenngleich rüstigen – Senioren anzupassen. Durch den Wegfall einiger Trennwände im Inneren konnte Platz für die neuen Küchenmöbel geschaffen und gleichzeitig ein großzügigerer Raumeindruck erreicht werden. Für die Sanitärräume wurde ein barrierefreier Umbau geplant. Breiten Raum in den Überlegungen nahm aber vor allem die EnEv-gerechte energetische Ertüchtigung des Altbaus ein: Neue Fenster, effiziente Heizungsanlage, Dämmung der Gebäudehülle. "Alles sehr kostenintensive Maßnahmen," räumt Schwab ein. "Obwohl das Haus sehr gepflegt war, musste für die anstehenden Maßnahmen eine größere sechsstellige Summe veranschlagt werden."

Angesichts der Kosten kamen dem Paar Zweifel. "Irgendwann", erinnert sich der Planer", kam im Gespräch auch das Thema Neubau auf, zumal den Bauherren das 240 m² große Haus seit dem Auszug der Tochter ohnehin etwas zu groß war." Aus emotionalen Gründen jedoch kam für die Familie ein Abriss des alten Hauses mit Neubau auf dem gleichen Grundstück nicht in Frage. Ein kurzer Anruf brachte schließlich Klarheit, dass ein in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenes Grundstück noch verfügbar ist. Zehn Minuten später stand der Entschluss neu zu bauen endgültig fest. "Wenn wir schon so viel Geld ausgeben müssen", waren sich die Eheleute einig, "dann können wir auch gleich neu bauen und alles ist perfekt. Sonst müssen wir uns trotz teurer Sanierung weiterhin mit den alten Schwächen unseres Hauses arrangieren." Auf einem Hanggrundstück entstand so inmitten von traditionellen sattel- und walmdachgekrönten Häusern ein zeitloser Bau, der unverkennbar an die architektonische Formensprache des Bauhauses anknüpft. Das zweigeschossige, kompakte Gebäude besticht durch eine klare Linienführung und einfache Konturen. Mit einer monolithischen Gebäudehülle aus 42 cm dicken Steinen aus Ytong Porenbeton mit einer Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert) von ? = 0,08 W/(mK) bietet der kompakte Baukörper zudem optimale Voraussetzungen für einen geringen Energiebedarf und entspricht den Anforderungen der gültigen Energieeinsparverordnung.

Aufgeteilt in zwei rechteckige, aufeinander gestapelte Kuben, denen ein seitlich versetzter, kleinerer Baukörper mit Eingangsbereich und Garage zugeordnet ist, schiebt sich der Bau aus dem Hang heraus weit in die Tiefe des Grundstücks hinein. Große Fensterfronten brechen die Fassade auf und nehmen den großen Flächen ihre Wucht.

Rund 190 m² Wohnfläche bietet das Haus insgesamt. Das Leben konzentriert sich auf die obere Etage. Hier wird das Haus von der Straße aus betreten. Dahinter befindet sich ein durchgehender, großer Raum, der die Küche und den Essbereich mit kleinem Wohnzimmer integriert und sich mit großen Glastüren zur überdachten Terrasse hin öffnet. Ein weiterer Raum dient derzeit als Arbeitszimmer, kann aber im Pflegefall zum Krankenzimmer umfunktioniert und mit einer Nasszelle ergänzt werden. Die großen Fenster geben den Blick frei in die Ferne und integrieren den Außenraum als eine Art landschaftliche Tapete, die gleichzeitig den Innenraum visuell begrenzt. Im Untergeschoss sind die Schlafräume, das barrierefreie Bad, ein weiteres, großes Wohnzimmer mit vorgelagerter Terrasse sowie die Haustechnik untergebracht.

Vom Architekten stammt auch das Inneneinrichtungskonzept, das geschickt mit minimalistischem Design den verfügbaren Raum ausnutzt. Mit etwas Wehmut hatte sich die Bauherrin dafür von ihren wertvollen antiken Möbeln getrennt. Alle Räume sind so gestaltet, dass sie im Notfall auch mit einem Rollator oder Rollstuhl nutzbar sind.

Der Planer hat bei diesem Haus nicht nur ein seniorengerechtes, sondern auch ein ausgefeiltes energetisches Konzept für die umweltfreundliche und ressourcenschonende Beheizung und Belüftung des Gebäudes umgesetzt. Die Grundlage dafür bilden die bauphysikalischen Eigenschaften der massiven Gebäudehülle aus Ytong Porenbeton, der umweltfreundlich auf Basis natürlicher Rohstoffe produziert wird. Die Ausstattung des Gebäudes mit Luft- Wärmepumpe, einer Photovoltaikanlage auf dem Flachdach und einem Kaminofen auf der oberen Etage, der bei Bedarf das ganze Haus mit Wärme versorgen kann und bei kühlem Wetter für behagliche Stimmung sorgt, garantiert niedrige Energiekosten. Eine kontrollierte Wohnraumbe- und entlüftung versorgt das Haus mit Frischluft.

Voraussetzung für die nachhaltige Funktion dieses Energiekonzeptes ist eine dichte, energiesparende Gebäudehülle. Daher wurde bereits im Vorfeld der Planungen viel Wert auf die Wahl des richtigen Baustoffs gelegt. Verschiedene Materialien standen zur Wahl. Die Entscheidung fiel schließlich auf Ytong Porenbetonsteine mit einer Wanddicke von 42 cm und einem Lambda-Wert von ? = 0,08 W/(mK). Xella ist nach eigenen Angaben einer der führenden Anbieter des tragenden, massiven und normengeregelten Mauersteins Ytong PP 2-0,35, einem Porenbeton-Planblockstein der Steinfestigkeitsklasse 2 in Kombination mit einer Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Wert) von ?= 0,08 W/(mK). Die Kombination von niedriger Wärmeleitfähigkeit bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit ermöglicht den Bau einer hochwärmedämmenden Gebäudehülle, die auch ohne Wärmedämmverbundsystem den aktuellen Anforderungen der EnEV entspricht. Durchdachte Anschlussdetails minimieren zudem Wärmebrücken, die häufig die Ursache vieler Bauschäden sind und reduzieren so den Heizenergiebedarf zusätzlich.

Neben der hervorragenden Wärmedämmung bietet der nicht brennbare ökologische Baustoff Ytong Porenbeton komfortablen Schallschutz. Das offenporige Material speichert im Winter Wärme, hält im Sommer angenehm kühl und sorgt so für ein ganzjährig ausgeglichenes Raumklima, dass den Bewohnern das so wichtige Gefühl von Behaglichkeit vermittelt.

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